Christoph Grabenwarter

Edited by Reinhard Hoeps

Das Handbuch der Bildtheologie gibt in vier Bänden eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes unter theologischen Gesichtspunkten. Der zweite Band ist den Funktionen gewidmet, aus denen die Bilder im Christentum hervorgegangen sind und in denen sie eine eigene Bildkultur geprägt haben.
Bilder sind aus der Vorstellungswelt des Christentums nicht wegzudenken. Doch nicht bestimmte Darstellungsinhalte, sondern ihre Funktionen haben die Bedeutung der Bilder im Christentum begründet. Sie dienen der memoria und der Andacht, sie konturieren die Orte der Liturgie, finden Verwendung in Unterricht und Katechese. Die unterschiedlichen Funktionen haben in der Geschichte des Christentums verschiedene bildsprachliche Ausdrucksformen hervorgebracht, die für europäische Bildvorstellungen prägend geworden sind. Selbst die säkularisationsbedingte Krise der religiösen Bedeutungen hat noch ihre eigene Bildsprache: den Kitsch.

Die Welt im Kalten Krieg

Internationale Beziehungen 1945-1989

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Franz Knipping, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Edited by Brachtendorf and Drecoll

Edited by Geerlings

Edited by Drecoll and Brachtendorf

Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Ethan Taubes, Tanaquil Taubes and Susan Taubes

Edited by Thomas Macho and Johannes Steizinger

Der zweite Band der Edition der Schriften von Susan Taubes umfasst ihre 1956 abgeschlossene, bisher unveröffentlichte Dissertation Der abwesende Gott. Eine Studie über Simone Weil sowie ihre Aufsätze und Rezensionen, die zwischen 1951 und 1959 in renommierten Zeitschriften wie The Journal of Religion oder The Review of Metaphysics erschienen sind.
Ausgehend von den Grundlinien der Moderne untersucht Susan Taubes in ihren philosophischen Schriften Gnosis und Tragödie als kulturgeschichtliche Konstellationen und spürt verschwiegene Verbindungen zwischen jüdischer Erfahrung und deutscher Philosophie auf. Sie entwirft eine Theorie der Tragödie (Das Wesen der Tragödie, 1953), erschließt Die gnostischen Grundlagen von Heideggers Nihilismus (1954) und kommentiert Das Rätsel Simone Weil (1956). Methodisch zwischen Religionsphilosophie und Kulturwissenschaft angesiedelt, wird in Susan Taubes’ theoretischen Arbeiten aus der kritischen Auseinandersetzung mit Themen wie Entfremdung und Revolte, Nihilismus und Theologie einer Kulturtheorie der Moderne skizziert.