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Überindividuelle Phänomene menschlicher Lebenswelten
Volume Editors: and
Der Band fragt nach geistigen Phänomenen, die von überindividueller Art sind oder sich in Hervorbringungen menschlichen Handelns manifestieren. Auf je verschiedene Weise thematisieren die Autor:innen, wie ein so verstandener objektiver Geist zu denken ist. Im Anschluss an klassische Autoren wie Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Georg Simmel oder Nicolai Hartmann sowie in Bezug auf aktuelle Debatten der „philosophy of mind“ und Sozialphilosophie wird erläutert, dass objektiv Geistiges in einem nicht-metaphysischen Sinn verstanden werden kann. In Auseinandersetzung mit Vorstellungen wie „institutional reality“ (John Searle) oder „mental commons“ (Annette Baier) sollen streng individualistische Konzeptionen des Geistes korrigiert werden. Behandelt werden Fragen zu Hegels Begriff des objektiven Geistes, zur Kulturphilosophie, zur Sozialtheorie, zur analytischen Sozialontologie und zur Philosophie der Kognition.
Author:
Das vierbändige Werk „Eine Globalgeschichte der Lyrik“ rekonstruiert die Geschichte der Lyrik aus den Quellen. Es nimmt die Lyrik in allen schriftlich dokumentierten Sprachen in den Blick und erfasst einen Zeitraum von ca. 4500 Jahren. Das Werk zeigt mit wissenschaftlichen Mitteln, seit wann, wo überall, wie genau und wozu es diese Art der Sprachverwendung eigentlich gab und gibt, die wir als ‚Lyrik‘ bezeichnen. Die Globalgeschichte der Lyrik ist darüber hinaus ein Beitrag zur Epistemologie des komparatistischen Kulturvergleiches und stellt ein Modell für komparatistische globale Literaturgeschichtsschreibung dar.
Gegenstand des ersten Bandes ist die Lyrik zwischen ca. 2500 v.u.Z. und ca. 1500 u.Z. – von den Anfängen im Alten Orient bis zum europäischen Mittelalter. Der zweite Band knüpft an die Untersuchung von Lyriken in unterschiedlichen Sprachräumen und Schriftkulturkreisen an und behandelt den Zeitraum zwischen ca. 1500 und ca. 1800 u. Z. Der dritte Teil der Untersuchung befasst sich mit der globalen Lyrik zwischen ca. 1800 und der Gegenwart und der zunehmenden Verflechtung der Lyriken miteinander. Der vierte Teil schließt die Globalgeschichte als Registerband ab.

Das Werk wird voraussichtlich August 2023 als XML-basierte Datenbank auf der BrillOnline Reference Works Plattform zur Verfügung stehen.
Band IV: Gesamtliteraturverzeichnis und Register
Author:
Der vierte Band der Globalgeschichte der Lyrik umfasst ein Gesamtliteraturverzeichnis, ein Sachregister und ein Namenregister. Neben Vorschlägen zur weiteren Lektüre bietet der Band die Werkzeuge für eine gezielte Suche innerhalb der ersten drei Bände sowie für eine selbständige Überprüfung der dort konstruierten Globalgeschichte. Darüber hinaus stellt er im Zusammenspiel mit den Darstellungen und Informationen der ersten drei Bände außerdem Grundbausteine für weitere, andere und neue Globalgeschichten der Lyrik zur Verfügung, die Leserinnen und Leser nun selbstständig entwickeln können.
Seine Begründung und seine Grenzen
Die zeitgenössische Philosophie hat das Problem der Begründung des Rechts auf privates, kollektives oder staatliches Eigentum vernachlässigt. Die Beiträge des vorliegenden Bandes nehmen sich dieses Problems an, indem sie folgende Fragen diskutieren: Wie wurde das Recht auf Eigentum in der Geschichte der Philosophie begründet? Welche Stärken und Schwächen weisen klassische Eigentumstheorien auf? Welche Einwände wurden in der Geschichte gegen das Recht auf Privateigentum vorgebracht? Wie ist das Recht auf Eigentum aus der Perspektive der einflussreichsten Theorien der sozialen Gerechtigkeit zu beurteilen? Ist es moralisch erlaubt oder gar geboten, das Recht auf Eigentum zu beschränken?
Band III: Lyrik zwischen 1800 und 2010
Author:
Was ist eigentlich moderne Lyrik? Wie und wo entsteht sie? Wie entfaltet sie sich weltweit zwischen ca. 1800 und heute? Wie verhält sie sich zu den traditionellen Lyriken, und inwiefern bilden funktional traditionell gestaltete und moderne Lyriken gemeinsam die ‚Weltsprache‘ der globalen Gegenwartslyrik? Solche und weitere Fragen untersucht der dritte Teil der Globalgeschichte der Lyrik. Indem er die Geschichten der Lyriken aller Kontinente, Sprachen und Schriften zu einer Globalgeschichte der Lyrik zusammenführt, erklärt der Band, wieso das Schreiben und Lesen von Lyrik heute eine weltweite, anthropologisch universale Kulturpraktik ist, mit der grundlegende poetische Dispositionen des Menschen erfüllt werden.
