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Beschreibung der Welt

Zur Poetik der Reise- und Länderberichte. Vorträge eines interdisziplinären Symposiums vom 8. bis 13. Juni 1998 an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Series:

Edited by Xenja von Ertzdorff and Rudolf Schulz

Die Vorträge dieses Bandes gewähren mit Herodot einen Blick auf die Anfänge der antiken Berichte über außergriechische Völker und Länder, lassen teilhaben an der Reise eines Römers in die Vergangenheit und an den legendären Reisen Brendans zur “terra repromissionis” und der Isländer nach “Vinland”. Untersucht werden Erscheinungsformen des Raumes im Pilgerbericht des chinesischen Mönches Xuanzang, Strukturen und Topoi arabischer Reiseberichte und die Sinaibeschreibung des Metropoliten von Rhodos von 1577/92. Ein Forschungsbericht über Palästrina-Pilgerberichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit im allgemeinen fehlt genausowenig wie der über das Evagatorium des Dominikanermönchs Felix Fabri im speziellen. Die Orientreise des Joos van Ghistele, Ludovico de Varthemas Itinerar und die wundersamen Reisen des Portugiesen Mendes Pinto im Fernen Osten sind ebenso Themen dieses faszinierenden Tagungsbandes eines interdisziplinären Symposiums aus dem Jahre 1998 wie die Muscowitische vnd Persische Reise von Olearius und Fleming, ein Kabinettstück des Hofjuweliers Dinglinger aus Gold, Edelsteinen und Perlen, die Weltumsegelung Bougainvilles, Sternes Sentimental Journey oder Stil und Beobachtung beim reisenden Alexander von Humboldt. Die Untersuchung der Poetik früher chinesischer Berichte von Reisen in den Westen und ein Ausblick in Form von Wünschen an den Reisebericht 2000 schließen den Band, der mit umfangreichem Namen- und Werktitelregister vesehen ist, ab. Die Beiträge dieses Buches verstehen sich als Beisteine zu einer Literaturgeschichte der Reiseberichte und Länderbeschreibungen.

Der Blick vom Wolkenkratzer

Avantgarde – Avantgardekritik – Avantgardeforschung

Series:

Edited by Wolfgang Asholt and Walter Fähnders

Heiner Müller

Probleme und Perspektiven Bath-Symposion 1998

Series:

Edited by Ian Wallace, Dennis Tate and Gerd Labroisse

Das Jahrhundert Berlins

Eine Stadt in der Literatur

Series:

Edited by Jattie Enklaar and Hans Ester

Seine Dynamik hat Berlin zu einer faszinierenden Stadt gemacht. Es gibt wohl kaum eine andere deutsche Stadt, die in vergleichbarer Weise zum kollektiven Gedächtnis der Geschichte beigetragen hat. Diese ,,verspätete” Stadt befand sich seit dem 18. Jahrhundert in einem permanenten Zustand der Unruhe, einer Unruhe, die auf Künstler eine große Wirkung ausübte und immer noch ausübt. Berlin wirkt wie ein Magnet auf Maler und Dichter, ,,als wirkte in Berlin, über Berlin, unter Berlin eine verhängnisvolle Kraft, die alles wieder zu annullieren vermag”, notierte W. Hausenstein 1932.
Das Dritte Reich lässt Berlin in Schutt und Asche untergehen und paradoxerweise war es die Teilung Berlins, die den faszinierenden Charakter dieser Stadt beibehalten hat. Berlin wurde weltweit zum Symbol der europäischen Geschichte. Seinem Ruf der Dynamik treu, kam auch diese Phase in der Geschichte 1989 in Berlin zum Abschluss. Die neue Herausforderung gilt dem Platz Berlins in der veränderten politischen Ordnung zwischen Ost, Mitte und West.
Der vorliegende Band konzentriert sich auf Berlin im 20. Jahrhundert und stellt die Frage nach seiner literarischen Repräsentation. Ansetzend bei Theodor Fontane und endend mit Brigitte Reimann, Armando und Nooteboom versucht Das Jahrhundert Berlins jenen Stationen Rechnung zu tragen, die für Berlin in der Literatur des 20. Jahrhunderts maßgebend geworden sind.

