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Skulptur lehren

Künstlerische, kunstwissenschaftliche und kunstpädagogische Perspektiven auf Skulptur im erweiterten Feld

Edited by Sara Hornäk

Die Skulptur heute umfasst Erscheinungsformen sehr unterschiedlicher Art. Plastische, skulpturale oder installative Werke lassen einen Gattungsbegriff zunehmend obsolet erscheinen.
Trotz vielfältiger Entgrenzungstendenzen in der zeitgenössischen Kunst wird die Skulptur der Gegenwart in diesem Band hinsichtlich der Besonderheiten ihres Verhältnisses zum Raum, zum Material, zur Zeit sowie zur Betrachterin und zum Betrachter untersucht. Veränderte Erlebnisqualitäten der im Erfahrungsraum des Subjekts verorteten Skulptur eröffnen mit der Erweiterung des Skulpturalen neue Perspektiven für Lehr- und Lernpro-zesse. Autorinnen und Autoren diskutieren in diesem Band aus Sicht von Kunstwissenschaft, Kunst und Kunstpädagogik verschiedene Formen skulpturalen Denkens und Handelns mit Blick auf Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Kunst im Hinblick auf einen erweiterten Skulpturbegriff zu lehren.

Wessen Wissen?

Materialität und Situiertheit in den Künsten

Series:

Edited by Kathrin Busch, Kathrin Peters, Christina Dörfling and Ildikó Szántó

Der Titel des Bandes behauptet eine Pluralität von
Wissen und rückt die Vielheit materiell-semiotischer Akteur_innen in den Blick.

Fokussiert werden dabei zwei zentrale Aspekte: „Wessen Wissen?“ ist einerseits eine Frage nach Akteur_innen, Körpern, Materialien und Technologien, die in künstlerischen Produktions- und Wissensprozessen miteinander interagieren. Diese lassen sich als Übersetzungen und Transformationen beschreiben, in denen Künstler_innen längst nicht mehr die einzigen Subjekte des Wissens sind. Denn in den künstlerischen Praktiken des Entwerfens, Skizzierens, Modellierens, Probens und Experimentierens entfalten Medien und Materialien ihre je eigene agentielle Kraft. Es ist andererseits eine Frage nach der Heterogenität von Wissensformationen in ihren partikularen und partialen Perspektiven, also nach situated knowledges. Damit wird die Vorstellung einer allgemeingültigen, körperlosen, neutralen Objektivität bestritten. Im Gegenzug nimmt das situierte Wissen der Künste für sich in Anspruch, Erkenntnisse hervorzubringen und zur Verfügung zu stellen. Es steht demnach für verkörperte Kenntnisse, die in das Feld des zugelassenen und legitimen Wissens kritisch intervenieren.

Anmerkungen zum epistemischen Ungehorsam

Oder: Verwirrung des Verstrickten und Beunruhigung der Besorgten – Fallstudie SAVVY Contemporary

Series:

Bonaventure Soh Bejeng

Series:

Kathrin Busch, Christina Dörfling, Kathrin Peters and Ildikó Szántó

Series:

Kathrin Busch, Christina Dörfling, Kathrin Peters and Ildikó Szántó

Gereon Krebber

Biegen, Hauen, Bauen, Verbinden, Schweissen, Zerreissen, …

Schnittstellen von künstlerischer Lehre und Kunstunterricht

Sara Burkhardt