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Literarische Figurationen der Gewaltherrschaft vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
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Literarische Tyrannenfiguren und die Gewaltherrschaft der Tyrannis sind politisch und ästhetisch konstruiert. Die Studie untersucht Ästhetiken der Tyrannis in literarischen Texten im Zusammenhang mit ästhetischen Theorien. Ausgegangen wird von staatstheoretischen Erörterungen (Aristoteles, Machiavelli, Hobbes, Arendt) und den Kulturtheorien von Freud, Benjamin, Elias und Foucault sowie der Analyse tyrannischer Männlichkeiten (Theweleit, Connell, Bourdieu). Die Voraussetzung für die Untersuchung der literarischen Tyrannis-Figurationen bilden die Ästhetiktheorien von Baumgarten, Schopenhauer, Rosenkranz und Nietzsche. Ästhetiken der Tyrannis werden in Texten von Dante, Gellert, Wieland, Schiller, Bettina von Arnim, George, Thomas und Heinrich Mann, Ebner-Eschenbach, Kafka, Bronnen, Camus und Süskind analysiert. Die Studie belegt die ästhetisch-literarische Affinität von Kulturen seit dem 18. Jahrhundert zur Tyrannis.
Eine Medienarchäologie des Meeres
Das Meer ist die größte Medientheoriemaschine der Welt. Denn „Welt“ muss auf See immer erst medientechnisch ermöglicht werden. Die primäre Infrastruktur, durch die das Meer operationalisiert und historisiert wird, ist das Schiff. Bernhard Siegerts groß angelegte Medienarchäologie des Meeres handelt vom Schiff und vom Meer als der Final Frontier des menschlichen Habitats, des Rechts, des Krieges, der Ästhetik, des Bildes und des Zeichens, durch die diese ihr eigenes Medienapriori reflektieren. Von der res nullius bis zum Torpedoboot, von der Verstaatlichung des Meeres im niederländischen Seestück bis zur Deterritorialisierung der Signifikanten auf dem Mississippi-Dampfer, vom Urschleim bis zum Nanoplankton, vom Undarstellbaren bis zum Verrat an der symbolischen Ordnung: All diese Figuren des Meeres lassen den medialen (Ab-)grund miterscheinen, durch dessen Ausschluss sie sich konstituieren: sei es die Materialität des Mediums, der Bildgrund, der Pirat, das Rauschen oder der Dreck.
Volume Editors: and
Comment une femme pouvait-elle s’affirmer et faire carrière dans le monde du spectacle entre 1650 et 1914 ? Dans une perspective interdisciplinaire, les quinze études réunies dans ce volume apportent des éléments de réponse à travers l’analyse de parcours d’autrices, de compositrices et de performeuses aux profils très variés, actives dans les domaines du théâtre, de la danse et de l’opéra. Ces études proposent une meilleure compréhension et contextualisation des obstacles et préjugés auxquels ces artistes ont dû faire face dans un milieu socio-professionnel majoritairement masculin, ainsi qu’une interprétation analytique des stratégies artistiques et discursives mises en place pour les surmonter. Il en ressort une approche renouvelée et une meilleure connaissance de notre matrimoine culturel.


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Western Subanon Grammar is the first ever comprehensive description of Western Subanon, a highly endangered indigenous Austronesian minority language in the southern Philippines. Written by a native speaker and the result of intensive fieldwork, the book's 25 chapters cover the phonological, morpho-syntactic, and discourse properties of the language. Special attention is devoted to salient grammatical features of Western Subanon, including symmetrical voice, relative clauses, ellipsis, and scope. The volume also makes available numerous examples online through Kaipuleohone, the digital linguistic archive of the University of Hawaii.
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In international law interpretation is ubiquitous. However, whereas in the case of treaty interpretation, this process has been codified in Articles 31-33 of the Vienna Convention on the Law of Treaties, the interpretation of rules of customary international law has remained largely unexplored. This monograph demonstrates not only that rules of customary international law can be interpreted but also that they have continuously been interpreted by international and domestic courts. Through an examination of this case-law, the various methods of interpretation of customary rules and their limits are identified as well as the similarities and differences with the rules of treaty interpretation.
Walter Ballhause und sein Album Soziale Fotos
Series:  vita activa
Kurz nach Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929 fotografiert Walter Ballhause das Elend der untersten Gesellschaftsschicht und den aufkommenden Terror durch die Nationalsozialisten auf den Straßen Hannovers. In nur drei Jahren entsteht so ein Werk, das in Umfang, thematischer Komplexität und stilistischer Gestaltung einmalig ist für die Darstellung des von großer Not geprägten Alltags in der niedergehenden Weimarer Republik. Walter Ballhauses Bilder müssen in diesem Rahmen als beispiellos gelten. Es ist zu bedenken, dass etwa die Fotos der Farm Security Administration (FSA), heute populäre Ikonen einer aus gegenwärtiger Sicht frühen Sozialfotografie, erst ab 1935 in den USA entstehen: zwei Jahre nach dem Ende von Ballhauses Fotografieren. Er praktiziert sozialdokumentarische Fotografie zu einer Zeit, in der wegweisende Vorbilder für diesen fotografischen Bereich vor allem in Deutschland noch rar oder unbekannt sind.