Series:

Franziskanerkloster Paderborn

Ars et amicitia

Beiträge zum Thema Freundschaft in Geschichte, Kunst und Literatur. Festschrift für Martin Bircher zum 60. Geburtstag am 3. Juni 1998

Series:

Edited by Ferdinand van Ingen and Christian Juranek

Auf der morschen Gartenschaukel

Kindheit als Problem bei Theodor Fontane

Series:

Birgit A. Jensen

Kerntexte dieser Studie sind Theodor Fontanes Werke Grete Minde (1879) und Meine Kinderjahre (1892). Insbesonders geht es um die literarisch verarbeiteten Übergangsphasen vom vormodernen zum bürgerlichen Sozialisationsraster, denn die Texte bezeichnen die Anfangs- und Endpunkte einer historischen Kurve, innerhalb der sich eine neue Mentalität herausbildete.
Die Monographie konzentriert sich insbesonders auf Grete Minde, deren Problematik der kindlichen Subjektivität der Autor in den Kinderjahren nochmals aufnahm und löste. Was Fontane schon in Grete Minde zu artikulieren suchte, gelang ihm in den Kinderjahren: die Imaginierung eines überlebensfähigen Ichs angesichts obsoleter Erziehungspraktiken. Der Spannung zwischen Realität und Selbst begegnet Fontane auf zweifache Weise. In Grete Minde schafft sein Erzähler dem ungeliebten Kind einen Überlebensraum inmitten der abgelebten Gesellschaft: Die Leerstelle der zerstörten Stadt Tangermünde wird durch das erzählerisch konstruierte Verständnis für Gretes Verzweiflungstat aufgefüllt. In den Kinderjahren jedoch fällt das Erzählobjekt mit dem erzählenden Subjekt zusammen; hier re-imaginiert der Erzähler seine eigene Entstehungsgeschichte als heiles Selbst.

Series:

Edited by Norbert Bachleitner, Alfred Noe and Hans-Gert Roloff

Zahlreiche Fachkollegen und Schüler haben sich zusammengefunden, um in diesem Band Alberto Martino zu seinem 60. Geburtstag die Ehre zu erweisen. Mit diesem Geschenk soll der Forscher und Lehrer gewürdigt werden, dessen beständiges Interesse an den literarischen Wechselbeziehungen in Europa und an einer sozialgeschichtlich orientierten, auf Quellen-material fundierten Literaturgeschichte vielen als Anregung diente, ja sogar zum Vorbild wurde.

Fliessende Übergänge

Historische und theoretische Studien zu Musik und Literatur

Series:

Edited by Hans Ester

Während des zwanzigsten Jahrhunderts sucht die Musikwissenschaft das Gespräch mit anderen Kunstwissenschaften, etwa mit der Literaturwissenschaft. Das Herz dieser die Grenzen der Fachdisziplinen übersteigenden Verbindungen bilden umfassende Fragestellungen der Verhaltensforschung und der Philosophie. Solchen Fragestellungen liegt die Einsicht in den komplexen Zusammenhang kultureller Erscheinungen zugrunde. Infolgedessen wird die Atomisierung der Kunstwissenschaften heutzutage mehr und mehr von einer integrativen Betrachtungsweise abgelöst.
Die fließenden Übergänge meinen das fruchtbare Zusammenspiel der einzelnen Kunstdisziplinen und die intensive Zusammenarbeit der Musikwissenschaft mit der Philosophie und der Psychoanalyse. Einige psychoanalytisch orientierte Beiträge beschäftigen sich mit Franz Schubert, Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms, während andere ihre Analysen der Werke von W.A. Mozart und Arnold Schönberg auf Theodor Adornos Kunstphilosophie gründen. In Richard Wagner, Arnold Schönberg und Paul Celan sind sowohl die Musik als auch die Literatur vertreten. Bei Paul Klee steht die Spannung zwischen Klang und Farbe im Mittelpunkt der Analyse. Fließende Übergänge möchten auch den Pionieren der Musikwissenschaft in den Niederlanden den Tribut zollen: Eduard Reeser, Hélène Nolthenius, Marius Flothuis.