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This book offers a synoptic introduction to an important chapter of Polish 20th century philosophy, by introducing the studies of Kazimierz Twardowski, Tadeusz Czeżowski, Tadeusz Kotarbiński, Władysław Tatarkiewicz, Roman Ingarden, Henryk Elzenberg, Maria Ossowska, and Józef Maria Bocheński and how they contributed to value theory, ethics and aesthetics. These philosophers differed in their more definite interests, methodological approaches, and main results and yet their investigations share a number of characteristic features. Questions of value, considered as extremely vital, are treated with care and precision. In spite of the richness of their insights and an impressive number of detailed results these philosophers refrain from hasty conclusions, trying here, as elsewhere, to conduct their studies in an intellectually and morally responsible way.
Proceedings of the Third Congress of the Communist International, 1921
Editor / Translator:
Debates at world Communism’s 1921 congress reveal Lenin’s International at a moment of crisis. A policy of confrontational initiatives by a resolute minority contends with the perspective of winning majority working-class support on the road to the revolutionary conquest of power. A frank debate among many currents concludes with a classic formulation of Communist strategy and tactics. Thirty-two appendices, many never before published in any language, portray delegates’ behind-the-scenes exchanges. This newly translated treasure of 1,000 pages of source material, available for the first time in English, is supplemented by an analytic introduction, detailed footnotes, a glossary with 430 biographical entries, a chronology, and an index. The final instalment of a 4,500-page series on Communist congresses in Lenin’s time.
Seit Kriegsende ranken sich Verschwörungstheorien und verklärende Legenden um die Wewelsburg in der Nähe von Paderborn. Dieses Buch klärt auf über Hintergründe, Inhalte und Verbreitungswege des Wewelsburg-Mythos.
Im »Dritten Reich« sollte das westfälische Schloss eine zentrale Versammlungsstätte für höhere SS-Führer werden. Gerüchte über okkulte Riten der SS an diesem Ort haben Deutschlands einzigartige Dreiecksburg in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Wallfahrtsort der rechten Szene gemacht. Esoteriker sehen in der Anlage einen besonderen »Kraftort«. Die »Schwarze Sonne«, abgeleitet von einem Sonnenrad-Ornament im Nordturm, ist zum weltweit populären Heils- und Erkennungszeichen der Rechtsextremen geworden. Im Mythos um die Wundertechnologie der »Reichsflugscheiben«, im Neuheidentum, in der Black Metal-Szene und sogar in Superhelden-Comics sind die Wewelsburg und die »Schwarze Sonne« Bestandteile einer bedenklichen Sparte der Popkultur geworden.
In dem reichhaltig illustrierten Band werden erstmals umfassend Entstehungsgeschichte, Spielarten und Wirkungen des Mythengeflechtes um die Wewelsburg rekonstruiert, das sich parallel zum Aufbau der heute dort beheimateten Erinnerungs- und Gedenkstätte für die Opfer der SS-Verbrechen entwickelt hat.
Wehrwissenschaft und Medizinverbrechen im "Ahnenerbe" der SS
Im Nürnberger Ärzteprozess wurde Wolfram Sievers für die unter seiner Verantwortung im Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung begangenen Medizinverbrechen zum Tode verurteilt.
Nun liegt erstmals eine Gesamtdarstellung dieser aus dem „Ahnenerbe“ der SS hervorgegangenen Einrichtung vor. Nahezu ausschließlich auf der Grundlage von Archivquellen rekonstruiert der Autor die Arbeit aller Bereiche des Instituts für wehrwissenschaftliche Zweckforschung. Dabei werden nicht nur bisher unbekannte Abteilungen vorgestellt, sondern auch zahlreiche weitere neue Erkenntnisse präsentiert: Die bislang ungeklärte Identität der Opfer von Kampfstoff-Versuchen wird ebenso aufgedeckt wie die Beteiligung des Instituts an der Entwicklung von B- und C-Waffen oder die Aneignung von Immobilien teils prominenter Voreigentümer.

