Browse results

You are looking at 1 - 10 of 115 items for :

  • Architecture x
  • Just Published x
  • Search level: All x
Clear All
Editor-in-Chief:
‘All history is world history’ – but the history of architecture and urbanism is not. It has been written from numerous biased perspectives: the history of the former colonies from that of Europe, the history of twentieth century architecture from that of modernism, the history of Central and Eastern Europe from that of the ‘West’ – and we could expand this list indefinitely. Supporting a historical approach with a historiographical angle, Brill Studies in Architectural and Urban History welcomes books that respect and restore the global dimension of architecture and urbanism, critically re-evaluate existing bodies of knowledge, and are the result of thorough research that are largely based on primary sources. The series has no geographical or temporal limitations – we’re happy to accommodate books on renaissance Italy as well as studies on South-African shanty towns, the main focus of the series being its international and critical approach.

The peer reviewed series accommodates English language scholarly monographs, collections of essays, conference proceedings, and works of reference.
Volume Editors: and
The Mediality of Sugar probes the potential of reading sugar as a mediator across some of the disciplinary distinctions in early twenty-first century research in the arts, literature, architecture, and popular culture. Selected artistic practices and material cultures of sugar across Europe and the Americas from the sixteenth to the twenty-first century are investigated and connected to the transcontinental and transoceanic history of the sugar plants cane and beet, their botanical and cultural dissemination, and global sugar capital and trade under colonialism and in decoloniality. The collection contributes to the vision of a Transnational and Postdisciplinary Sugar Studies.
Editorial Board / Council Member: and
Architektur umfasst nicht nur die ästhetische und materiell-technische Manifestation gebauter Strukturen, sondern auch deren entwurfliche Entstehung sowie die soziokulturellen Verhandlungen ihrer Genese und Nutzung. Idee, Entwurf, Gestaltung und Gebrauch von Architektur konkretisieren sich in medialen Formen, so wie auch ihre Repräsentation und Aneignung nur medial bedingt betrachtet und verstanden werden kann. Medien und mediale Prozesse bestimmen zudem in immer stärkerem Maße die Existenzweise belebter und unbelebter Natur. In diesem Sinne wird eine auf die Gegenwart ausgerichtete Architekturwissenschaft immer auch medientheoretische Fragen berücksichtigen müssen.

Dies gilt in besonderem Maße für die Betrachtung von Gestaltungsprozessen, haben sich diese doch durch die Digitalisierung fundamental gewandelt. Zwischen Entwurf und Entwurfsmedium besteht dabei ein wechselseitiges Bedingungsverhältnis: Die Methoden und Techniken gestalterischer Arbeit werden zunehmend als aktive Mitspieler, als Agenten verstanden, die den Verlauf und die Ergebnisse entwurflicher Arbeit maßgeblich mitbestimmen.

Entsprechend kommt der Architektur heute soziokulturell und medientheoretisch eine konzeptionelle Schlüsselfunktion zu. Ihre zwischen Entwurf, Baulichkeit und Nutzung zum Einsatz kommenden Medien sind gleichzeitig realphysische und virtuelle Instrumente, die sich zudem immer stärker gegenseitig überlagern und durchdringen – sowohl im Prozess der Architekturproduktion mittels digitaler Werkzeuge als auch in ihrer Nutzung und Aneignung. All das findet kaum mehr statt ohne bildlich-mediale Rückversicherung, ohne die ständige, online geschaltete Multiplikation auf (Kamera-)Monitore. Es entstehen hybride, real-virtuelle Räume, die analoge wie digitale Zustände kennen. Die Erforschung dieses hybriden Raums erschließt für das Nachdenken über Architektur neue, komplexe und herausfordernde Themenfelder.

Es stellt sich die Frage, wie eine Architektur der Medien konzeptionell gefasst und theoretisiert werden kann, welche die virtuelle Räumlichkeit etwa in Computerspielen und medial geprägte Entwurfsprozesse des realphysisch gebauten Raums gleichermaßen adressiert. Denn unter Medien der Architektur sind heutzutage nicht nur digitale Entwurfswerkzeuge zu verstehen, sondern ebenso die wahrnehmungsprägenden digitalen Kommunikationsmedien im Allgemeinen. Deren mediale Logiken verändern die Architekturproduktion zwar weniger direkt als die digitalen Entwurfswerkzeuge. Gleichwohl schreibt sich die Charakteristik dieses universell erweiterten Zugangs zur Umwelt immer deutlicher auch in die Struktur gebauter und virtueller Räume ein.

