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Diese neue Übersetzung führt die Fachkompetenzen eines Theologen und eines Klassischen Philologen zusammen und eröffnet damit eine neue Perspektive auf die Offenbarung des Johannes jenseits kirchlich-konfessioneller Hörgewohnheiten.
Der Text der Johannesapokalypse wird in zwei Fassungen geboten: Während die Lesefassung die Übersetzung als Fließtext ohne Unterbrechung durch die Vers- und Kapiteleinteilungen präsentiert, bietet die Studienfassung die Zählungen der Verse und Kapitel, um so einen Vergleich mit dem Original und anderen Übersetzungen zu ermöglichen. Die Abfolge beider Fassungen macht nicht allein die ästhetische und theologische Sprachkraft dieses hochberühmten letzten Buches der Bibel auf ungewohnte Weise lesbar, sondern führt zu zahlreichen überraschenden Erkenntnissen über die sprachliche Gestaltung und den Sinngehalt dieses äußerst komplexen Textes. Der Übersetzung beigegeben sind eine Einführung mit Erläuterung der Übersetzungsprinzipien, ein Epilog, in dem zentrale Interpretationsansätze vorgeführt werden und ein Glossar mit den markantesten semantischen Entscheidungen, das sich nicht an späteren kirchlichen Traditionen, sondern am Koine-Griechisch des 1. Jh. n. Chr. orientiert.


„Die Frankfurter Übersetzung lässt der Offenbarung ihre originale sprachliche Widerborstigkeit, vermeidet Verharmlosungen und Glättungen ebenso wie Rückgriffe auf etablierte Formulierungen. So entsteht eine Frische der Übertragung, die in Universität und Schule der Beschäftigung mit dem Text neue Akzente verleihen kann. Beide Lesergruppen, Philologen wie Schüler, werden durch die willkommene Verdoppelung in Lese- und Studienfassung eigens angesprochen.“
Dr. Peter von Möllendorff (Professor für Klassische Philologie/Griechische Philologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen)

„Jede Übersetzung der Apokalypse ist ein Wagnis. Denn sie muss die Sprachmacht des Sehers und nicht nur die Worte wiedergeben. Alkier und Paulsen gelingt dies. Sie wählen einen Gestus, der wie beim Vortrag auf einer Bühne auf die Bilder des Textes hinweist. Das hat guten Grund; denn mit dem neuesten Forschungsstand verstehen sie den griechischen Text als rhetorisch gekonnt gestaltet. Man / frau lese ihre Übersetzung daher wie auf der Bühne laut, halte von Satzteil zu Satzteil kurz inne, betone Höhepunkte und hole bei Szenenwechseln Luft. Diese Übersetzung zu lesen und sich so in die Apokalypse einzufühlen, lohnt!“
Dr. Martin Karrer (Professor für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal)

„Die neue, alte Wörtlichkeit eröffnet mir Sinn. Gleichsam wie durchgepflügt und unter die Lupe genommen leuchten da Sprachsteine und -kristalle auf dem Weg, die den Verständnispfad verändern lassen. Nicht umkehren - umdenken! Und ich denke beim Lesen Zeile für Zeile hin und: neu. Wenn es bei Kafka heißt: Wegen der Ungeduld sind sie ausgewiesen worden und wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück, dann scheint es mir doch wegweisend, dass Stefan Alkier und Thomas Paulsen sich in ihrer Neuübersetzung nicht nur der Genauigkeit verschrieben habe, sondern auch Geduld hatten.“
Peter Schröder (Schauspiel Frankfurt)

„Diese völlig neue Übersetzung der Johannesapokalypse stört eingefahrene Leseweisen der Bibel und bringt sie gerade so zum Leuchten. Die Lesefassung ohne Verse ermöglicht einen freien Blick jenseits künstlicher Perikopengrenzen: Exegeten und Philologen, Lehrerinnen und Lehrer, Bibelkreise, im Grunde alle, die einen frischen Blick auf die Bibel werfen wollen, werden Spannendes entdecken!“
Dr. Tobias Nicklas (Professor für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments an der Universität Regensburg)