Das wichtigste Buch über das SS-Ahnenerbe seit Jahrzehnten. Vergleichbar profunde Studien wünscht man sich auch zu anderen Teilen des SS-Imperiums.“ (Sven Felix Kellerhoff, Geschichtsredakteur DIE WELT)
De weerspiegeling van de Surinaamse samenleving in het werk van het Doe-theater, 1970-1983
Met de cabaret-musical Land te koop nemen Thea Doelwijt en Henk Tjon het Surinaamse en Nederlandse publiek in 1973 mee op ontdekkingsreis door Suriname. Na het succes van deze voorstellingenreeks richt het duo een vast gezelschap op: het Doe-theater. In de tien jaar die volgen groeit dit theatergezelschap uit tot een begrip in Suriname. Het Doe-theater streeft een professionele en eigen theatervorm na waarin alle Surinaamse culturen zichzelf kunnen herkennen en waarmee de bevolking bewust wordt gemaakt van misstanden in de samenleving. Door deze combinatie van professioneel, multicultureel en maatschappijkritisch theater heeft het Doe-theater een unieke plek in de culturele geschiedenis van Suriname.

Lachen, huilen, bevrijden beschrijft het reilen en zeilen van het Doe-theater tegen de achtergrond van een veelbewogen Surinaamse geschiedenis. Het portret dat zo ontstaat, is gebaseerd op het privéarchief van Thea Doelwijt, interviews met voormalige Doe-theaterleden en andere betrokkenen en Surinaamse en Nederlandse krantenartikelen. Foto’s, liederen, theaterteksten en de bijgevoegde documentaire Libi Span van Jan Venema geven een levendig beeld van het Suriname van toen.
Städtische Selbstbilder in Freiburg, Dresden und Dortmund 1900-1960
Author:
Städtische Selbstbilder tauchen bei vielen Gelegenheiten auf. Sie geben Vorstellungen wieder, die die Bürger von ihrer Stadt haben, und sie positionieren die Kommunen zugleich gegen-über anderen Städten. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Frage, wie städtische Selbstbilder in der ersten Hälf-te des 20. Jahrhunderts entstanden, wer sie prägte und welche Wert- und Ordnungsvorstellungen sie transportierten.
Die untersuchten Städte weisen in der Wahrnehmung ihrer Bürger trotz mancher Gemeinsamkeiten signifikante Unter-schiede auf: Entscheidend für die zeitliche und räumliche Selbstverortung waren die lokal spezifischen Deutungskulturen, deren Einfluss und Ausrichtung auf die historische Funktion sowie die Wirtschafts- und Sozialstruktur der Städte zurückzuführen ist. Zahlreiche Beispiele lassen dabei eine erstaunliche Konstanz der Selbstbilder über alle politischen Brüche hinweg deutlich werden, zugleich aber auch eine flexible Anpassung der Inhalte an eine sich wandelnde Umwelt.
In den letzten Jahren ist das Schicksal der sogenannten Heimkinder in der frühen Bundesrepublik verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Ehemalige Heimkinder berichteten in den Medien über erlittene Misshandlungen und sexuelle Gewalt, über harte Arbeit, nichtige Einweisungsgründe und mangelnde Vorbereitung auf das Berufsleben.
In Westfalen war das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für die Fürsorgeerziehung und Erziehungshilfen verantwortlich. Überwiegend fand die Heimerziehung jedoch nicht in den wenigen verbandseigenen Einrichtungen statt, sondern in den Häusern konfessioneller Träger. Die Quellensammlung macht die verschiedenen Ebenen dieser Heimerziehung transparent und bildet die Etappen ihrer Nachkriegsentwicklung ab. Die Auswahl der Dokumente berücksichtigt die gesetzlichen Grundlagen, die pädagogische Praxis und die Lebenswirklichkeit in den Erziehungsheimen sowie die Modernisierungs- und Professionalisierungstendenzen in der Jugendfürsorge seit den 1960er Jahren.
Nationalsozialist der ersten Stunde und Landeshauptmann der Provinz Westfalen
Editor:
Kolbow war 1933–1944 Landeshauptmann der Provinz Westfalen. Er passte Jugendhilfe, Fürsorgeerziehung und Psychiatrie an die NS-Rassenideologie an. Während des Kriegs war er für die 'Euthanasie'-Aktionen in Westfalen verantwortlich. Kolbows Tagebücher spiegeln die Erfahrungen und Ansichten eines 'Alten Kämpfers' und die Wahrnehmungsperspektive eines 'Schreibtischtäters'. Eine interessante Quelle, die Insiderwissen über das innere Gefüge des NS-Systems offenlegt.
Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. 2. Auflage
Author:
Die erste Gesamtdarstellung eines Themas, das bislang weitgehend im Verborgenen geblieben ist: die Zwangsprostitution im Lagersystem der SS.
Robert Sommers grundlegendes Buch zeichnet das Bild einer bisher unbekannten Realität des Schreckens. Auf Befehl Himmlers wurden ab 1942 in den größten Konzentrationslagern Bordelle für Häftlinge eingerichtet. Der Bordellbesuch war als Anreiz zur Steigerung der Arbeitsleistung der in das System der Kriegswirtschaft eingebetteten Arbeitssklaven in den Lagern gedacht. Die umfassende Darstellung beschreibt detailliert die Gründe für die Einrichtung der Lagerbordelle, ihre Funktion im System der Konzentrationslager, die Organisation des Bordellbetriebs, die Lebensbedingungen und die Überlebensstrategien der Frauen, die Motive der Bordellbesucher sowie den Ablauf ihrer Besuche.
Eine Biographie. Herausgegeben mit Unterstützung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, Potsdam
Klaus-Jürgen Müller, einer der namhaftesten Militär- und Zeithistoriker Deutschlands, legt seine seit langem erwartete große Biographie über Ludwig Beck vor. Sie ist die Summe seiner langjährigen Auseinandersetzung mit dem Leben dieses Offiziers, der von 1935 bis 1938 als Generalstabschef des Heeres Mitgestalter der neuen Wehrmacht war, aber während der Sudetenkrise 1938 als einziger unter den militärischen Entscheidungsträgern aus Protest gegen Hitlers Kriegspolitik zurücktrat. Am 20. Juli 1944 opferte Beck als einer der führenden Köpfe des nationalkonservativen Widerstands sein Leben.
Müller stellt das Leben Becks nicht, wie andere es häufig taten, unter einen einzigen zentralen Aspekt, den des Widerstands. Das griffe für einen Mann, der 40 Jahre seines Lebens unter drei verschiedenen politischen Ordnungen im aktiven Dienst verbrachte, viel zu kurz. Müller ordnet Beck vielmehr in die Entwicklung des deutschen Offizierkorps vom Zenit des Kaiserreichs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein.
Ein großes Buch, das viele neue Erkenntnisse eröffnet: über Beck als Person, über die Gruppe, der er angehörte: die preußisch-deutsche Militärelite, und über die Entwicklung und Struktur des militärischen Widerstands gegen Hitler.
Müller begreift Beck als Ausnahmeerscheinung innerhalb seiner Offiziersgeneration – als Typus des kultivierten, gebildeten Bürgers, dessen von der Familie geprägte geradlinige Moral und intellektuelles Ethos sein ganzes Leben bestimmten. Sie befähigten ihn, einmal als richtig erkannten Einsichten gegen alle Zwänge seines beruflichen Milieus unbeirrbar zu folgen. Gerade in Konfliktsituationen erwiesen sie sich als stärker als seine militärische Erziehung oder als Karrierestreben.
Inhaltlich beanspruchte Beck, ganz der preußischen Militärtradition folgend, für das Militär eine der Politik gleichberechtigte Führungsrolle in Staat und Gesellschaft. Dieser politisch-soziale Eliteanspruch unterschied ihn u. a. von seinen Rivalen Keitel und Fromm, die in den Kategorien einer bloßen Funktionselite dachten. Er war überzeugt, dass politische und militärische Entscheidungen ethisch fundiert sein mussten. Beck glaubte zunächst, das Dritte Reich würde seine Ansprüche verwirklichen. Als er aber erkannte, dass das Handeln Hitlers mit seinen Überzeugungen unvereinbar war, führten ihn seine moralische Kraft und seine Prinzipientreue Schritt für Schritt in den Widerstand, bis zur letzten Konsequenz.