Author:
Hegel hatte den Gegenstand der Psychologie als „subjektiven Geist“ und den Gegenstand der Geisteswissenschaften als „objektiven Geist“ bezeichnet. Dieser Unterscheidung entsprechend ist das übergreifende Thema von Band V die begriffliche Analyse des Psychisch-Geistigen in Gestalt einer speziellen Wissenschaftstheorie der Psychologie (§25) und einer allgemeinen Wissenschaftstheorie der Geisteswissenschaften (§26). Das für die Psychologie spezifische wissenschaftstheoretische Problem ist die Frage: „Wie ist eine objektive empirische Wissenschaft vom Subjektiven möglich?“ Um hierauf eine Antwort geben zu können, werden grundlegende Termini der Allgemeinen Psychologie, wie Lernen, Wahrnehmung, Intelligenz und Emotion, rekonstruiert – auch im Hinblick auf die derzeit neuesten Entwicklungen der KI-Forschung. Naturwissenschaften stützen technische Praxen, während Geisteswissenschaften die soziopolitische Praxis der Konfliktbewältigung sowie die kulturreflexive Selbstvergewisserung des Menschen theoretisch fundieren. Diese Unterscheidung ist Ausgangspunkt für eine allgemeine Wissenschaftstheorie der Geisteswissenschaften. Zu den hier behandelten Fragen gehören unter anderem: „Was ist eine Erklärung historischen Geschehens?“, „Wie lässt sich Literaturkritik wissenschaftlich betreiben?“ und „Was ist Kunst?“.
Begründung, Voraussetzungen, Kontroversen
Weniges scheint in der Medizinethik (und auch im Medizinrecht) so unstrittig wie das Prinzip der Informierten Einwilligung. Wie die Einwilligungs-Doktrin im Detail ethisch begründet und entsprechend praktisch ausbuchstabiert werden soll, ist aber umstritten. Johann S. Ach und Bettina Schöne-Seifert verteidigen in diesem Buch die These, dass ein adäquates Verständnis des Prinzips der Einwilligung erst dann gelingen kann, wenn man die folgende Frage plausibel beantwortet: Warum ist Autonomie wertvoll? Namhafte Expert:innen aus der Medizinethik und dem Medizinrecht kommentieren und diskutieren diesen Vorschlag.
Die Medizin macht in unterschiedlichster Weise von Tieren Gebrauch. Sie werden unter anderem als Anschauungs- und Studienobjekte herangezogen, als Stellvertreter und Modelle genutzt oder als Diagnose-Instrumente und Heilmittel eingesetzt. „Tiere in der Medizin“ macht beispielhaft sichtbar, dass, wo und auf welch vielfältige Weise Tiere in der Medizin und der medizinischen Forschung eine Rolle spielen. Der vorliegende Band leistet damit zugleich einen Beitrag zur medizinhistorischen, wissenschaftstheoretischen und ethischen Reflexion der Mensch-Tier-Beziehung in der Medizin.
Ein Beitrag zum bioethischen Prinziplismus
Series:  ethica, Volume: 39
Wie verhalten sich die im Prinziplismus von Tom Beauchamp und James Childress aufgestellten bioethischen Prinzipien zu den kulturellen Besonderheiten verschiedener Kulturkreise? Das Zusammenspiel von universeller Geltung und kultureller Bedingtheit, nämlich den konkreten kulturellen Merkmalen des Individualismus und Kollektivismus, wird beispielhaft an der Türkei und Deutschland untersucht. Zudem werden konkrete Beispielfälle in den bioethischen Feldern „Organspende”, „Schwangerschaftsabbruch” und „Stammzellforschung” analysiert, um das Zusammenspiel der Merkmale der individualistischen und kollektivistischen Kulturen mit ethischen Prinzipien zu veranschaulichen. Vor diesem Hintergrund geht das Buch der Frage nach, ob die Idee der universellen Geltung der ethischen Prinzipien des Prinziplismus Ideal, Illusion oder Irrweg ist.
– oder: Warum es gut ist, sich selbst zu achten
Author:
Selbstachtung heißt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Doch obwohl sie elementar für ein gelingendes Leben und unsere moralische Praxis ist, sind wir nicht zur Selbstachtung verpflichtet. Gegenüber anderen Menschen haben wir Achtungspflichten aufgrund des Gebots, nicht zu schaden, aufgrund ihrer moralischen Rechte und eventuell auch aufgrund besonderer Nahbeziehungen, in denen wir zu ihnen stehen. Auch wenn wir uns selbst gegenüber keine derartigen Pflichten haben, ist insbesondere die Moral innerhalb von Nahbeziehungen wichtig für unser Verständnis von Selbstachtung. An ihnen lässt sich nachvollziehen, dass zu unserer moralischen Praxis auch die persönlichen Haltungen gehören, in denen wir einander begegnen. Selbstachtung ist eine selbstreflexive Haltung, die wir unter bestimmten Bedingungen einnehmen können. Sie einzuüben ist notwendig, um mitbestimmen zu können, wer man ist und sein will, und um sich um seiner selbst willen wertschätzen zu können.