Common Sense und der Lauf der Dinge in Humanwissenschaften

Wie sind die modernen Geistes- und Sozial-, kurz Humanwissenschaften entstanden, was leisten sie und was nicht? Antworten auf diese Frage liefern historisch detaillierte Rekonstruktionen der Weise, wie die Humanwissenschaften Europas in den verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung Erkenntnisfortschritte erzielten und aktuell erzielen. Das Buch skizziert hierzu Entwicklungsgeschichten von je vier Schlüsseldisziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften: Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Soziologie, Psychologie; Jurisprudenz, Geschichtswissenschaft, Philologie, Philosophie. Elementare Unterscheidungen des Common Sense dienen dabei als Analyseinstrumente und Wegweiser. Kultur- und wissenschaftshistorisch zweckmäßig verwendet, könnten sie den schwindenden Sinn für die Einheit der Humanwissenschaften in der Vielfalt ihrer Stimmen neu beleben. Das Buch plädiert in diesem Sinne für eine Reform und die Neubelebung allgemeinbildender Klassikerstudien.
How did Europe's social sciences and humanities originate, what did they achieve and what not? Guided by some commonsensical notions as, among others, the hermeneutical triad or Musil's distinction of 'ratioïd' and 'nonratioïd' processes of knowledge acquisition, the study of significant chapters in the history of leading human sciences undertaken in this monograph suggests some thought-provoking answers to these questions.

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Emil Walter-Busch (geb. 1942) studierte Geschichte, Philosophie und Soziologie an den Universitäten Zürich, Tübingen, Berlin (FU) und Frankfurt a. M. Von 1972 bis zu seiner Pensionierung 2007 wirkte er als Gastdozent, Titularprofessor und Institutsdirektor an den Universitäten St. Gallen, Zürich und Basel. Bei Fink erschienen auch seine Monographien „Geschichte der Frankfurter Schule“ (2010) und „Burckhardt und Nietzsche“ (2012).
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