„Die Johannesapokalypse ist ein Text, den wir alle zu kennen glauben. Die Neuübersetzung von Stefan Alkier und und Thomas Paulsen zeigt, wie falsch diese Annahme ist: Durch ihre ganz nah am griechischen Text orientierte, bewusst nicht glättende, sondern herausfordernde und bisweilen verstörende Sprache lädt sie uns ein, einen sperrigen und provozierenden Text neu wahrzunehmen. In ihrer philologischen Sorgfalt, ihrer ausdrucksstarken Prosa und benutzerfreundlichen Gestaltung ist sie für die private Lektüre ebenso gut geeignet wie für den akademischen oder kirchlichen Gebrauch.“
Dr. Thomas Schmitz (Professor für Gräzistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
Introduction and Commentary
In this new commentary on the controversial Gospel of Thomas, Simon Gathercole provides the most extensive analysis yet published of both the work as a whole and of the individual sayings contained in it. This commentary offers a fresh analysis of Thomas not from the perspective of form criticism and source criticism but seeks to elucidate the meaning of the work and its constituent elements in its second-century context. With its lucid discussion of the various controversial aspects of Thomas, and treatment of the various different scholarly views, this is a foundational work of reference for scholars not just of apocryphal Gospels, but also for New Testament scholars, Classicists and Patrologists.
Essays on the Status Quaestionis. Second Edition
The Text of the New Testament in Contemporary Research: Essays on the Status Quaestionis provides a thoroughly up-to-date assessment of every major aspect of New Testament textual criticism. The twenty-four essays in the volume, all written by internationally acknowledged experts in the field, cover every major aspect of the discipline, discussing the advances that have been made since the mid twentieth century. With full and informative bibliographies, these contributions will be essential reading for anyone interested in moving beyond the standard handbooks in order to see where the discipline now stands, a vade mecum for all students and text-critical scholars for a generation to come.
Comparative Studies on Religion and Society
This volume is the product of an interdisciplinary conference held at the University of Texas at Austin. Specialists in the study of inscriptions, architecture, sculpture, coins, tombs, pottery, and texts collaborate to produce new portraits of religion and society in the ancient city of Corinth. The studies focus on groups like the early Roman colonists, the Augustales (priests of Augustus), or the Pauline house churches; on specific cults such as those of Asklepios, Demeter, or the Sacred Spring; on media (e.g., coins, or burial inscriptions); or on the monuments and populations of nearby Kenchreai or Isthmia. The result is a deeper understanding of the religious life of Corinth, contextualized within the socially stratified cultures of the Hellenistic and Roman periods.
Although consistently overlooked or dismissed, John 8.6, 8 in the Pericope Adulterae is the only place in canonical or non-canonical Jesus tradition that portrays Jesus as writing. After establishing that John 8.6, 8 is indeed a claim that Jesus could write, this book offers a new interpretation and transmission history of the Pericope Adulterae. Not only did the pericope’s interpolator place the story in John’s Gospel in order to highlight the claim that Jesus could write, but he did so at John 7.53–8.11 as a result of carefully reading the Johannine narrative. The final chapter of the book proposes a plausible socio-historical context for the insertion of the story.
Recognizing the Stranger is the first monographic study of recognition scenes and motifs in the Gospel of John. The recognition type-scene ( anagnōrisis) was a common feature in ancient drama and narrative, highly valued by Aristotle as a touching moment of truth, e.g., in Oedipus’ tragic self-discovery and Odysseus’ happy homecoming. The book offers a reconstruction of the conventions of the genre and argues that it is one of the most recurrent and significant literary forms in the Gospel. When portraying Jesus as the divine stranger from heaven, the Gospel employs and transforms the formal and ideological structures of the type-scene in order to show how Jesus’ true identity can be recognized behind the half-mask of his human appearance.
Studien zu ausgewählten neutestamentlichen Gottesbezeichnungen
This book brings together studies on the most common designations for God in the New Testament, considering their use in ancient Jewish tradition as well as in Greek religion and Roman imperial cult.
The introducing chapter on “the Father” is followed by studies on “the Lord” and different designations expressing sovereignty (pantokrator, basileus, despotes, dynastes etc.), on “the Creator”, “the living God” and “the life giving God” as well as on the genuine Christian designation “God, who has risen Jesus from the dead”. The two final chapters are on “the one and only God” and on “the highest God”.
This compendium is not only a reference work full of interesting philological and religio-historical material, but also lays the foundation for future studies on the way in which the different New Testament- and other early Christian texts express their views on God. Conclusions at the end of each chapter facilitate the reading of the book, which aims to sharpen the view on the long neglected importance of God in the scriptures of the New Testament.

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„Die Namen des Vaters” geben einen Überblick über die häufigsten neutestamentlichen Gottesbezeichnungen unter Berücksichtigung ihrer frühjüdischen Tradition, aber auch der zeitgenössischen paganen Sprachkonvention in der griechischen Religion und im römischen Herrscherkult.
Nach der Behandlung der „Vater“-Bezeichnung folgen die Analyse der Bezeichnungen Gottes als „Herr“ und „Herrscher“ (Allherrscher, König, Despotes, Dynastes etc.), als „Schöpfer“, als „lebendiger“ und „lebendigmachender“ sowie Gott als dem, „der Jesus von den Toten auferweckt hat“ als genuin christlicher Redeweise. Den Abschluss bilden Studien zu „Der einzige Gott“ und „Der höchste Gott“.
Dieser grundlegende Überblick eignet sich nicht nur als materialreiches Nachschlagewerk, sondern bildet zugleich einen hilfreichen Ausgangspunkt für alle weiteren Untersuchungen zu den Gottes-Vorstellungen einzelner Autoren der neutestamentlichen und weiterer frühchristlicher Schriften. Zahlreiche Zusammenfassungen erleichtern die Lektüre dieses Werks, das den Blick für die – lange vernachlässigte – Bedeutung Gottes in den neutestamentlichen Texten schärfen möchte.