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Die Selbstrelationierung muslimischer Kinder zu Gott

Eine empirische Studie über die Gottesbeziehungen muslimischer Kinder als reflexiver Beitrag zur Didaktik des Islamischen Religionsunterrichts

Series:

Fahimah Ulfat

Fahimah Ulfat rekonstruiert mit Hilfe der dokumentarischen Methode die Gottesbeziehung von muslimischen Kindern. Ihre Ergebnisse zeigen, dass muslimische Kinder in Deutschland im Alter von zehn Jahren bereits ein breites Spektrum an Gottesbildern und -bezügen aufweisen.
Ulfats Untersuchung ist die erste empirische Studie zur Got-tesbeziehung von muslimischen Kindern in Europa. Sie ist für das Verständnis der Entwicklung muslimischer Identität wissenschaftlich von hoher Bedeutung. Gleichzeitig sind die Erkenntnisse aus dieser Arbeit auch für die Weiterentwicklung eines modernen Islamischen Religionsunterrichts in einer demokratischen und ausdifferenzierten Gesellschaft von großer Bedeutung: Es geht darum, junge Gläubige auf ein Leben in einer religiös-pluralen Gesellschaft vorzubereiten, in dem die individuelle Gottesbeziehung und die Reflexivität der eigenen Religion eine entscheidende Voraussetzung zur Verhinderung von Radikalisierung und moralischer Rigidität darstellt.

Das Schweigen brechen

Christliche Soteriologie im Kontext islamischer Theologie

Series:

Aaron Langenfeld

Der Erlösungsglaube bildet das Zentrum des Christentums und zugleich den Kern aller theologischen Konflikte mit dem Islam.
Das christlich Grundaxiom, dass Gott zum Heil aller Menschen in der Geschichte Jesu gehandelt habe, scheint aufgrund seiner anthropologischen, christologischen und trinitätstheologischen Implikate ein unüberwindbares Hindernis im christlich-islamischen Dialog zu sein. Diese Diagnose hängt allerdings von Voraussetzungen ab, von denen besonders im Hinblick auf eine gegenwärtige theologische Anthropologie keineswegs zwingend auszugehen ist.
Die vorliegende Studie arbeitet diese Problemkonstellationen auf und skizziert einen eigenen soteriologischen Entwurf, der sich einerseits neuzeitlichem Freiheitsdenken verpflichtet weiß und darin andererseits eine Öffnung für das christlich-islamische Gespräch ermöglicht, die auf ihre Chancen in der konkreten Auseinandersetzung mit gegenwärtigen islamischen Theologien geprüft wird.