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"Wenn sie das Wort Ich gebraucht"

Festschrift für Barbara Becker-Cantarino von FreundInnen, SchülerInnen und KollegInnen

Series:

Edited by John Pustejovsky and Jacqueline Vansant

This volume of original essays celebrates Barbara Becker-Cantarino, whose prolific publications on German literary culture from 1600 to the twentieth century are major milestones in the field of German cultural studies. The range of topics in the collection reflects the breadth of Becker-Cantarino’s scholarship. Examining literature from the sixteenth to the twenty-first centuries, the contributors explore the intersections of gender, race, and genre, history and gender, and gender and violence. They provide fresh readings of the works of known and lesser-known writers, including Cyriacus Spangenberg, Maria Anna Sager, Luise Gottsched, Heinrich von Kleist, Frank Wedekind, Christa Wolf, Helga Schütz, Terézia Mora, and Martina Hefter. Their discussions explore the possibilities and limitations of theoretical discourses on travel literature, deconstruction, and gender and suggest new avenues of investigation.

Edited by Patrick Keller, Michael Butter and Birte Christ

Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Stellt der 11. September tatsächlich eine historische Wende dar?
Die zehn Beiträge zu den Themen Weltmacht, Recht, Umwelt, Wirtschaft, Religion, Patriotismus, Verschwörung, Männer, Kunst und Anti-Amerikanismus zeichnen ein um-fassendes Bild der politischen, gesellschaftlichen und kultu-rellen Entwicklungen in den USA seit dem 11. September 2001. Sie zeigen, dass sich an diesem Tag die Welt nicht grundlegend geändert hat, wie oft behauptet wird, sondern dass 9/11 lediglich länger andauernde Entwicklungen verstärkt und sichtbar gemacht hat. Um dem 11. September als dem zentralen Medienereignis der Jahrtausendwende und seiner visuellen Präsenz in der vergangenen Dekade gerecht zu werden, entwickelt jeder der Autoren sein Argument zur Katalysatorfunktion von 9/11 aus der Diskussion einer zur Ikone gewordenen Fotografie.

David Horst

Eine absichtliche Handlung ist eine Bewegung, in deren Vollzug das Subjekt der Bewegung durch sein Denken geleitet ist. Der Begriff des absichtlichen Handelns bezeichnet mithin eine bestimmte Einheit von Denken und Bewegung. Diese Einheit zu verstehen ist die Aufgabe der philosophischen Handlungstheorie. Im vorliegenden Buch entwickele ich ein neuartiges Verständnis dieser Einheit und damit des Begriffs des absichtlichen Handelns. Wer etwas absichtlich tut, so die These, weiß, was er tut. Dieses Wissen, das der Handelnde von dem hat, was er tut, ist dabei von ganz besonderer Art: es ist ein praktisches Wissen. Praktisches Wissen, so sage ich im Anschluss an G.E.M. Anscombe, ist ein Wissen, das die Ursache dessen ist, was es versteht. Um also zu verstehen, was es heißt, absichtlich zu handeln, muss man verstehen, was praktisches Wissen ist.

Absolute Architekturbeginner

Schriften 2004–2014

Series:

Stephan Trüby

Entgegen den Bekundungen aller Reinheits- und Klarheits-Phantasmen, die das architektonische Denken zyklisch wie Sagrotan-Schwaden durchziehen, ist die Architektur vor allem ein Mischprodukt: ein manchmal bewusster, meist aber unbewusster Projektionsakt von spezifischen Designelementen auf andere spezifische Designelemente.
Dabei entsteht Neuheit, entstehen Projekte und Gebäude, die ihren Hybrid-Charakter kaum verleugnen können und von einer noch zu begründenden Transmissionskunde, einer Wissenschaft der Fusionen und Übernahmen zu analysieren sind. Denn was sollte kulturelle und damit auch architektonische Evolution sein, wenn nicht vor allem ein ewiges Hin und Her meta-ökonomischer Mergers & Acquisitions-Geschäfte? In Absolute Architekturbeginner entfaltet Stephan Trüby ein aus architektonischer Perspektive betrachtetes kulturtheoretisches Panorama, das ein Denken in Kontinuitäten mit einer Aufmerksamkeit für relative Nullpunkte verbindet.

Accidents in History

Injuries, Fatalities and Social Relations

Series:

Edited by Roger Cooter and Bill Luckin

There is now an extensive literature on the social and environmental consequences of living in the risk society. Studies of trauma are also increasingly prominent. But scant attention has been paid to perceptions of risk and danger in the past — in particular, to the history of accidents and the meanings of the accidental. This collection of interdisciplinary essays addresses this lacuna providing a theoretically informed historical sociology of the accident and risk. It explores the social and cultural contexts in which ‘acts of God', calamities, catastrophes, disasters, injuries, casualties, and other category of ‘mishaps' were experienced, conceptualized and responded to.
Drawing on the skills of British, European and North American scholars, Accidents in History combines philosophical, sociological and ecological overviews with in-depth historical case-studies. It spans the period from the eighteenth century to the present, probing the epistemological, social and political roots of the accidental. The authors differentiate between industrial and other forms of injury; trace the origins of the normalization of accidents; and analyze the interactions and gendered discrepancies between domestic and non-domestic mishaps. They also investigate the medicalization of sudden injury, and discuss the emergence of new socio-medical and humanitarian discourses around the organization of relief for victims.

