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Author: Gisela Linthout
Der vorliegende Band, der aus einem internationalen Projekt in der beruflichen Bildung in fünf europäischen Ländern hervorgegangen ist, macht handlungsorientierte Vorschläge für den Unterricht Deutsch als Fremdsprache in der Berufsschule. Sprache wird im beruflichen Umfeld als Mittel zur Bewältigung von weitgehend authentischen kommunikativen Aufgaben und Situationen angeboten, und nicht mehr in isolierten grammatischen oder lexikalischen Einheiten. Die konkreten Aufgaben entstehen aus Situationen, in denen die Bewältigung von fremdsprachlichen Schwierigkeiten nötig ist, um ein Problem zu lösen. Authentische sprachliche Kommunikation ist im berufsbezogenen Lernen selbstverständlicher Teil des Lern- und Arbeitsprozesses: Schriftverkehr mit ausländischen Geschäftspartnern, gemeinsame Planung von Projekten, Verstehen von Formularen, Vorschriften, Bedienungsanleitungen sind ständige Anforderungen an die fremdsprachliche Kompetenz und liefern die für Lernprozesse erforderlichen konkreten Handlungsvorlagen.
Berufliches Handeln und fremdsprachliches Handeln sind unlösbar miteinander verbunden. Ziel des fremdsprachlichen Lernens im berufsbezogenen Unterricht ist die berufliche Handlungsfähigkeit in der Fremdsprache.
Volume Editor: Albert Raasch
Sprachenpolitische Kenntnisse werden immer wichtiger: Welche Rolle spielen die Fremdsprachen heute in der Welt? Warum werden Fremdsprachen gelernt? In welcher Reihenfolge werden sie angeboten, welche werden überhaupt angeboten? Und welchen Status hat das Deutsche (als Fremdsprache) in dem Konzert der Sprachen? Bleibt neben Englisch noch Raum für andere Sprachen? Wie kann man Mehrsprachigkeit sicherstellen und Multikulturalität verwirklichen?
Sprachenpolitische Kenntnisse sind Voraussetzung für notwendiges sprachenpolitisches Handeln aller Spracheninteressierten.
Der vorliegende Band vermittelt Kenntnisse über die Situation in zahlreichen Ländern, von China über Tartarstan und Luxemburg bis Argentinien (Länderberichte); ein besonderen Schwerpunkt liegt auf der neuen Freihandelszone Mercosur/Mercosul, die ähnlich wie das zusammenwachsende Europa spezifische sprachenpolitische Aspekte aufweist. Damit ergänzt diese Publikation den Band Spachenpolitik Deutsch als Fremd-sprache, der mit zahlreichen Länderberichten anläßlich der Internationalen Deutschlehrertagung in Amsterdam 1997 erschienen ist. Deutsch und andere Fremdsprachen - international ist aus den Beiträgen der Sektion 1 (Sprachenpolitik) des Amsterdamer Kongresses hervorgegangen. Neben den Länderberichten enthält die vorliegende Veröffentlichung grundsätzliche Thesen zur Sprachenpolitik, die von anerkannten Experten zur Diskussion gestellt werden.
Beide Bände zusammen bieten einen umfassenden aktuellen Überblick über die Sprachenpolitik in mehr als 40 Ländern aller Kontinente unter besonderer Berücksichtigung des Deutschen als Fremdsprache.
Volume Editor: Albert Raasch
Aus fünfundzwanzig Ländern - von Algerien bis Ungarn - berichten Sprachwissenschaftler und Sprachdidaktiker über die sprachenpolitische Situation in ihrem Land; dabei findet das Fach Deutsch als Fremdsprache besondere Aufmerksamkeit. Stichwörter zur Charakterisierung der sprachenpolitischen Situation in einem Land oder einer Region sind ‘Aktivitäten von Institutionen und Verbänden zur Sprachenpolitik', ‘Kooperation zwischen Ministerien, Verbänden, Schulen und Lehrern', ‘Bedarfs- und Bedürfnisorientierung in Fremdsprachen-unterricht und Gesellschaft'.
Diese Länderberichte sind Teil der Bemühungen, die sprachenpolitische Thematik möglichst vielen Leserinnen und Lesern nahe zu bringen; für Lehrende und Forschende auf dem Gebiet der Fremdsprachenvermittlung ist die Beschäftigung - als Beobachter UND als Akteure - ein Muß, andernfalls werden sie als Philologen der Aufgabe nicht gerecht, für die Sprachen und für ein vernünftiges Lehren und Lernen der Sprachen einzutreten. Sprachenpolitisches Bewußtsein ist die Grundlage für alle Entscheidungen, die sich in Methodik, Didaktik, Linguistik, Literaturbehandlung usw. im Hinblick auf Lernen und Lehren ableiten lassen. Sprachenpolitik geht selbstverständlich auch die Lernenden selbst an..., übrigens nicht nur als Beobachter.