"Wenn sie das Wort Ich gebraucht"

Festschrift für Barbara Becker-Cantarino von FreundInnen, SchülerInnen und KollegInnen

Series:

Edited by John Pustejovsky and Jacqueline Vansant

This volume of original essays celebrates Barbara Becker-Cantarino, whose prolific publications on German literary culture from 1600 to the twentieth century are major milestones in the field of German cultural studies. The range of topics in the collection reflects the breadth of Becker-Cantarino’s scholarship. Examining literature from the sixteenth to the twenty-first centuries, the contributors explore the intersections of gender, race, and genre, history and gender, and gender and violence. They provide fresh readings of the works of known and lesser-known writers, including Cyriacus Spangenberg, Maria Anna Sager, Luise Gottsched, Heinrich von Kleist, Frank Wedekind, Christa Wolf, Helga Schütz, Terézia Mora, and Martina Hefter. Their discussions explore the possibilities and limitations of theoretical discourses on travel literature, deconstruction, and gender and suggest new avenues of investigation.

Series:

Edited by Alfred H.A. Soons

The 1713 Peace of Utrecht and its Enduring Effects, edited by Alfred H.A. Soons, presents an interdisciplinary collection of contributions marking the occasion of the tercentenary of the Peace of Utrecht. The chapters examine the enduring effects of the Peace Treaties concluded at Utrecht in 1713, from the perspectives of international law, history and international relations, with cross-cutting themes: the European Balance of Power; the Relationship to Colonial Regimes and Trade Monopolies; and Ideas and Ideals: the Development of the International Legal Order. With contributions by: Peter Beeuwkes, Stella Ghervas, Martti Koskenniemi, Randall Lesaffer, Paul Meerts, Isaac Nakhimovsky, Sundhya Pahuja, Koen Stapelbroek, Benno Teschke, Jaap de Wilde

1848/49 in Deutschland und Europa

Ereignis - Bewältigung - Erinnerung

Wolfram Siemann

Henning Siekmann and Henning Siekmann

50 Jahre Wilhelm Fink Verlag. Eine Chronik Als „Kreativpool der Geisteswissenschaften” würdigte die Süddeutsche Zeitung den Wilhelm Fink Verlag, der 1962 vom Verleger gleichen Namens in München gegründet wurde und zunächst weitgehend auf literaturwissenschaftliche und philosophische Literatur spezialisiert war. Später rückten Bild- und Medienwissenschaften, Kulturgeschichte und Philosophie immer mehr in den Mittelpunkt. Neben dem Fachbuch wird auch das wissenschaftliche Sachbuch für ein breiteres, anspruchsvolles Lesepublikum im Programm ausgebaut. Dabei versteht sich der Wilhelm Fink Verlag als Impulsgeber für aktuelle Themen und Debatten. In der Tat bestimmen die Autoren des Wilhelm Fink Verlages maßgeblich die Diskussion, wenn Themen und Namen aus den Bereichen der Bild- und Medienwissenschaften, der Kulturgeschichte, der Literaturwissenschaft und der Philosophie in den großen Feuilletons im Mittelpunkt stehen.

Edited by Patrick Keller, Michael Butter and Birte Christ

Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Stellt der 11. September tatsächlich eine historische Wende dar?
Die zehn Beiträge zu den Themen Weltmacht, Recht, Umwelt, Wirtschaft, Religion, Patriotismus, Verschwörung, Männer, Kunst und Anti-Amerikanismus zeichnen ein um-fassendes Bild der politischen, gesellschaftlichen und kultu-rellen Entwicklungen in den USA seit dem 11. September 2001. Sie zeigen, dass sich an diesem Tag die Welt nicht grundlegend geändert hat, wie oft behauptet wird, sondern dass 9/11 lediglich länger andauernde Entwicklungen verstärkt und sichtbar gemacht hat. Um dem 11. September als dem zentralen Medienereignis der Jahrtausendwende und seiner visuellen Präsenz in der vergangenen Dekade gerecht zu werden, entwickelt jeder der Autoren sein Argument zur Katalysatorfunktion von 9/11 aus der Diskussion einer zur Ikone gewordenen Fotografie.

9783770564200Rainer Barzel

Eine Biographie

Kai Wambach

Politisches Wunderkind, „Königsmörder“ und beinahe Bundeskanzler –
Wer war der Mann, der Willy Brandt stürzen wollte?

Rainer Barzel ist eine der prägenden politischen Persönlichkeiten der bundesdeutschen Geschichte zwischen Adenauer und Kohl. Mehrfach stand er kurz davor, Bundeskanzler zu werden. Sein Scheitern beim Konstruktiven Misstrauensvotum gegen Willy Brandt im April 1972 ging in die kollektive Erinnerung der Westdeutschen ein. Barzels zeitgeschichtliche Bedeutung aber reicht weit darüber hinaus: Trotz jeweils nur kurzer Amtszeiten als Bundesminister, Präsident des Deutschen Bundestages und Vorsitzender der CDU Deutschlands war er über Jahrzehnte eine Schlüsselfigur der CDU in der Bonner Republik und prägte fast eine Dekade die Unionsfraktion als deren Vorsitzender in Regierungsverantwortung und Opposition.
Auf Grundlage einer Fülle oft bislang unbekannter Quellen und zahlreicher Zeitzeugengespräche legt Kai Wambach erstmals eine umfassende Biographie Barzels vor. Er nähert sich einer ebenso schillernden wie sensiblen Persönlichkeit, die bis heute stark polarisiert, deren partei- wie staatspolitisches Gewicht aber stets außer Frage stand.