Die Publikationsreihe Architektur der Medien | Medien der Architektur versteht sich als Plattform kritischer Architekturforschung zur gegenwärtigen Funktion und Bedeutung medialer Prozesse in der entwurflichen Genese, Wahrnehmung und Nutzung urbaner und baulicher Strukturen. Wie verändern sich durch diese Prozesse unsere Begriffe von Raum und Architektur? Wie wirkt ein solchermaßen verändertes Architekturverständnis auf das Entwerfen und Bauen zurück? Wie verhält sich architektonisches Entwerfen zu den Welten von Virtual und Augmented Reality? Und wo tritt die Architektur in einen Diskurs mit anderen Disziplinen wie etwa Medienwissenschaft, Raumtheorie und Anthropologie? Die Publikationsreihe bietet ein Forum für solche Diskurse zum Verhältnis von Architektur und Medien.
Wie verändern Virtual-Reality-Technologien Raumerfahrung und Selbstwahrnehmung, und welche Auswirkungen haben sie auf das Entwerfen in Architektur und Design?
Bis heute gilt die realitätsgetreue Darstellung als Ausweis gelungener Virtual-Reality-Umgebungen. Doch von welchen real-virtuellen Realitäten ist hierbei die Rede, was zeichnet sie aus, und worin unterscheiden sie sich von perspektivischen Bildräumen? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für neun grundlegende Beiträge, in denen sich Forscher:innen aus verschiedenen Perspektiven mit Phänomenen der virtuellen und erweiterten Realität in Medien, Künsten, Gesellschaft und Politik befassen. Sie zeigen, wie Virtual-Reality-Technologien Raumerfahrung und Selbstwahrnehmung verändern und welche Auswirkungen die einhergehende Grenzaufhebung von Bild und Körper für das Entwerfen in Architektur und Design haben werden.
Editor:
This new book series investigates innovative ways to think about and design our built environment. The premise of Architectural Intelligences is that theories of design can generate innovative design methods and novel design projects. Architectural Intelligences seeks synthesis, hybridity, or tensions between architectural theory with other knowledge disciplines, to produce new insights, new speculations, and new design protocols. Architectural thought and production becomes thereby active and uniquely transformative. Books in this series will unfold new forms of order, organization, innovation, and experimentation that can shape and redirect current architectural thought, in dialogue with other disciplines, as game-changers.

Prospective authors in the disciplines of architecture, interiors, and urban spaces are encouraged to submit truly trans-disciplinary proposals (for single authored, co-authored, or edited volumes). Brill welcomes scholarly works that examine the area of applied architectural theory, drawing expertise in another knowledge discipline, such as:
• Architecture + Game Theory
• Architecture + Hypermodernity
• Architecture + New Ecologies
• Architecture + New Materiality
• Architecture + New Forms of Pleasure
• Architecture + Media-Philosophy
• Architecture + New Subjectivities
• Architecture + New Networks
• Architecture + Posthumanism

