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Volume Editors: Annelie Große and Bärbel Holtz
Der Editionsband „Die Hoffinanzierung in der preußischen Monarchie von 1786 bis 1918“ legt die Finanzquellen und Ausgabenbereiche des preußischen Hofes im 19. Jahrhundert offen und beleuchtet wichtige Aspekte der preußischen und Monarchiegeschichte wie die Separierung von staatlichen und höfischen Finanzen im Zuge der Konstitutionalisierung und die Ausweitung monarchischer Repräsentation seit Ende des Jahrhunderts. Der Band präsentiert eine facettenreiche Auswahl von 356 bisher unveröffentlichten Dokumenten aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, die in gewohnter Sorgfalt durch die Experten für preußische Geschichte an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften editorisch erschlossen wurden. Die umfangreiche analytische Einleitung zur Edition bietet erstmals einen Überblick über Strukturen, Praktiken und quantitative Ausmaße der Finanzierung des preußischen Hofes und der Herrscherfamilie vom Tod Friedrichs II. bis zum Untergang der Monarchie 1918.
Zivil-, Militär- und Marinekabinett in Preußen 1786 bis 1918
Zivil- und Militärkabinett, Gründungen des 18. Jahrhunderts, waren Instrumente königlicher Selbstregierung. Die Kabinettschefs, adelige Offiziere und adelige Laufbahnbeamte, bildeten als Vertrauensleute der Monarchen deren Pufferinstanz gegenüber der wachsenden Staatsverwaltung und eigenwilligen Ministern. Kabinettschefs waren bei der Personalauswahl und zuweilen in Entscheidungssituationen bedeutsam. Als mit der Verfassung ab 1848 Parlamente eine Rolle spielten, standen Kabinette in der Kritik, aber Preußens Könige hielten an ihrem monarchischen Regierungsapparat bis 1918 fest. Kabinette funktionierten wie Staatsbehörden und kooperierten mit den Regierungsspitzen, behielten als Büros des Monarchen aber weiter ihren Sonderstatus. Extrakonstitutionell agierte besonders das Militärkabinett, das Wilhelm I. ab 1861 stärkte, um eine vom Parlamentseinfluss freie Kommandozentrale zu besitzen. Analog etablierte Wilhelm II. 1889 das Marinekabinett. Der Band dokumentiert dies in 319 Dokumenten.
Author: Andrew Burnett
Were the Dutch-Africans in southern Africa a brother nation to the Dutch or did they simply represent a lost colony? Connecting primary sources in Dutch and Afrikaans, this work tells the story of the Dutch stamverwantschap (kinship) movement between 1847 and 1900. The white Dutch-Africans were imagined to be the bridgehead to a broader Dutch identity – a ‘second Netherlands’ in the south. This study explores how the 19th century Dutch identified with and idealised a pastoral community operating within a racially segregated society on the edge of European civilisation. When the stamverwantschap dream collided with British military and economic power, the belief that race, language and religion could sustain a broader Dutch identity proved to be an illusion.
Author: Peer Vries
In this book Peer Vries is the first scholar to provide an extensive test of the claim that industrialization in East Asia, in particular in Japan between the Meiji Restoration and World War Two, would have been much more labour intensive than industrialization in the West. He does this by systematically comparing the role and importance of labour and capital in Japan and in a number of Western countries at a similar stage of their industrial development. He uses macro-economic data as well as specific observations by people at the time. It turns out that there is no reason to distinguish a specific labour-intensive Japanese route of industrialization. His comparative analysis provides us with a better understanding of the logic of industrialization in both West and East.
This book explores the historical evolution of a Mediterranean village that radically changed its core self-sustaining activities in less than a century, from fishing for anchovies in the Ligurian Sea to rounding Cape Horn. Drawing on a vast set of unpublished archival sources, this book addresses a micro-historical subject to investigate macro-historical processes, including the technological transition from sail to steam and globalization. At the core of the book lie Camogli’s rise in the world shipping industry and the transformations that occurred in its maritime labor system; seaborne trade, maritime routes, individual careers in seafaring represent the vivid elements that contribute to the book’s dive into the nineteenth-century maritime world.
Erstmals widmet sich eine große Edition den Praktiken der Monarchie im 19. Jahrhundert. In internationaler Perspektive stellt das Quellenwerk in einer neuen Folge der traditionsreichen Acta Borussica bislang ungedruckte Aktenstücke für die Forschung zusammen. Die dritte Reihe veranschaulicht am preußischen Beispiel, welche Anpassungen die europäische Monarchie an eine Gesellschaft im Wandel vollzog. Wirksame Integrationsleistungen wie auch deren Grenzen werden greifbar. Die ersten Bände widmen sich Funktionen, Entscheidungsformen und Entscheidungsinstanzen des Hofes. Später stehen performative Praktiken am preußischen Hof, wie sie im Modus höfischer Konkurrenz auch durch kulturelle Transfers aus den europäischen Nachbarländern geformt wurden, sowie Strategien und Reaktionen der Monarchie auf den gesellschaftlichen Wandel im Blickpunkt.

