Migrationsgeschichte Oberschlesiens

Von 1800 bis zur Gegenwart

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Oberschlesien ist seit langem einer der Hotspots der Migrationsgeschichte: Deutlich mehr als die Hälfte der heutigen Bevölkerung lebt dort erst in der zweiten oder dritten Generation. Andererseits haben viele aus der Region stammende Familien in West- und Mitteleuropa sowie in Nord- und Südamerika ihre Heimat gefunden. Da Oberschlesien außergewöhnlich stark von migrierenden, mobilen Menschen geprägt wurde und wird, lässt sich durch das Prisma des Themas Migration auch die Geschichte der Region selbst in neuen, vielfältigen Facetten darstellen. In diesem Buch richtet sich dabei die Aufmerksamkeit in erster Linie auf die handelnden Menschen, die trotz oftmals fehlender Bildungsmöglichkeiten, Armut und beschränktem politischen Einfluss ihren Weg suchten. Die Migrationsbewegungen, die von Oberschlesien ausgingen und nach Oberschlesien zurückführten, ließen transnationale Räume entstehen und prägten einen dynamischem Wandel unterworfenen deutsch-polnischen Grenzraum.
The Upper Silesian migration flows are used to trace the change of a border region and the genesis of transnational migration networks. Since more than half of today’s population is only in the second or third generation to live there, whereas many families originating from there live in Western and Central Europe and in the Americas, this region can be portrayed via an analysis of the migration.

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Andrzej Michalczyk ist promovierter Historiker und akademischer Rat an der Ruhr-Universität Bochum. Er publizierte zu Nationalismusforschung, Erinnerungskultur und Migrationsgeschichte. David Skrabania ist promovierter Direktor des Oberschlesischen Landesmuseums und Experte zur (Migrations-)Geschichte des Ruhrgebiets und Oberschlesiens sowie zu ethnisch-kulturellen Grenzräumen in Ostmitteleuropa. Er ist Autor von „Die Volksabstimmung in Oberschlesien 1921“.
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