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Der oft steinige Weg zum Erfolg

Literatur aus Deutschland im niederländischen Sprachraum 1900-2000

Series:

Edited by Leopold Decloedt

Im Großen und Ganzen ist die Rezeption deutschsprachiger Literatur in den Niederlanden und in Flandern im zwanzigsten Jahrhundert ein noch weitgehend unerforschtes Gebiet. Abgesehen von Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden über (vor allem) die Exilliteratur, einigen Studien zur Rezeption einzelner Autoren und den Versuchen Elemas und Buurmans, die Erfolge und Misserfolge der deutschsprachigen Literatur im niederländischen Sprachraum über einen längeren Zeitraum zu beschreiben, wird das Thema bis heute von der Literaturwissenschaft aus verschiedenen Gründen stiefmütterlich behandelt. Der vorliegende Band ist ein bescheidener Versuch, die beträchtliche Forschungslücke anhand einiger Fallstudien zu schließen.
Popularität von Literatur ist eindeutig mit ihrer kulturellen Akzeptanz verbunden. Dass Autoren wie Günter Grass, Christa Wolf, Hans Magnus Enzensberger und Bertolt Brecht in den Niederlanden und in Flandern durchaus positiv rezipiert werden und dass ihre Werke zum Großteil auf Niederländisch vorliegen, hängt nicht nur mit der dortigen Begeisterung für ihr Erzähltalent, ihren virtuosen Umgang mit der Sprache bzw. die von ihnen initiierten Erneuerungen des Theaters zusammen. Auch die Tatsache, dass sie sich immer wieder in die Tagespolitik der Bundesrepublik Deutschland einmischen, bestimmte Missstände anprangern, die Deutschen unentwegt mit historischen und zeitgenössischen Fehlentwicklungen in der Gesellschaft konfrontieren und sie permanent vor Selbstzufriedenheit warnen, machen sie vor allem in den sechziger und siebziger Jahren, aber auch später in den Augen der niederländischen und flämischen Kritiker besonders sympathisch und verdient.
Jedem der Beiträge folgt eine ausführliche Bibliographie der niederländischen Übersetzungen des jeweiligen Autors und eine Auflistung der Rezeptionsdokumente in niederländischen und flämischen Medien.

Beschreibung der Welt

Zur Poetik der Reise- und Länderberichte. Vorträge eines interdisziplinären Symposiums vom 8. bis 13. Juni 1998 an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Series:

Edited by Xenja von Ertzdorff and Rudolf Schulz

Die Vorträge dieses Bandes gewähren mit Herodot einen Blick auf die Anfänge der antiken Berichte über außergriechische Völker und Länder, lassen teilhaben an der Reise eines Römers in die Vergangenheit und an den legendären Reisen Brendans zur “terra repromissionis” und der Isländer nach “Vinland”. Untersucht werden Erscheinungsformen des Raumes im Pilgerbericht des chinesischen Mönches Xuanzang, Strukturen und Topoi arabischer Reiseberichte und die Sinaibeschreibung des Metropoliten von Rhodos von 1577/92. Ein Forschungsbericht über Palästrina-Pilgerberichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit im allgemeinen fehlt genausowenig wie der über das Evagatorium des Dominikanermönchs Felix Fabri im speziellen. Die Orientreise des Joos van Ghistele, Ludovico de Varthemas Itinerar und die wundersamen Reisen des Portugiesen Mendes Pinto im Fernen Osten sind ebenso Themen dieses faszinierenden Tagungsbandes eines interdisziplinären Symposiums aus dem Jahre 1998 wie die Muscowitische vnd Persische Reise von Olearius und Fleming, ein Kabinettstück des Hofjuweliers Dinglinger aus Gold, Edelsteinen und Perlen, die Weltumsegelung Bougainvilles, Sternes Sentimental Journey oder Stil und Beobachtung beim reisenden Alexander von Humboldt. Die Untersuchung der Poetik früher chinesischer Berichte von Reisen in den Westen und ein Ausblick in Form von Wünschen an den Reisebericht 2000 schließen den Band, der mit umfangreichem Namen- und Werktitelregister vesehen ist, ab. Die Beiträge dieses Buches verstehen sich als Beisteine zu einer Literaturgeschichte der Reiseberichte und Länderbeschreibungen.

