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Aufhebung der Tradition im dialektischen Denken

Untersuchungen zu Hegels Logik, Ethik und Ästhetik

Series:

Klaus Düsing

Hegel gilt nicht umsonst als einer der wirkungsmächtigsten Denker der Philosophiegeschichte. Er war es, der durch ein neues dialektisches Denken eine bedeutende Innovation schuf und zugleich wichtige Denktraditionen fortführte.
Hegels dialektisches Denken ist deshalb ein faszinierendes Wechselspiel von Innovation und Tradition. Als Initialzündungen für Hegels Denken werden Auseinandersetzungen mit Platon, Aristoteles, Kant und Hölderlin untersucht sowie die Entwicklungsgeschichte seiner Dialektik nachvollzogen. Dieser Blick verleiht den Grundfragen der dialektischen Logik, der hegelschen Metaphysik und Subjektivitätstheorie sowie der Ethik und Ästhetik eine neue Klarheit.

Das Denken der Freiheit

Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts

Klaus Vieweg

Ein großer Mann verdammt die Menschen dazu, ihn zu explizieren. G. W. F. Hegel Hegels Rechtsphilosophie gehört keineswegs auf den »Friedhof der vergessenen Bücher«, sondern liefert einen der entscheidenden Beiträge zum Verständnis der heutigen Zeit, den theoretisch gehaltvollsten Entwurf einer Philosophie des freien Handelns. Das Denken der Freiheit gibt die erste umfassende Interpretation des wirkungsmächtigsten und zugleich meistgeschmähten Hegel’schen Werkes - der Grundlinien der Philosophie des Rechts - und leistet damit einen Beitrag zur Hegel-Renaissance, zum anstehenden hegelian turn in der Philosophie. Das Buch zeigt den aktuellen Kern dieser praktischen Philosophie unter dem Blickwinkel ihrer logischen Tiefenstruktur.

Series:

Edited by Efraim Podoksik

Doing Humanities in Nineteenth-Century Germany, edited by Efraim Podoksik, is a collaborative project by leading scholars in German studies that examines the practices of theorising and researching in the humanities as pursued by German thinkers and scholars during the long nineteenth century, and the relevance of those practices for the humanities today.
Each chapter focuses on a particular branch of the humanities, such as philosophy, history, classical philology, theology, or history of art. The volume both offers a broad overview of the history of German humanities and examines an array of particular cases that illustrate their inner dilemmas, ranging from Ranke’s engagement with the world of poetry to Max Weber’s appropriation of the notion of causality.

Fichtes Bildtheorie im Kontext, Teil II

Systematische Funktionen des Bildbegriffs

Series:

Edited by Christian Klotz and Matteo Vincenzo d'Alfonso

This volume examines Fichte's notion of the image in the systematic domains of ethics, philosophy of history, political philosophy, philosophy of language, aesthetics, and the philosophy of religion. Several contributions investigate from various viewpoints the central feature of Fichte’s late philosophy that, in terms of image theory, human freedom is understood as the ability to understand oneself as the image of an absolute that transcends all appearances. These investigations reveal that Fichte's image theory underlies his late ethics, state theory, and educational conception and thus characterizes the peculiar meaning in which Fichte's late philosophy is still to be understood as an expression of an Enlightenment project that goes beyond mere theory. This volume also contains the three papers awarded with the "Fichte Prize for Young Researchers" in 2018.

Der vorliegende Band untersucht Fichtes bildtheoretisches Denken von der Theorie der Einbildungskraft bis in die systematischen Bereiche der Ethik, der Geschichtsphilosophie, der politischen Philosophie, der Sprachphilosophie, der Kunsttheorie und der Religionsphilosophie. Dass die Freiheit des Menschen bildtheoretisch aus der in seinem Selbstbewusstsein angelegten Fähigkeit zu verstehen ist, sich als Bild eines alle Erscheinungen transzendierenden Absoluten zu verstehen, ist ein zentraler Gedanke der Spätphilosophie Fichtes, der in mehreren Beiträgen unter verschiedenen Fragestellungen in den Blick genommen und diskutiert wird. Dabei zeigt sich, dass diese These Fichtes seiner späten Ethik, Staatstheorie und Erziehungskonzeption zugrunde liegt und damit den eigentümlichen Sinn prägt, in dem auch Fichtes Spätphilosophie noch als Ausdruck eines über die bloße Theorie hinauszielenden Aufklärungsprojekts zu verstehen ist. Der Band wird von drei Beiträgen beschlossen, die 2018 mit dem “Fichte-Preis für junge Forscher” ausgezeichnet wurden.

Hegels Aktualität

Über die Wirklichkeit der Vernunft in postmetophysischer Zeit

Series:

Edited by Johann Kreuzer

Immer dann, wenn es um die Frage nach der Wirklichkeit der Vernunft geht, ist Hegels Philosophieanspruch aktuell. Diese Aktualität verdeutlichen die Beiträge des Bandes in exemplarischer Weise.
Hegel zu lesen ist (wieder) an der Zeit. Bei ihm läßt sich lernen, was Vernunft von postmetaphysischen Tendenzen ihrer Selbstverabschiedung wie von naturalistischen Reduktionsprogrammen unterscheidet.

