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Mit James Cook und Herman Melville im Pazifik
Das Buch untersucht die Abenteuerlichkeit von Pazifikreisen im 18. und 19. Jahrhundert.
Zwischen Adventure und Resolution Island liegt (auf einer nach James Cooks zweiter Weltumseglung angefertigten Karte) Doubtful Island – und dies kann als Allegorie des vorliegenden Buches dienen: Zur Debatte steht, wie sich, mit den Namen der Schiffe auf dieser Reise, nach denen auch diese Inseln benannt sind, Abenteuer und Rasterung zueinander verhalten. Oder: Unter welchen Umständen können voyages – und zwar Reiseerzählungen mehr als Reisen ‘selbst’ – abenteuerlich sein? Diese Frage wird hier, nach einer ersten allgemeinen Sondierung, anhand von verschiedensten Texten, von Logbüchern bis zu Romanen, beantwortet, die vor, während und nach zwei Reisen hergestellt wurden: im Rahmen von Cooks zweiter Weltumseglung (1772–75) sowie im Gefolge von Herman Melvilles individuell unternommener Pazifiktour (1841–44).
Neue Praktiken und Diskurse in Literatur, Kunst, Film und Internet 2010-2020
Author: Corina Caduff
Neue künstlerische Artikulationen zu Sterben und Tod (2010-2020) tragen wesentlich zur gesellschaftlichen Bearbeitung von entsprechenden Diskursen und Praktiken bei.
Die Thematik „Sterben und Tod“ erlebt seit den 2010er-Jahren in den Künsten einen enormen Aufschwung, der sich beispielsweise im neuen Genre „Autobiografische Sterbeliteratur“ manifestiert. Indem die Künste bestimmte Fragestellungen, Topoi und Phänomene künstlerisch ausgestalten, die ansonsten kaum in vergleichbarer Weise zur Darstellung kommen, formen sie deren gesellschaftliche Diskursivierung mit und fördern dadurch auch die Veränderung von entsprechenden gesellschaftlichen Praktiken. Mehrheitlich basiert die aktuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema auf autobiografischen Darstellungen. Der vorliegende Band versammelt Einzelstudien zu unterschiedlichen Beispielen aus verschiedenen Künsten mit dem zeitlichen Fokus auf das Jahrzehnt 2010-2020.
Die kritischen Tragödientheorien als Ästhetiken der Praxis in Deutschland, Polen und Russland 1789-1848-1917
Alle bisherigen Geschichten der Tragödientheorie haben ihre kritische Strömung verkannt, die auf keinen Fall die Aussöhnung mit dem Schicksal, dem Bestehenden, predigt, sondern eine Ästhetik der revolutionären Praxis formuliert, welche darauf hinzielt, das Element der Freiheit in die vollkommen determinierte Welt hereinzulassen.
Diese Ästhetik, deren Elemente sich bei den prominentesten Denkern und Dichtern der Epoche ausfindig machen lassen, gestaltet einerseits die Perzeption von Ereignissen und andererseits das Verhalten von den auf die Ereignisse reagierenden Menschen. Die expliziten Tragödientheorien krönten die philosophischen Ästhetiken, indem sie den Übergang der Theorie (der Absicht) in die Wirklichkeit modellierten, und zwar in den paradoxen Figuren des glücklichen Scheiterns und des schicksalhaften Fehlers. Die Tragödientheorien überprüfen also die Möglichkeiten, wie die immer noch ausbleibende Freiheit in der determinierten Welt des Anschaubaren möglich wäre und finden zur Zeit der Avantgarde eine Lösung in Form eines allgemeinen Festes ohne Rampe, die die positive, anschauliche und kollektive Freiheit verwirklicht.
Networks in Literature, Visual and Performing Arts, and other Cultural Practices
This co-edited volume offers new insights into the complex relations between Brussels and Vienna in the turn-of-the-century period (1880-1930). Through archival research and critical methods of cultural transfer as a network, it contributes to the study of Modernism in all its complexity.
Seventeen chapters analyse the interconnections between new developments in literature (Verhaeren, Musil, Zweig), drama (Maeterlinck, Schnitzler, Hofmannsthal), visual arts (Minne, Khnopff, Masereel, Child Art), architecture (Hoffmann, Van de Velde), music (Schönberg, Ysaÿe, Kreisler, Kolisch), as well as psychoanalysis (Varendonck, Anna Freud) and café culture. Austrian and Belgian artists played a crucial role within the complex, rich, and conflictual international networks of people, practices, institutions, and metropoles in an era of political, social and technological change and intense internationalization.

Contributors: Sylvie Arlaud, Norbert Bachleitner, Anke Bosse, Megan Brandow-Faller, Alexander Carpenter, Piet Defraeye, Clément Dessy, Aniel Guxholli, Birgit Lang, Helga Mitterbauer, Chris Reyns-Chikuma, Silvia Ritz, Hubert Roland, Inga Rossi-Schrimpf, Sigurd Paul Scheichl, Guillaume Tardif, Hans Vandevoorde.
Studies in Book History, the Classical Tradition, and Humanism in Honor of Craig Kallendorf
Habent sua fata libelli honors the work of Craig Kallendorf, offering studies in several fields in which he chiefly distinguished himself: the history of the book and reading, the classical tradition and reception studies, Renaissance humanism, and Virgilian scholarship with a special focus on the creative transformation of the Aeneid through the centuries. The volume is rounded out by an appreciation of Craig Kallendorf, including a review of his scholarship and its significance.

In addition to the topics mentioned above, the volume’s twenty-five contributions by scholars in America and Europe are of relevance to those working in the fields of classical philology, Neo-Latin, political philosophy, poetry and poetics, printing and print culture, Romance languages, art history, translation studies, and Renaissance and early modern Europe generally.

