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Edited by Elke Huwiler, Elisabeth Meyer and Arend Quak

Der Band enthält 13 Studien zum Schauspiel des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Dabei werden einerseits theoretische Betrachtungen, etwa zum Unterschied zwischen Osterfeier und Osterspiel oder zur Bedeutung der Musik für die Spiele, vorgelegt. Andererseits wird auf spezifische Spiele eingegangen, wie etwa auf das Heidelberger Passionsspiel von 1514, das Lübener Osterspielfragment, das älteste schwedische Spiel 'De uno peccatore', das Theophilusspiel, das Berliner Weihnachtsspiel von 1589 und Sebastian Brants 'Tugent Spyl'. Aber auch die Rezeption der Komödien des Terenz, die Entwicklung des Fasnachtspiels, das Puppenspiel in den Bearbeitungen des Maugis d'Aigremont sowie der Inseldiskurs und dessen Einfluss etwa auf Shakespeares 'The Tempest' werden behandelt.

Die Beiträge stammen von Bernd Bastert, Bart Besamusca, Cornelia Herberichs, Johannes Janota, Cobie Kuné, Tanja Mattern, Volker Mertens, Christian Moser, Arend Quak, Werner Röcke, Eckehard Simon, Clara Strijbosch und Elke Ukena-Best.

Niederlandistik und Germanistik im Kontakt

Jelle Stegeman zum Abschied

Series:

Edited by Elvira Glaser and Marja Clement

A.D. Kylstra, Sirkka-Liisa Hahmo, Tette Hofstra and Osmo Nikkilä

Die ostseefinnischen Sprachen enthalten viele alte, d.h. vor etwa 500 A.D. übernommene Wörter germanischer Herkunft. Die germanische Lehnwortschicht reicht teilweise bis in die Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung zurück. Im dreibändigen Werk werden fast 1400 Stichwörter behandelt. Die Autoren stellen nicht nur sichere Lehnwörter vor, sondern auch solche Wörter, die in der Forschungsliteratur zu Unrecht für germanische Lehnwörter gehalten worden sind oder deren germanische Herkunft zweifelhaft ist.

Handlungsorientierter Fremdsprachenunterricht

Ein Trainingsprogramm zur Kompetenzentwicklung für den Beruf

Series:

Gisela Linthout

Der vorliegende Band, der aus einem internationalen Projekt in der beruflichen Bildung in fünf europäischen Ländern hervorgegangen ist, macht handlungsorientierte Vorschläge für den Unterricht Deutsch als Fremdsprache in der Berufsschule. Sprache wird im beruflichen Umfeld als Mittel zur Bewältigung von weitgehend authentischen kommunikativen Aufgaben und Situationen angeboten, und nicht mehr in isolierten grammatischen oder lexikalischen Einheiten. Die konkreten Aufgaben entstehen aus Situationen, in denen die Bewältigung von fremdsprachlichen Schwierigkeiten nötig ist, um ein Problem zu lösen. Authentische sprachliche Kommunikation ist im berufsbezogenen Lernen selbstverständlicher Teil des Lern- und Arbeitsprozesses: Schriftverkehr mit ausländischen Geschäftspartnern, gemeinsame Planung von Projekten, Verstehen von Formularen, Vorschriften, Bedienungsanleitungen sind ständige Anforderungen an die fremdsprachliche Kompetenz und liefern die für Lernprozesse erforderlichen konkreten Handlungsvorlagen.
Berufliches Handeln und fremdsprachliches Handeln sind unlösbar miteinander verbunden. Ziel des fremdsprachlichen Lernens im berufsbezogenen Unterricht ist die berufliche Handlungsfähigkeit in der Fremdsprache.

