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Erstmals seit Jahrzehnten liegt mit diesem Buch wieder ein Überblick über die Verfolgung der künstlerischen Moderne durch die Nationalsozialisten vor.
Die Nationalsozialisten haben die »Argumente«, mit denen die künstlerische Moderne verspottet und beschimpft wurde, nicht erfunden, sondern die Äußerungen des Unverständnisses und der Ablehnung begleiteten den Aufstieg der modernen Kunst von Anfang an. Auch solche Anschauungen fallen – sofern sie nicht juristisch relevante Tatbestände erfüllen – unter das Recht auf freie Meinungsäußerung in einer Demokratie. Das Besondere nationalsozialistischer Kunstpolitik liegt in dem Umstand, dass diese privaten Meinungen staatlich sanktioniert und zum Leitfaden für das Handeln öffentlicher Einrichtungen und schließlich des Staates selbst umfunktioniert wurden. Die moderne Kunst wurde öffentlich an den Pranger gestellt.
Emblematics and the Brazilian Avant-Garde (1920-30s)
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In Antropofagia, Aarnoud Rommens shows how this Brazilian avant-garde movement (1920-30s) deconstructed early tendencies in the European vanguard. Through imaginative re-readings, the author reinterprets Antropofagia’s central texts and images as elements within an ever-changing, neo-baroque memory palace. Not only does the movement subvert established conceptions of the pre- and postcolonial; it is also a counter-colonial critique of verbal and visual literacy. To do justice to the dynamic between visibility and legibility, Rommens develops the inventive methodology of ‘emblematics’. The book’s implications are wide-ranging, prompting a revaluation of the avant-garde as a transmedial tactic for disrupting our reading and viewing habits.