Contributors include: Alessandro Barchiesi, Susanna Braund, Hélène Casanova-Robin, Jean-Louis Charlet, Federica Ciccolella, Ingrid De Smet, Margaret Ezell, Edoardo Fumagalli, Julia Gaisser, Lucia Gualdo Rosa, James Hankins, Andrew Laird, Marc Laureys, John Monfasani, Timothy Moore, Colette Nativel, Marianne Pade, Lisa Pon, Wayne Rebhorn, Alden Smith, Sarah Spence, Fabio Stok, Richard Thomas, and Marino Zorzi.
Volume Editors: Sandra Dinter and Johanna Marquardt
Often thought of as a thing of the past, nationalism remains surprisingly resilient in the postcolonial era, especially since the concepts of multiculturalism and cosmopolitanism have lost authority in recent years. The contributions assembled in Nationalism and the Postcolonial examine various forms, representations, and consequences of past and present nationalisms in languages, popular culture, and literature in or associated with Australia, Canada, England, India, Jamaica, Kenya, Nigeria, Saint Lucia, and Trinidad and Tobago Bringing together perspectives from linguistics, political science, cultural studies, and literary studies, the collection illustrates how postcolonial nationalism functions as a unifying mechanism of anti-colonial nation-building as well as a divisive force that can encourage discrimination and violence.

Contributors: Natascha Bing, Prachi Gupta, Ralf Haekel, Kathrin Härtl, Idreas Khandy, Theresa Krampe, Lukas Lammers, Arhea Marshall, Hannah Pardey, Sina Schuhmaier, Hanna Teichler, Michael Westphal
Erwerbsarbeitslosigkeit in der Gegenwartsliteratur
Author: Lydia Mühlbach
Lydia Mühlbach untersucht literarische Verhandlungen des Themas Nicht-Arbeit in zeitgenössischen Romanen und diskutiert ihre Befunde in Auseinandersetzung mit sozialtheoretischen Gouvernementalitätskonzepten.
Im gegenwärtigen Diskurs gelten Arbeitslose als in besonderem Maße aktivierungsbedürftig („Fördern und Fordern“). Entsprechende Aktivierungsbemühungen der arbeitsmarktpolitischen Institutionen und ihre psychosozialen Auswirkungen beleuchten die von Mühlbach analysierten Texte von Jakob Hein, Anna Weidenholzer und Robert Naumann. Mit literarischen Mitteln spielen sie Konzepte, Ästhetiken und Werthaltungen zur Nicht-Arbeit durch, bringen Unterschiede zwischen erstem und zweitem Arbeitsmarkt in den Blick, problematisieren Kommunikationsweisen der Arbeitslosenverwaltung, experimentieren mit Formen programmatisch gewählten Nicht(s)tuns und leisten damit einen kritischen Beitrag zur Debatte.
Diagnosen der Moderne zwischen Honoré de Balzac und Henry James
Author: Helmut Pfeiffer
Wie antwortet der Roman, die Leitgattung der modernen Literatur, auf die Krisen politischer Ordnungen und ökonomischer Systeme zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg?
Gegenstand der Interpretation sind französische und englische Romane zwischen dem Realismus und der Moderne. Die Fragestellung zielt auf die fiktionale Verarbeitung des kritischen Verhältnisses ethischer Orientierungen, politischer Instabilität und ökonomischer Transformation vor dem Hintergrund der neuen Formen gesellschaftlicher Differenzierung. Die vier ausgewählten Autoren (Honoré de Balzac, Gustave Flaubert, Joseph Conrad, Henry James) reagieren auf spezifische epochale Problemlagen. Sie stehen über die Grenzen der jeweiligen nationalliterarischen Traditionen hinaus in intensiven Wirkungs- und Rezeptionsverhältnissen, in denen sich die dynamische Evolution der Gattung Roman abbildet.
El discurso interior en las novelas de Javier Marías: los ojos de la mente ofrece una perspectiva novedosa del universo narrativo de uno de los autores contemporáneos más destacados de España. Con el fin de ahondar en el origen y significado de los modos del discurso interior (psiconarración, monólogo o fluir de conciencia) en sus ficciones, este libro presenta una interpretación crítica de todas sus novelas, desde El siglo (1983) hasta Berta Isla (2017).

El discurso interior en las novelas de Javier Marías: los ojos de la mente offers a fresh perspective on the narrative universe of one of Spain’s most distinguished contemporary authors. In order to delve into the origin and meaning of inner speech modes (psychonarration, monologue or stream of consciousness) in his fictions, this book presents a critic interpretation of all his novels, from El siglo (1983) to Berta Isla (2017).
Hölderlin, Frankreich und die Heideggersprache
Die Arbeit nutzt Hölderlins Frankreichaufenthalt 1802 zu einer Deutung der Gedichte Andenken und Der Ister, um auf dieser Grundlage zu einer Kritik Heideggers fortzuschreiten.
Hölderlins Aufenthalt in Bordeaux im Winter und Frühjahr 1802 hat die Forschung seit jeher vor Rätsel gestellt. Das einzige Zeugnis, das neben spärlichen Briefen erhalten geblieben ist, bildet eines seiner berühmtesten Gedichte, Andenken, in dessen Mittelpunkt die Darstellung der Stadt und des Flusses Garonne steht. Auf dem gleichen Blatt hat Hölderlin ein zweites Gedicht begonnen: Der Ister. Die Arbeit stellt die Frage nach dem Zusammenhang der beiden Stromgedichte und wendet sich in einem zweiten Schritt der Auslegung zu, die sie in Vorlesungen Heideggers während des Krieges erfahren haben. Das Ziel besteht in einer Befreiung Hölderlins von den Vorgaben der Philosophie Heideggers.