Der Blick vom Wolkenkratzer

Avantgarde – Avantgardekritik – Avantgardeforschung

Series:

Edited by Wolfgang Asholt and Walter Fähnders

Series:

Edited by Jattie Enklaar and Hans Ester

Der 1749 geborene Goethe war ein rastlos tätiger und kreativer Mensch. Als großer Deutscher und Europäer reicht seine Bedeutung weit über das 18. Jahrhundert hinaus; sein Werk ist wesentlicher Bestandteil der Geschichte Deutschlands und Europas und durch die Auseinandersetzung mit seinem Werk ist er bis zum heutigen Tag lebendig geblieben. Die hier gesammelten Beiträge eint ihr unverhohlenes Interesse an Goethes Werk, mehr noch die Faszination, die an exemplarischen Texten dargestellt, zeigt, wie modern und zugleich überzeitlich Goethe in seinen literarisch ästhetischen, weltanschaulichen und politischen Ansichten wirkt. Das hier Vorgelegte provoziert, indem es Eingegrenztes überschreitet und die heutigen Leser dazu anregt, die Goethesche Tiefe mit neuen Augen zu entdecken.

Auf der morschen Gartenschaukel

Kindheit als Problem bei Theodor Fontane

Series:

Birgit A. Jensen

Kerntexte dieser Studie sind Theodor Fontanes Werke Grete Minde (1879) und Meine Kinderjahre (1892). Insbesonders geht es um die literarisch verarbeiteten Übergangsphasen vom vormodernen zum bürgerlichen Sozialisationsraster, denn die Texte bezeichnen die Anfangs- und Endpunkte einer historischen Kurve, innerhalb der sich eine neue Mentalität herausbildete.
Die Monographie konzentriert sich insbesonders auf Grete Minde, deren Problematik der kindlichen Subjektivität der Autor in den Kinderjahren nochmals aufnahm und löste. Was Fontane schon in Grete Minde zu artikulieren suchte, gelang ihm in den Kinderjahren: die Imaginierung eines überlebensfähigen Ichs angesichts obsoleter Erziehungspraktiken. Der Spannung zwischen Realität und Selbst begegnet Fontane auf zweifache Weise. In Grete Minde schafft sein Erzähler dem ungeliebten Kind einen Überlebensraum inmitten der abgelebten Gesellschaft: Die Leerstelle der zerstörten Stadt Tangermünde wird durch das erzählerisch konstruierte Verständnis für Gretes Verzweiflungstat aufgefüllt. In den Kinderjahren jedoch fällt das Erzählobjekt mit dem erzählenden Subjekt zusammen; hier re-imaginiert der Erzähler seine eigene Entstehungsgeschichte als heiles Selbst.

Edle Tropfen vom Helikon

Zur Anspielungsrezeption der antiken Mythologie in der deutschen höfischen Lyrik und Epik von 1180-1300

Series:

Manfred Kern

Die Untersuchung beschäftigt sich zum ersten Mal systematisch und umfassend mit den Anspielungen auf die antike Mythologie in der deutschen höfischen Literatur. Im einleitenden Kapitel werden mittelalterliche und höfische Antikerezeption diskutiert, der Begriff Anspielungsrezeption, Erkenntnisinteressen und Methoden definiert. Der erste Hauptteil widmet sich den Anspielungen in der Vergleichsrelation. Dabei zeigen sich typologisierende Strategien dominant. Im Mittelpunkt des zweiten Hauptteils stehen die mythologischen Geschichten, die die höfischen Texte als literarische Modellfälle zitieren. Ein dritter Hauptteil beschäftigt sich schließlich mit der höfischen Venus und ihrem Sohn Amor/Cupido, mit ihrer Rolle in lyrischer und epischer Minnehandlung und mit ihrer Funktion als allegorische Minnebilder. Im Zentrum steht die Analyse der spezifischen Strategien, die die höfische Literatur im Umgang mit der antiken Mythologie als einem traditionellen poetischen Medium entwickelt. Die mythologischen Anspielungen werden als prägnante Textsegmente begriffen, die sehr deutlich poetologische Prozesse widerspiegeln, Rezeptionsverhalten, Identifikationsmechanismen und Intertextualität thematisieren. Ebenso klar zeigen sie die Einbindung der deutschen höfischen Literatur in ein kommunizierendes System der europäischen Literaturen des Mittelalters. Die Studie ist somit für den Fachbereich der Mediävistik, der Klassischen Philologie und der Komparatistik von Interesse.
This study deals with explicit allusions to classical mythology in German courtly literature from 1180 to 1300 for the first time extensively and systematically. In the introduction the medieval and courtly reception of antiquity are discussed, the term mythological citation, interests of research and methods are defined. The first part is devoted to comparative allusions, particularly in relation to female beauty, with typological strategies dominating. The second part treats the exemplary mythological stories which are referred to by the courtly lyric and epic texts in order to base their themes of minne on a prominent poetic tradition. In the third part the focus is on courtly Venus and her son Amor/Cupid respectively, either as personifications or as pictured allegories of minne. This study tries to analyse the specific methods employed by courtly literature when dealing with classical mythology as a traditional poetic medium. The mythological citations are conceived as significant segments of text, which very clearly reflect poetological processes, interests of reception, ways of identification and intertextuality. They also demonstrate the position of courtly literature within medieval European literature as a whole. The major role played by classical motifs and topics in the development of courtly lyric and romance has long been known; it becomes equally apparent in a productive system of mythological allusions. The volume therefore is of interest for those who are concerned with studies in medieval literature, classical philology and comparative literature.

Series:

Edited by Norbert Bachleitner, Alfred Noe and Hans-Gert Roloff

Zahlreiche Fachkollegen und Schüler haben sich zusammengefunden, um in diesem Band Alberto Martino zu seinem 60. Geburtstag die Ehre zu erweisen. Mit diesem Geschenk soll der Forscher und Lehrer gewürdigt werden, dessen beständiges Interesse an den literarischen Wechselbeziehungen in Europa und an einer sozialgeschichtlich orientierten, auf Quellen-material fundierten Literaturgeschichte vielen als Anregung diente, ja sogar zum Vorbild wurde.

Fliessende Übergänge

Historische und theoretische Studien zu Musik und Literatur

Series:

Edited by Hans Ester

Während des zwanzigsten Jahrhunderts sucht die Musikwissenschaft das Gespräch mit anderen Kunstwissenschaften, etwa mit der Literaturwissenschaft. Das Herz dieser die Grenzen der Fachdisziplinen übersteigenden Verbindungen bilden umfassende Fragestellungen der Verhaltensforschung und der Philosophie. Solchen Fragestellungen liegt die Einsicht in den komplexen Zusammenhang kultureller Erscheinungen zugrunde. Infolgedessen wird die Atomisierung der Kunstwissenschaften heutzutage mehr und mehr von einer integrativen Betrachtungsweise abgelöst.
Die fließenden Übergänge meinen das fruchtbare Zusammenspiel der einzelnen Kunstdisziplinen und die intensive Zusammenarbeit der Musikwissenschaft mit der Philosophie und der Psychoanalyse. Einige psychoanalytisch orientierte Beiträge beschäftigen sich mit Franz Schubert, Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms, während andere ihre Analysen der Werke von W.A. Mozart und Arnold Schönberg auf Theodor Adornos Kunstphilosophie gründen. In Richard Wagner, Arnold Schönberg und Paul Celan sind sowohl die Musik als auch die Literatur vertreten. Bei Paul Klee steht die Spannung zwischen Klang und Farbe im Mittelpunkt der Analyse. Fließende Übergänge möchten auch den Pionieren der Musikwissenschaft in den Niederlanden den Tribut zollen: Eduard Reeser, Hélène Nolthenius, Marius Flothuis.

Studien zur Literatur des 17. Jahrhunderts

Gedenkschrift für Gerhard Spellerberg (1937-1996)

Series:

Edited by Hans Feger