Abenteuer

Erzählmuster, Formprinzip, Genre

Series:

Edited by Martin von Koppenfels and Manuel Mühlbacher

Editorial-board Florian Mehltretter, Mireille Schnyder and Julika Griem

Nicht alle textuellen Formen eignen sich gleichermaßen, um Abenteuer zu erzählen. Das Abenteuer weist Affinitäten zu einer Reihe literarischer Gattungen auf, es lässt sich jedoch mit keiner identifizieren. Sein Verhältnis zu formalen Prinzipien ist komplex und historisch variabel.Der von Martin von Koppenfels und Manuel Mühlbacher herausgegebene Band untersucht die bisher kaum beachteten Wechselwirkungen zwischen Abenteuer und narrativer Form aus einer dezidiert literaturwissenschaftlichen Perspektive. Berücksichtigt werden dabei sowohl das literarische Erzählen selbst als auch die theoretische Reflexion darüber: vom antiken Epos bis zum zeitgenössischen Roman und von der italienischen Renaissancepoetik bis zum russischen Formalismus.

David Horst

Eine absichtliche Handlung ist eine Bewegung, in deren Vollzug das Subjekt der Bewegung durch sein Denken geleitet ist. Der Begriff des absichtlichen Handelns bezeichnet mithin eine bestimmte Einheit von Denken und Bewegung. Diese Einheit zu verstehen ist die Aufgabe der philosophischen Handlungstheorie. Im vorliegenden Buch entwickele ich ein neuartiges Verständnis dieser Einheit und damit des Begriffs des absichtlichen Handelns. Wer etwas absichtlich tut, so die These, weiß, was er tut. Dieses Wissen, das der Handelnde von dem hat, was er tut, ist dabei von ganz besonderer Art: es ist ein praktisches Wissen. Praktisches Wissen, so sage ich im Anschluss an G.E.M. Anscombe, ist ein Wissen, das die Ursache dessen ist, was es versteht. Um also zu verstehen, was es heißt, absichtlich zu handeln, muss man verstehen, was praktisches Wissen ist.

Absolute Architekturbeginner

Schriften 2004–2014

Series:

Stephan Trüby

Entgegen den Bekundungen aller Reinheits- und Klarheits-Phantasmen, die das architektonische Denken zyklisch wie Sagrotan-Schwaden durchziehen, ist die Architektur vor allem ein Mischprodukt: ein manchmal bewusster, meist aber unbewusster Projektionsakt von spezifischen Designelementen auf andere spezifische Designelemente.
Dabei entsteht Neuheit, entstehen Projekte und Gebäude, die ihren Hybrid-Charakter kaum verleugnen können und von einer noch zu begründenden Transmissionskunde, einer Wissenschaft der Fusionen und Übernahmen zu analysieren sind. Denn was sollte kulturelle und damit auch architektonische Evolution sein, wenn nicht vor allem ein ewiges Hin und Her meta-ökonomischer Mergers & Acquisitions-Geschäfte? In Absolute Architekturbeginner entfaltet Stephan Trüby ein aus architektonischer Perspektive betrachtetes kulturtheoretisches Panorama, das ein Denken in Kontinuitäten mit einer Aufmerksamkeit für relative Nullpunkte verbindet.

Accidents in History

Injuries, Fatalities and Social Relations

Series:

Edited by Roger Cooter and Bill Luckin

There is now an extensive literature on the social and environmental consequences of living in the risk society. Studies of trauma are also increasingly prominent. But scant attention has been paid to perceptions of risk and danger in the past — in particular, to the history of accidents and the meanings of the accidental. This collection of interdisciplinary essays addresses this lacuna providing a theoretically informed historical sociology of the accident and risk. It explores the social and cultural contexts in which ‘acts of God', calamities, catastrophes, disasters, injuries, casualties, and other category of ‘mishaps' were experienced, conceptualized and responded to.
Drawing on the skills of British, European and North American scholars, Accidents in History combines philosophical, sociological and ecological overviews with in-depth historical case-studies. It spans the period from the eighteenth century to the present, probing the epistemological, social and political roots of the accidental. The authors differentiate between industrial and other forms of injury; trace the origins of the normalization of accidents; and analyze the interactions and gendered discrepancies between domestic and non-domestic mishaps. They also investigate the medicalization of sudden injury, and discuss the emergence of new socio-medical and humanitarian discourses around the organization of relief for victims.