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Hegels Wissenschaft der Logik als Paradigma moderner Subjektivität
Volume Editors: Folko Zander and Klaus Vieweg
Die Wissenschaft der Logik kann ohne Zweifel als das Hauptwerk Hegels mit epochemachender Bedeutung gelten. Die Beiträge dieses Bandes machen deutlich, dass es sich um eine moderne Logik handelt, die gegen das Märchen vom sogenannten ‚nachmetaphysischen‘ Zeitalter eine die vormalige Metaphysik aufhebende neue Metaphysik bietet und damit eine revolutionäre Zäsur in der Philosophiegeschichte darstellt. Es wird nachgewiesen, dass Hegels Logik ein sich schlüssig entfaltendes System der Bestimmungen des reinen Denkens und mit dem Verständnis des Begriffs als Freien das Paradigma moderner Subjektivität liefert – im klaren Unterschied zu den im Formalismus erstarrten Kalkülen und der toten Rechenmaschinerien analytischer Logiken.
The Science of Logic can undoubtedly be considered Hegel's major work of epoch-making significance. The contributions of this volume make it clear that it is a modern logic which, against the fairy tale of the so-called 'post-metaphysical' age, offers a new metaphysics which sublates the former metaphysics and thus represents a revolutionary break in the history of philosophy. It is demonstrated that Hegel's logic provides a coherently unfolding system of the determinations of pure thought and, with the understanding of the concept as free, the paradigm of modern subjectivity - in clear contrast to the calculi ossified in formalism and the dead calculating machinery of analytic logics.
Eine Untersuchung zur epistemischen Abhängigkeit
Author: Felix Bräuer
Unter welchen Bedingungen sind wir geneigt, der Aussage eines Mitmenschen zu glauben?
In den meisten Fällen sind wir gerechtfertigt, der Aussage eines Mitmenschen zu glauben, sofern wir keinen konkreten Anlass haben, an seiner Verlässlichkeit zu zweifeln. Dies gilt jedoch nicht, wenn sehr hohe praktische Risiken mit einer Fehlinformation einhergehen. In einem solchen Fall benötigen wir stets erfahrungsbasierte Gründe, die für die besondere Kompetenz der fraglichen Person auf dem relevanten Gebiet sprechen. Das gilt unabhängig davon, ob wir konkreten Anlass dazu haben, an der Verlässlichkeit dieser Person zu zweifeln.