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Ikonologie der christlichen Kunst

Band 1: Alte Kirche

Series:

Hans Georg Thümmel

Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert.
Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. In der Einleitung werden die Prinzipien der Arbeit erläutert. Teil 1 (Alte Kirche) behandelt die Entstehung einer christlichen Bildkunst am Grabe (auf Sarkophagen und in Katakomben) und den späteren Übergang in die Kirchdekoration. Nach gleichen Prinzipien werden in Teil 2 die Bildkunst des Mittelalters, in Teil 3 die der Neuzeit und in Teil 4 die andersartige Entwicklung in der Ostkirche geschildert.

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Katholische Schulen

Herausgeforderte Identität

Series:

Edited by Judith Könemann and Denise Spiekermann

Worin besteht das „Katholische“ einer katholischen Schule? Das religiös-konfessionelle Label in Bezug auf Bildung und Erziehung als Hauptanliegen von Schule adäquat zu füllen, ist mit Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen und die verschiedenen Akteursebenen eine schwierige Aufgabe.
Die Schulen müssen sowohl kirchliche als auch staatliche Ansprüche erfüllen und sehen sich nicht zuletzt Erwartungen von Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern gegenüber. Der Band will einen Austausch zwischen Theorie und Praxis anregen und Verbindungen zwischen den überlappenden Handlungsfeldern von Schule, Kirche und Erziehungssystem reflektieren. Die Programmatik katholischer Schulen wird aus religionspädagogischer Perspektive und aus der Sicht der Schulforschung analysiert und anhand von Praxisbeispielen auf den Prüfstand gestellt.
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Das plurivokationale Charisma der neuen geistlichen Gemeinschaften

Ihr Beitrag zur Entwicklung einer trinitarischen Ekklesiologie

Series:

Johannes Maria Poblotzki

Der Autor stellt die Frage nach dem ekklesiologischen Ort der neuen geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen, die seit dem II. Vaticanum einen bedeutenden Einfluss auf die gegenwärtige Kirchenentwicklung ausüben.

Die Gründung neuer geistlicher Gemeinschaften seit dem II. Vaticanum stellt die Kirche vor große Herausforderungen. Worin unterscheiden sich diese Bewegungen von Orden, von Vereinen und Verbänden? Dies zu klären ist entscheidend für die Bestimmung des Charismas, der theologischen Verortung und der ekklesialen Sendung dieser neuen Kommunitäten. Das Buch weist die besondere Beziehungsstruktur von Priestern, Gott geweihten Personen und Laien als ein originäres Charisma dieser Gemeinschaften auf, wodurch diese theologisch legitimiert werden und sich ihre Sendung innerhalb der Kirche präzisieren lässt.
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Vision und Magie

Religiöses Erleben im Mittelalter

Peter Dinzelbacher

In der religiösen Kultur des Mittelalters spielten Visionen eine viel größere Rolle als in allen früheren oder folgenden Epochen. Sie traten in den verschiedensten Lebensbereichen auf, darunter bisher noch kaum beachtete:
Ein Magier schafft sich seine eigene Welt aus visionär eingegebenen Ritualen, Zauberer werden visionär entlarvt, das Wesen der Nekromantie basiert auf Totenerscheinungen, die Gesichter der Hexen und der Besessenen zeichnen eine Gegenwelt voller Dämonen. Um diese Phänomene zu verstehen, ist ein psychologischer Zugang unabdingbar: Inwieweit lassen sich auf die mittelalterlichen Visionen moderne Studien zur Halluzination anwenden? Sind Visionen generell als Krankheitssymptome zu verstehen und differieren mittelalterliche und moderne Psychen? Wie wurden Visionäre im Urteil der Zeitgenossen rezipiert? Ein Ausblick auf Vision und Visionsliteratur in der Neuzeit beschließt den Band, wobei auch die konträre Entwicklung im Katholizismus und Protestantismus thematisiert wird.
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Series:

Edited by Gijsbert van den Brink, Eveline van Staalduine-Sulman and Maarten Wisse

The work of the Spirit of God is a vibrant and much discussed topic in many contemporary Christian communities worldwide. Apparently, the Spirit is moving. Theological reflection on this phenomenon has even given rise to what is often called a ‘pneumatological renaissance’. This volume not only takes stock of these remarkable developments, but also probes some of their hidden aspects and highlights avenues for future exploration. It contains a wide-ranging but coherent assortment of essays, covering the five relations of the Holy Ghost distinguished already in the Nicene-Constantinopolitan Creed: how does the Spirit of God relate to the Bible, to the Christ, to the human person, to the church and to the world?

These essays are written as a tribute to the many inspiring theological contributions of prof. Cornelis van der Kooi on the occasion of his retirement as Professor of Systematic Theology at the Faculty of Religion and Theology, Vrije Universiteit Amsterdam, where he taught from 1992 until 2018.

Contributors are: Henk A. Bakker, Abraham van de Beek, Erik A. de Boer, Carl J. Bosma, Gijsbert van den Brink, Martien E. Brinkman, Gerard C. den Hertog, Arnold Huijgen, Gerrit C. van de Kamp, Miranda Klaver, Akke van der Kooi, Margriet van der Kooi-Dijkstra, Bruce L. McCormack, Richard J. Mouw, Bert Jan Lietaert Peerbolte, Eveline van Staalduine-Sulman, Eep Talstra, Benno van den Toren, Jan Veenhof, Willem van Vlastuin, Pieter Vos, Michael Welker, Cory Willson, Maarten Wisse.
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Theology of Religions

Through the Lens of ‘Truth-as-Openness’

Series:

