Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen. Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen. Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.

Musik und Mathematik II

Roma aeterna. 1. Sexus, 2. Virginitas

Friedrich Kittler

Edited by Gerhard Scharbert

Mit diesem Band liegt der letzte von Friedrich Kittler noch selbst bearbeitete Teil des monumentalen Projektes Musik und Mathematik vor.
Neben umfangreichen Kapiteln und dem vollständigen Plan einer inhaltlichen Gesamtgliederung existieren viele Reflexionen, Notizen und Exzerpte zum Themenkreis der römischen Weltepoche, die hier zum ersten Mal ediert werden. Es entsteht vor dem Auge des Lesers eine in weiten Teilen völlig neue, weil konsequent medien- und alphabetgeschichtlich orientierte Lesart römischer Eigenart(en), die jede vorschnelle und pauschale Rede von griechisch-römischer Antike, also unserer Bildungstradition, infragestellt. Kittler breitet eine Fülle an philologischen und archäologischen Fakten aus, die für Fragen wie die nach der Kreuzigung Jesu Christi überraschende, aber hochplausible Antworten gestatten. In einer detaillierten kulturwissenschaftlichen Gesamtschau wird deutlich, warum sich schließlich das Römische Reich im Christentum nicht auflöste, sondern verewigte: Römer wie Christen fallen vor der virginitas in die Knie, sind vereint in der Zurückweisung der geschlechtlichen Liebe als mimesis der Götter. Der Band stellt den Text dem dokumentarischen Abdruck der Notizen, Miszellen und Exzerpte voran; der Kommentar beschränkt sich dabei auf notwendige Nachträge, Ergänzungen und Erläuterungen. Der Graben zwischen dem thematischen Arbeitsjournal des zweiten Teils und dem formulierten Text gewährt einen letzten Blick in Kittlers Werkstatt.

Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Ikonologie der christlichen Kunst

Gesamtausgabe: 4 Bände

Hans Georg Thümmel

Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert.
Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. In der Einleitung werden die Prinzipien der Arbeit erläutert. Teil 1 (Alte Kirche) behandelt die Entstehung einer christlichen Bildkunst am Grabe (auf Sarkophagen und in Katakomben) und den späteren Übergang in die Kirchdekoration. Nach gleichen Prinzipien werden in Teil 2 die Bildkunst des Mittelalters, in Teil 3 die der Neuzeit und in Teil 4 die andersartige Entwicklung in der Ostkirche geschildert.

Ars Mercatoria

Eine analytische Bibliographie. Band 4: 1700 - 1760

Edited by Jochen Hoock, Pierre Jeannin and Wolfgang Kaiser

Reinhard Hoeps

Edited by Stock and Reinhard Hoeps

Barbara Otto and Friedrich Schlegel

Edited by Barbara Otto

August Wilhelm Schlegel

Edited by Georg Braungart

Familie hat Rechte

Die Charta der Familienrechte

Markus Graulich and Andrea Farina

Am 22. Oktober 1983 veröffentlichte der Heilige Stuhl seine Charta der Familienrechte, um gegenüber den Verantwortungsträgern der Politik sowie vor dem Forum der Öffentlichkeit die Rechte zusammenzufassen, die der Familie als Keimzelle von Kirche und Gesellschaft zukommen. Diese Rechte, zu denen nicht nur das Recht auf Leben und Erziehung, sondern auch das Recht auf Förderung der Familie und ihre Beteiligung an der Gestaltung der politischen und sozialen Umwelt gehört, sind 25 Jahre nach Veröffentlichung der Charta aktueller, aber auch umstrittener denn je.
Die Autoren legen in diesem Werk einen umfassenden Kommentar zur Charta der Familienrechte vor, zeigen ihre Ursprünge und ihre Verwurzelung in der Soziallehre und im Recht der Kirche auf und gehen zugleich auf die aktuellen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Rechten der Familie und den Einsatz der Kirche für die Sicherstellung dieser Rechte ein. Ein Blick auf die Verankerung der Familienrechte im Internationalen Recht rundet den Band ab.

Hadrian VI.

Ein deutscher Papst am Vorabend der Reformation

Markus Graulich