Series:

Edited by Erika Langbroek, Arend Quak, Annelies Roeleveld and Paula Vermeyden

Deutsch in der Welt

Chancen und Initiativen

Series:

Edited by Henk Diephuis, Wolfgang Herrlitz and Gabriele Schmitz-Schwamborn

Neben einer Einführung der Herausgeber enthält der Kongressbericht die Texte von zwei ausgewählten Plenarvorträgen und Berichte von zehn Sektionen. Die Beiträge der Sektionen bieten mehr als eine Zusammenfassung der Sektionsarbeit: Sie sind auch als Forschungsberichte konzipiert, die über den Stand der Diskussion auf dem jeweiligen Forschungsgebiet Auskunft geben. Das Ergebnis ist ein Querschnitt durch ausgewählte Gebiete des Faches Deutsch als Fremdsprache in Theorie und Praxis, wie sie sich zur Jahrtausendwende dargeboten haben.

Zur Etymologie lexikalisierter Farbwortverbindungen

Untersuchungen anhand der Farben Rot, Gelb, Grün und Blau

Series:

Christiane Wanzeck

Dieses Buch bietet zum erstenmal eine zusammenhängende Darstellung der Etymologie von historischen und gegenwartssprachlichen lexikalisierten Farbwortverbindungen. Untersuchungsgegenstand sind Phraseologismen wie blauer Montag ‘freier Montag, Fastnachts-, Karmontag’, Gründonnerstag ‘Donnerstag der Karwoche’, blau sein ‘betrunken sein’, rot sehen ‘wütend werden’, satzförmige Phraseologismen wie Grün ist die Hoffnung, Phraseologismen anderer Sprachen wie ndl. Iem. eene blauwe huik omhangen ‘jmd. betrügen’, ndl. Blauwboekjes ‘Schmähschriften’, frz. conte bleu ‘Lüge’, Lehnübersetzungen wie blaues Blut aus span. sangre azul ‘Adel’ oder Blaustrumpf aus engl. blue stocking ‘intellektuelle Frau’ und ausgestorbene Phraseologismen wie blaue Ente ‘Lüge’.
Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie das Farbadjektiv, ausgehend von der Gesamtbedeutung der Farbwortverbindung, zu seiner Bedeutung gekommen ist. Weshalb bedeutet blau in blauer Montag ‘arbeitsfrei’ und blau in blaues Blut ‘adelig’? Um die Motivation von Benennungen zu erschließen, wird zunächst ermittelt, wann und in welcher Quelle sich die Bezeichnung zum erstenmal nachweisen läßt und welche Bedeutung sich aus dem Belegkontext ergibt. Anhand kulturgeschichtlicher und sprachlicher Angaben ist schließlich die Klärung der Herkunft undurchsichtig gewordener Benennungen möglich.
Durch ein Wortregister kann die Arbeit als Nachschlagewerk für Farbwortverbindungen dienen. Da neben der linguistischen Analyse kulturgeschichtliche Zusammenhänge miteinbezogen werden, ist dieses Buch nicht nur für die Sprachwissenschaft, sondern auch für die Literaturwissenschaft, Volkskunde, Kunst- und Rechtsgeschichte interessant.

For the first time, this book offers a coherent representation of the etymology of historical and contemporary lexicalised idioms involving colour. The investigation covers idioms such as blauer Montag, meaning ‘Monday off, Monday of carnival week’, Gründonnerstag, ‘Thursday of Holy Week’, blau sein, ‘to be drunk’, rot sehen, ‘to get angry’, idioms in sentence form such as Grün ist die Hoffnung, idioms from other languages, such as the Dutch iem. eene blauwe huik omhangen, ‘to deceive someone’, Blauwboekjes, ‘defamatory writings’, the French conte blue, ‘lie’, loan translations such as blaues Blut from the Spanish sangre azul meaning ‘noble’ or Blaustrumpf from the English blue stocking meaning ‘intellectual woman’ and obsolete idioms such as blaue Ente meaning a ‘lie’. The work focuses on the question as to how the colour adjective went from the overall meaning of the colour word to take on its new meaning. Why does blau mean ‘no work’ in blauer Montag and ‘noble’ in blaues Blut? In order to determine the motivation of the expressions, the first stage was to ascertain when and in what source evidence of the phrase was first found, and what meaning could be deduced from the context of the document. It is then possible to clarify the origin of what are now unfathomable phrases on the basis of cultural, historical and linguistic information. There is an index which means the work can be used a source of reference for colour idioms. As there are cultural and historical contexts as well as purely linguistic analysis, this book is not only useful for language scientists, but also for the study of literature, folklore and the history of art and the law.