Graham Adams

In Theology of Religions Graham Adams maps and analyses the field of ‘theology of religions’ (ToR) and its various typologies, examining the assumptions in how religion is assessed. The purpose is to identify how contributions to ToR select and deselect material and trajectories, editing according to presuppositions and interests. Adams’ analysis consciously relies on Andrew Shanks’ Hegelian notion of ‘truth-as-openness’ (divine hospitality) as it illuminates three dynamics, or ‘scandals’, within ToR. The first, concerned with how a religion’s particularity or identity is constructed, is subdivided between ‘particularity transcended’ and ‘particularity re-centred’, along the lines of Jenny Daggers’ postcolonial insights. The second concerns the interactions when one religion engages an Other’s strangeness, and the third is concerned with how religions aim to transform socio-political systems that feign or obstruct universality, so as to effect ever greater solidarity. The text notes key trends, beyond Christianity and including deepening interdisciplinarity, and potential developments from a critical but constructive standpoint.
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Series:

Edited by Cilliers Breytenbach and Christoph Markschies

The chapters in this volume cover all aspects of the work of Adolf Deissmann (1866–1937). Following his main works, the authors highlight crucial aspects and impulses from his philological work on the New Testament, including the interpretation of Paul, Light from the Ancient East, the social status of the first Christians, and the lexicography of the New Testament. His background in the Lutheran Church of Hessen-Nassau, his contribution to the ecumenical movement together with Nathan Söderblom and through the Evangelische Wochenbriefe during World War II, and his role as rector of the Berlin University in 1930/1931 are also discussed. The contributions illustrate that notwithstanding his ecumenical engagement, Deissmann never gave up his scholarly work. The essays trace the influence of his philological and historical work among his students and place contemporary debates on Deissmann as philologist and theologian in their historical context.

Dieser Band widmet sich in neun Einzelbeiträgen der gesamten Breite des Schaffens von Adolf Deissmann (1866–1937). Entlang der Hauptwerken werden wesentliche Aspekte und Impulse aus seiner philologisch orientierten Arbeit am Neuen Testament neu gewürdigt (Interpretation der Paulusbriefe, Licht vom Osten, „Unterschichtenthese“, neutestamentliche Lexikographie etc.). Daneben geht es um seine Herkunft aus der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau, um sein Wirken in der Ökumene am Beispiel der Beziehung zu Nathan Söderblom und der Arbeit an den Evangelischen Wochenbriefen im Ersten Weltkrieg sowie um seine Rolle als Rektor der Berliner Universität von 1930 bis 1931. Die Beiträge zeigen, dass Deissmann trotz seines ökumenischen Engagements seine wissenschaftliche Arbeit nicht aufgegeben hat. Die Aufsätze gehen den Wirkungen seiner philologisch-historischen Arbeit unter seinen Schülern nach und stellen die zeitgenössischen Debatten um den Philologen und Theologen Deissmann in ihren historischen Kontext.
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Series:

Roland Boer

In Red Theology: On the Christian Communist Tradition, Roland Boer presents key moments in the 2,000 year tradition of Christian communism. Defined by the two features of alternative communal practice and occasional revolutionary action, Christian communism is predicated on profound criticism of the way of the world. The book begins with Karl Kautsky – the leading thinker of second-generation Marxism – and his oft-ignored identification of this tradition. From there, it offers a series of case studies that deal with European instances, the Russian Revolution, and to East Asia. Here we find the emergence of Christian communism not only in China, but also in North Korea. This book will be a vital resource for scholars and students of religion and the many aspects of socialist tradition.
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Katholische Arbeiter im Mutterland der Reformation

Konfession und Arbeitsmigration in Sachsen 1871–1914

Series:

Benjamin Gallin


Die Arbeitsmigration brachte im späten 19. Jahrhundert Bewegung in die konfessionelle Landkarte: Hunderttausende Katholiken wanderten in vormals fast ausschließlich evangelisch-lutherische Gegenden Mitteldeutschlands ein.

Als »boomende« Industrieregion zog Sachsen nach 1871 massenhaft katholische Arbeiter aus dem Habsburgerreich und den preußischen Ostprovinzen an. Sie kamen in ein Land mit einem ausgeprägten protestantischen Bewusstsein und zugleich in eine Hochburg der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Vorstellungen religiöser und gesellschaftlicher Zugehörigkeit, die sich bei den Migranten im Verhältnis zu Staat und Kirche, im Verlauf katholischer Gemeindegründungen und im Arbeitsalltag herausbildeten. Methodisch innovativ und sprachlich gewandt gelingt es dem Autor, die Integrationsprozesse einer sozialen und religiösen Minderheit historisch verstehbar zu machen.

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Streit um die Freiheit

Philosophische und theologische Perspektiven

Edited by Klaus von Stosch, Saskia Wendel, Aaron Langenfeld, Martin Breul and Klaus von Stosch

Der Streit um ein angemessenes Verständnis von Freiheit ist heute aktueller denn je. Der Band führt prominente Ansätze aus Philosophie und Theologie zusammen und leistet einen innovativen Beitrag zur interdisziplinären Klärung eines drängenden Problems.<
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>>>Freiheit<< ist ein Schlüsselbegriff für Philosophie und Theologie. Gleichwohl stehen die fachspezifischen Debatten häufig nahezu berührungslos nebeneinander. Das Buch will diese Sprachlosigkeit überbrücken und bündelt die Ergebnisse zweier Fachtagungen zu Kernproblemen des Freiheitsbegriffs. Internationale Expert*innen stellen ihre Zugänge vor und ermöglichen so eine Diskursanreicherung. .<
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>Aufgrund der vielfältigen repräsentierten Positionen erhält der Sammelband zu gleich den Charakter eines Handbuches, das einen Überblick über Themen und Herausforderungen gegenwärtigen Freiheitsdenkens gibt. .<
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