How to do things with Nietzsche

Nietzsche als Methode - Eine Versuchanordnung mit drei Opern Richard Wagners

Jürgen Hofbauer

Was wäre, wenn das Feld der Nietzsche-Interpretation, bis hin zu Heidegger und über ihn hin-aus, sich alleine deshalb in so hitziger Diskussionsaufregung befand, weil in ihm eine ent-scheidende Stelle unbelichtet blieb? Gibt es einen blinden oder gar – sprachphilosophisch betrachtet – „stummen Fleck“, der das Interpretationsvermögen gefährlich trübt? Ist das antitheti-sche Ringen der unterschied-lichsten Vereinnahmungen nur das Ergebnis einer versäumten Befragung der Praxis des Inter-pretierens auf ihre grundsätzliche Tauglichkeit? Wenn ja, müsste ein Gros der bisherigen Nietzsche-Auslegungen radikal in Frage gestellt werden. – Jürgen Hof-bauer versucht dies zu zeigen und entwickelt eine Nietzsche-Interpretation, die sich loslöst von den großen Schlagworten (Ü-bermensch, Wille zur Macht, Ewige Wiederkehr…) des Diskur-ses. Nicht was Nietzsche gesagt hat rückt in den Vordergrund, sondern die jedes Fundament zersetzenden Denkbewegungen, die zuletzt „Nietzsche als Metho-de“ verständlich machen sollen. Exemplifiziert wird das in einer Versuchsanordnung mit drei zentralen Werken Richard Wag-ners: Tannhäuser, Siegfried und Tristan.

Pariser und Kölner Lebensjahre (1802-1808)

Zweiter Teil (Januar 1806–Juni 1808). Text

Series:

Barbara Otto and Friedrich Schlegel

Edited by Barbara Otto

Vom Neujahrsbrief 1806 an August Wilhelm Schlegel bis zur Verwirklichung der vermeintlichen Zukunftsverheißung ‚Österreich‘ durch Friedrichs Aufbruch in die Haupt- und Residenzstadt Wien 1808 vermittelt der Band detaillierte Einblicke in die letzten zweieinhalb ‚Kölner Jahre‘, die in gleicher Weise eine ‚Sattelzeit‘ für Österreich waren.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt der Jahre 1806/07 bilden Friedrichs indologische Studien, die Korrespondenz mit seinem Bruder August Wilhelm wie die Kommunikation mit führenden Verlegern und Gelehrten der Zeit. Als belastende biographische Motivkonstante imponieren die stets scheiternden Bewerbungsanläufe für Professuren und neuzugründende Universitäten, die auch die opulente Freundschaftskorrespondenz Friedrichs durchzieht. Auch die vergeblich vor der Presse geheim gehaltene Konversion des Ehepaars Schlegel zum Katholizismus wird in den Briefen thematisiert.

Autonome Praxis und intelligible Welt

Die transzendental-praktische Freiheit in Kants Lehre vom höchsten Gut

Series:

Walid Faizzada

In Autonome Praxis und intelligible Welt: Die transzendental-praktische Freiheit in Kants Lehre vom höchsten Gut Walid Faizzada reconstructs Kant’s theory of freedom in light of modern debates about determinism and free will. Faizzada argues that the Kantian position is neither a kind of compatibilism nor incompatibilism. The theory of freedom includes the specific concept of intellectual causality as the power to act by principles and for practical reasons. The most innovative feature constitutes the self-determination of rational agents regarding the idea of the noumenal world. Kant’s philosophical approach to freedom culminates in the concept of so-called transcendental-practical freedom which prepares the ground for morality.

Grounds of Pragmatic Realism

Hegel's Internal Critique and Reconstruction of Kant's Critical Philosophy

Series:

Kenneth Westphal

Grounds of Pragmatic Realism argues that Hegel’s philosophy from the 1807 Phenomenology of Spirit through his last Berlin lectures on philosophical psychology demonstates how Kant’s critique of rational judgment across his Critical corpus can be disentangled from Kant’s failed Transcendental Idealism and developed into a cogent, pragmatic realism, within which the social and historical aspects of rational inquiry and justification are shown to justify realism about the objects of empirical knowledge. Hegel’s demonstration reveals how deeply contemporary epistemology remains beholden to pre-Critical options, none of which are adequate to the natural sciences, nor to commonsense. Hegel recognised and justified (independently) Kant’s semantics of singular cognitive reference to particulars within space and time. Hegel’s analysis of mutual recognition develops Kant’s insights into the self-critical and inter-subjective aspects of rational judgment and justification, to show that none of us can be properly rational judges, nor can we properly justify our judgments rationally, without constructive self-criticism and without acknowledging and benefitting from constructive critical assessment by others.

Series:

Edited by Elizabeth Millán Brusslan and Judith Norman

Early German Romanticism has long been acknowledged as a major literary movement, but only recently have scholars appreciated its philosophical significance as well. This collection of original essays showcases not only the philosophical achievements of early German Romantic writers such as Friedrich Schlegel and Novalis, but also the sophistication, contemporary relevance, and wide-ranging influence of their philosophical contributions. This volume will be of interest both to students looking for an introduction to romanticism as well as to scholars seeking to discover new facets of the movement – a romantic perspective on topics ranging from mathematics to mythology, from nature to literature and language. This volume bears testimony to the enduring and persistent modernity of early German Romantic philosophy.