Der Achill-Komplex

Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik

Lars Friedrich

Wenn der Held per definitionem eine Figur der Grenzüberschreitung ist, kann man daraus schließen, dass der Handlungsspielraum des Helden grenzenlos ist? Kann der Kriegsheld einem Gegner das Begräbnis verweigern und sich damit über ein Gebot hinwegsetzen, das man nach Platon noch seinem Feinde schuldig ist? Man könnte sagen, dass Homers Ilias dieser poetisch wie politisch relevanten Frage ein unvergessliches Denkmal gesetzt hat, wenn durch die Achill-Figur nicht gerade fragwürdig werden würde, was Gedenken, Erinnerung und Tradierbarkeit heißen kann. Denn vor dem Horizont des literarischen Gattungsbegriffes und seiner Systematik stellt Achills Schändung von Hektors Leichnam – Klimax der Homerischen Ilias – einen Akt doppelter Überschreitung dar.

'ACTE GRATUIT'

Variationen einer Denkfigur von André Gide

Iris Roebling

Ein ›acte gratuit‹ ist eine (kriminelle) Handlung, für die weder ein Grund noch ein Zweck angegeben werden kann. Zweckfreiheit und Grundlosigkeit sind jedoch auch Merkmale, die der Gnade, der Gabe und der Schönheit zukommen. Und sogar der Unfall als ein zufälliges, nichtintentionales Ereignis lässt sich dieser Denkfigur noch zuordnen. In Roeblings Buch werden die gedanklichen Strukturen des ›acte gratuit‹ offen gelegt. Ausgangspunkt ist André Gides Sotie Les caves du Vatican, in der ein anscheinend unmotivierter Mord geschildert wird. Davon ausgehend werden Gabe, Gnade, Schönheit und Unfall als weitere Dimensionen der Idee der Grundlosigkeit und Zweckfreiheit erläutert. Dies geschieht anhand von Schlüsseltexten, die für Gides intellektuelle Entwicklung (Hiob, Conrad) und ideengeschichtliche Wirkung (Camus, Ellis) von zentraler Bedeutung sind.

Series:

Maria A. Gwynn

In Adapting Watercourse Agreements to Developments in International Law: The Case of the Itaipu Treaty Maria A. Gwynn offers an account of the need to align watercourses agreements to the current standards and principles of international law, thereby increasing prospects for achieving sustainable development. As a case study, the author focuses on the most important hydroelectrical energy treaty in the South American region and astutely explores its implementation together with states’ practices regarding the non-navigational uses of watercourses and their commitments to environmental protection. The analysis offers a unique opportunity to assess the value of the UN Watercourses Convention in recommending states adapt their agreements to the provisions of the convention promoting equitable and reasonable uses of watercourses; an interest not only for the treaty partners but also for river basin states and the international community as a whole.

Series:

Brody Greenwald and Jennifer Ivers

In Addressing Corruption Allegations in International Arbitration, Brody K. Greenwald and Jennifer A. Ivers provide a comprehensive overview of the key issues that arise in international arbitrations involving allegations of corruption by drawing upon their significant experience in these high-stakes cases, including in the only two reported investment treaty cases dismissed specifically as a result of corruption. Their monograph is a valuable resource that analyzes, among other things, the public policy against corruption, the requirements for establishing corruption, issues relating to the burden and standard of proof, how corruption has been proved in practice, and the legal consequences where corruption is established. Mr. Greenwald and Ms. Ivers also assess issues that arise where a sovereign State raises an arbitration defense based on alleged corruption, but does not prosecute the alleged wrongdoers in its domestic courts.

Adel verbindet [Adel verbindt]

Elitenbildung und Standeskultur in Nordwestdeutschland und den Niederlanden vom 15. bis 20. Jahrhundert

Series:

Edited by Bernd Walter, Maarten van Driel and Meinhard Pohl

Der Adel als europäisches „Phänomen von langer Dauer“ fordert eine epochenübergreifende Betrachtung, den interregionalen und transnationalen Vergleich. Die seit Anfang der 1990er Jahre wiederbelebte, methodisch renovierte Adelsforschung hat daher nicht nur vielfältige Erkenntnisse über den Adel und Adelslandschaften hervorgebracht, sondern durch einen systematischen, die territorialen und nationalen Grenzen überschreitenden Zugriff auch die Gemeinsamkeiten und Differenzen der Adelskultur sichtbar gemacht. In der Frühen Neuzeit hatten die Grenzen für den Adel im deutsch-niederländischen Grenzraum jedoch nur eine relative Bedeutung. Wie Besitzverteilungen, Heiratsbeziehungen und Amtstätigkeiten im Dienst verschiedener Herren zeigen, kannte adeliges Handeln keine Grenze. Der vorliegende Band erschließt mit der Analyse der grenzüberschreitenden Verknüpfungen im politischen, konfessionellen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich eine neue Dimension der Adelsforschung. Er fragt aber auch nach den Anpassungsprozessen aufgrund schärferer Grenzziehungen durch Konfessionalisierung, vormoderne Staatsbildung und den modernen Nationalstaat. Dieser Sammelband ist das Ergebnis einer Kooperation niederländischer und deutscher Historiker, die sich im Deutsch-Niederländischen Arbeitskreis für Adelsgeschichte organisiert haben.