Authors are cordially invited to submit proposals and/or full manuscripts to the publisher at BRILL, Christa Stevens.
Editor:
Series Editor:
Bereits ein flüchtiger Blick auf die Architekturgeschichte zeigt: Gebäude sind ebenso im Kontext kultureller (nationaler, regionaler etc.) Differenzen wie im Kontext von Transmissionsprozessen zu sehen. Sie sind Resultate kultureller Evolution, die sich zumeist kaum auf distinkte Einzelfiguren (Heroen der Architekturgeschichte etc.) zurückführen lassen – und verdanken sich einer komplexen Gemengelage aus ökonomischen, politischen, materiellen und stilistischen Faktoren, aus Traditionen, Handwerkerregeln, Software- Rahmenbedingungen etc. Dies alles steht einer als Kulturtheorie verstandenen Architekturtheorie, die sich nicht subjektivistischen Illusionen hingeben will, als analytische, mithin evolutionstheoretische Aufgabe ins Haus. Gleichzeitig hat sich Architekturtheorie – als durchaus auch Subjekt-orientierte Designtheorie – nicht nur dafür zu interessieren, was war und was ist, sondern auch, was sein soll; und dies nicht nur im engeren Sinne von wünschbaren Artefakten, sondern auch im Sinne einer wünschbaren Gesellschaft.
Construction Processes and Transmission of Knowledge from Late Antiquity to Early Islam
Volume Editor:
This edited volume examines the construction processes and the mechanisms of transmission of knowledge between the eastern and western Mediterranean lands from the late Roman period to the early centuries of Islam. The essays explore issues of material culture, craft techniques, technological and typological changes and cultural contacts in Syria, Jordan, North Africa and Spain. The volume includes case studies on prestigious architectural complexes, defensive systems and other structures located in major urban centres (Cyrrhus, Bosra, Jerash, Sousse, Kairouan and Cordoba), as well as minor sites and rural buildings. It offers a fresh contribution to the long-lasting historiographic debate on the transition from antiquity to the Middle Ages and how Early Islamic architecture fostered the structural assumptions for new building experiences in many Mediterranean regions.

Contributors: Antonio Almagro, Shaker Al Shbib, Stefano Anastasio, Ignacio Arce, Jean-Claude Bessac, Pascale Clauss-Balty, Piero Gilento, Mattia Guidetti, Pedro Gurriarán Daza, Roberto Parenti, Pauline Piraud-Fournet, María de los Ángeles Utrero Agudo, Jean-Pierre van Staëvel, Apolline Vernet, François Villeneuve.
Formgenealogien in der Gegenwartsarchitektur
Author:
Die Studie verfolgt den Ansatz, das Architekturornament nicht im Rahmen einer Formgeschichte zu behandeln, sondern die Historie in den Werken selbst im Sinne einer anschaulichen Kunstgeschichte zu suchen.
Dabei finden kommunikative Potenziale des Ornaments Beachtung, wie beim Ministère de la Culture in Paris, das zwischen der Materialität des Details und dem vom Jugendstil geprägten Stadtraum vermittelt. Historische Referenzen treten etwa bei Herzog & de Meuron und Hild u K auf und bezeugen das hier zu definierende Geschichtsverständnis der gegenwärtigen Architektur. Fundierend auf Theorien von Fiedler und Wölfflin und bezugnehmend auf die Architekturmoderne wird für eine Begriffserweiterung des kontemporären Ornaments plädiert.
(The open access version of this book has been published with the support of the Swiss National Science Foundation.) The book proposes a reassessment of royal portraiture and its function in the Middle Ages via a comparative analysis of works from different areas of the Mediterranean world, where images are seen as only one outcome of wider and multifarious strategies for the public mise-en-scène of the rulers’ bodies. Its emphasis is on the ways in which medieval monarchs in different areas of the Mediterranean constructed their outward appearance and communicated it by means of a variety of rituals, object-types, and media.
Contributors are Michele Bacci, Nicolas Bock, Gerardo Boto Varela, Branislav Cvetković, Sofia Fernández Pozzo, Gohar Grigoryan Savary, Elodie Leschot, Vinni Lucherini, Ioanna Rapti, Juan Carlos Ruiz Souza, Marta Serrano-Coll, Lucinia Speciale, Manuela Studer-Karlen, Mirko Vagnoni, and Edda Vardanyan.
Public Porticoes, Small Baths, Shops/Workshops, and ‘Middle Class’ Houses in the East Mediterranean
Author:
This book examines neglected architectural decoration from the late antique city of the East Mediterranean. It addresses the omission in scholarship of discussion about the embellishment of non-monumental secular buildings (public porticoes, small public baths, shops/workshops, and non-elite houses). The finishing of these structures has been overlooked at the expense of more lofty buildings and remains one of the least known aspects of the late antique city.
The book surveys the archaeological evidence for decoration in the region, with the maritime sites of Ostia and Ephesus selected as case studies. Drawing upon archaeological, written, and visual sources, it attempts to reconstruct how such buildings appeared to late antique viewers and investigates why they were decorated as they were.