For the first time, a large multi-volume edition work will reflect practices of the monarchy in the 19th century.
In international perspective, this edition of primary sources presents previously unpublished archival documents for further research. The Prussian example illustrates the strategies and reactions of European monarchies when they had to adapt to a changing society. Effective integration achievements as well as their limits become tangible. The first volumes are focusing on the different functions of court members, on deciders and the forms of decision making at the court. Other volumes will highlight e.g. the performative practices at the Prussian court as they were shaped in competition processes and by cultural transfer from neighboring European countries.
Volume Editors: Nicole Priesching and Georg Pahlke
Die bewegte Biographie des Paderborner Erzbischofs Lorenz Kardinal Jaeger (1892–1975) wird unter Verwendung seines neu erschlossenen Nachlasses in einem interdisziplinären Forschungsprojekt anhand von Themenschwerpunkten erarbeitet.
Im Mittelpunkt des 4. Bandes steht Jaegers Wirken in verschiedenen Bereichen der Seelsorge in seiner über 30-jährigen Amtszeit. Den Erzbischof forderten in der Nachkriegszeit materielle Not in seinem Bistum und bei den heimatvertriebenen Katholiken aus den deutschen Ostgebieten heraus, er wurde aber auch mit seelischer Not von Priestern und Laien konfrontiert, nicht zuletzt in bis heute nachwirkenden Missbrauchsfällen. Einer überwiegend positiven Einstellungen gegenüber Ordensgemeinschaften und Sorge um den Priester- und Ordensnachwuchs stand bei ihm eine eher ambivalente Haltungen zu geistlichen Gruppen, Laien im pastoralen Dienst, zum Laienengagement und zu kirchlicher Bildungsarbeit gegenüber.
Volume Editors: Anja Bittner and Bärbel Holtz
Mit dem Quellenband werden der Forschung erstmals Schlüsseldokumente zur Amtsorganisation und zum Personal des preußischen Hofes im langen 19. Jahrhundert zur Verfügung gestellt.
Basierend auf den jüngeren Thesen zur „Neuerfindung der Monarchie“ und einer betont kultur- und sozialgeschichtlich ausgerichteten Hofforschung thematisiert der Band das preußische Beispiel. Unter dem Fokus von Wandel und Traditionalität sind die organisatorischen Grundlagen der Hohenzollernmonarchie auch in europäischer und globaler Perspektive dokumentiert. Neben den vielstufigen höfischen Verwaltungsstrukturen werden ebenso Facetten zum höheren wie niederen Hofpersonals offengelegt und Einblicke in die sich wandelnde Arbeits- und Lebenswelt am Hofe gewährt.
Volume Editor: Karsten Ruppert
Das Buch analysiert die Exekutiven, die zur Durchsetzung der revolutionären Ziele in Deutschland 1848/49 eingerichtet wurden. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Provisorische Zentralgewalt für Deutschland.
Es wird deren Entstehung, Aufbau wie deren Politik, Funktion und Bedeutung in der deutschen Revolution von 1848/49 untersucht. Ergänzend werden die gleichzeitigen Provisorischen Regierungen in Schleswig-Holstein, Sachsen, Baden und der Pfalz betrachtet – erstmals systematisch und vergleichend. Es erschließen sich in mancherlei Hinsicht neue Perspektiven auf die bürgerliche Revolution in Deutschland.
Aufzeichnungen aus dem besetzten Polen. Aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein
Author: Kazimierz Wyka
Mit „Leben als ob“ hat Kazimierz Wyka aus eigenem Erleben einen Schlüsseltext über die Erfahrung deutscher Fremdherrschaft im Zweiten Weltkrieg verfasst.
Wyka schrieb während des Krieges und kurz danach Skizzen über das Leben unter der deutschen Besatzung: über die Reaktion der polnischen Gesellschaft auf die Niederlage 1939, den Umgang mit Ausbeutung, Unterdrückung, sozialer Degradierung und Einschüchterung, über die allgegenwärtige Korruption und Bestechung im „Generalgouvernement“. Die scharfe Beobachtungsgabe Wykas und sein Ton voller Tragik, aber auch Ironie und Spott haben das Buch in Polen zum Klassiker werden lassen. Er liegt nun in meisterhafter Übersetzung erstmals auf Deutsch vor. Der renommierte polnische Historiker Jerzy Kochanowski erschließt das Werk in seiner Einleitung dem deutschsprachigen Lesepublikum.