Sequenzen und Konsequenzen

Zur Entwicklung niederländischer Lerner im Deutschen als Fremdsprache

Series:

Lisanne Klein Gunnewiek

Das Lernen einer Sprache - der Muttersprache oder einer Fremdsprache - stellt man sich im allgemeinen als Prozess vor, der Jahre in Anspruch nimmt und der sich in einer bestimmten Ordnung vollzieht; dabei spielt in der langen Tradition der Spracherwerbsforschung das Ordnungsprinzip der Entwicklungsstufen oder -stadien eine grundlegende Rolle.
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Syntax und der Morphologie der Lernersprache von niederländischen Schülern in den ersten sieben Monaten ihres Unterrichts Deutsch als Fremdsprache. Sie wählt die Processability Theorie von Pienemann (1994) zum Ausgangspunkt und prüft seine Hypothese, dass das Lernen von syntaktischen und morphologischen Strukturen in Stadien verläuft, die in einer autonomen Sequenz geordnet sind. Die Studie entwickelt mit großer Sorgfalt Messinstrumente (Tests), die für eine longitudinale Analyse von Sprachlernprozessen geeignet sind. Das Analyseergebnis zeigt überzeugend, dass im vorliegenden Fall Entwicklungsprozesse nicht in Stadien, sondern in geschichteten Entwicklungslinien geordnet sind, in denen sich das Lernen syntaktischer und morphologischer Strukturen parallel vollzieht. Das in diesen Linien dargestellte Beherrschungsniveau nimmt in der Zeit zu; gleichzeitig zeigen sich zwischen den Lernern, aber auch zwischen den spezifischen Aufgaben deutlich Unterschiede im Beherrschungsniveau. Die Analyseergebnisse weisen auf ein Konzept sprachlichen Lernens, das die wachsende Fähigkeit zur Koordination komplexer kognitiver Prozesse ins Zentrum stellt.

Speculum saxonum

Studien zu den kleineren altsächsischen Sprachdenkmälern

Series:

Edited by Arend Quak

Varianz und Vertikalisierung

Zur Normierung der Adjektivdeklination in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Series:

Anja Voeste

Diese Untersuchung zeigt, daß in dem Zeitraum, in dem nach allgemeinem Konsens der Sprachgeschichtsschreibung die Normierung der Adjektivdeklination durchgeführt wurde, eine Vertikalisierung funktionaler Varianten stattgefunden hat. Anhand von Texten verschiedener literarischer Textsorten des normsetzenden Sprachraums werden variante Belege der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ermittelt und diskutiert. Alle analysierten Belege weisen eine systematische, funktionale Verwendung der Adjektivdeklination auf, die sich in den entsprechenden morphosyntaktischen Umgebungen im späteren Neuhochdeutschen nicht mehr findet, da sie im Normierungsprozeß, oft zugunsten einer anderen funktionalen Verwendung, aufgegeben wird. Die Vertikalisierung des Variantenspektrums ist im Fall der Adjektivdeklination nicht durch die Bevorzugung der Varianten des normsetzenden Sprachraums zu erklären, denn auch hier vollzieht sich eine Vertikalisierung funktionaler Verwendungsweisen. Um auslösende Faktoren der Variantenhierarchisierung zu ermitteln, werden die Aussagen der zeitgenössischen Sprachtheoretiker zur Adjektivdeklination herangezogen. Deren Schriften belegen jedoch nur in Einzelfällen zugrundeliegende Auswahlprinzipien. Statt dessen enthalten sie umfangreiche Angaben zur Rechtfertigung oder Pejoration von Varianten, die die Vertikalisierung als eine am Sozialprestige orientierte Variantenhierarchisierung offenbart.