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Eine ontologische Studie
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Wir handeln, um gezielt in den Lauf der Welt einzugreifen und diesen zu verändern. Als handelnde Wesen verstehen wir uns als unmittelbare kausale Urheber solcher Veränderungen. Agenskausalität greift diese Intuition der unmittelbaren kausalen Urheberschaft auf.Viele Philosophen sind allerdings der Ansicht, dass ein solches Kausalitätskonzept rätselhaft, obskur und unverständlich ist. In diesem Buch wird Agenskausalität auf die ontologischen Voraussetzungen hin untersucht. Es wird dafür argumentiert, dass diese Form der Verursachung kohärent ausbuchstabiert werden kann, wenn entsprechende ontologische Rahmenbedingungen mitberücksichtigt werden. Dabei ist Agenskausalität aber nicht auf freies menschliches Handeln zu beschränken, sondern allgemein auf Subjekte anzuwenden, die „von sich aus“ tätig werden können.
Ethik-Kommissionen als Orte ethischen Lernens und ethischer Theorie-Bildung
Ethik-Kommissionen sind ein etabliertes und bewährtes Instrument ethischer Deliberation und Beratung in unterschiedlichen Handlungs- und Erfahrungsfeldern (Medizin, Biotechnologie etc.). Der Band geht der Frage nach, inwieweit Ethik-Kommissionen selbst Orte ethischen Lernens und ethischer Theorie-Bildung sind.
Neuartige ethische Herausforderungen in Medizin, Biotechnologie, Technik, Umwelt u.a.m. werfen die Frage auf, wie im Kontext einer pluralen Gesellschaft empirisch fundiert und ethisch reflektiert verantwortliche Handlungsempfehlungen, normative Entscheidungen und gesetzliche Regelungen getroffen werden können. Ethik-Kommissionen lassen sich dabei als konkrete Orte angewandter Ethik in praktischer Perspektive verstehen. Doch wie wirken sich die Erfahrungen von Ethik-Kommissionen auf das Ethik-Treiben selbst und das Selbstverständnis als Ethiker aus? Der Band versammelt Beiträge von Ethikern, die vielfältige Erfahrungen in Ethik-Kommissionen gemacht haben.
Jochen Sautermeister war 2014-2017 Inhaber der Stiftungsprofessur für Moraltheologie unter besonderer Berücksichtigung der Moralpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit ist er Professor für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Universität Bonn und seit 2019 Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.
Er ist Mitglied der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung am Robert-Koch-Institut, des Instituts für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn und des International Xenotransplantation Association Ethics Committee.
Entwurf einer kritischen Sozialontologie
Eine Forderung der feministischen Kritik an die Philosophie ist aus historischen, pragmatischen und logischen Gründen ihr Aufhören. Das ‚Ende der Philosophie‘, das der Feminismus fordert, ist ein Projekt der Aufhebung von ‚Strukturen der Ungleichheit‘. Die Ontologie als ‚Erste Philosophie‘ handelt vom Seienden als Unveränderlichem. Diese Außergeschichtlichkeit, aber auch die feministische Dekonstruktion formulieren eine Absage an eine transzendentalpragmatische Bedeutungstheorie, die im Buch als Teil einer kritischen Sozialontologie rekonstruiert wird. Bedeutungspermanenz ist dabei ein Schlüsselbegriff zum Verständnis unseres ideengeschichtlichen Standpunktes. Das Buch kreist um drei Themen: Erstens geht es um ein Verständnis von Bedeutungen als andauernd; zweitens um das Problem, dass Bedeutungen Ungleichheit festschreiben; drittens um die Probleme der zeitgenössischen Sozialontologie mit einer angemessenen Darstellung der Bedeutungspermanenz und ihrer Folgen.
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Carl Friedrich Gethmann expliziert in bisher unveröffentlichten Texten die Bedingungen diskursiver Wissens- und Willensbildung und antwortet auf Beiträge, in denen sich fortgeschrittene Studierende seinem Werk nähern. Die Texte und Repliken entfalten einen einsichtsreichen Dialog und widmen sich jeweils verschiedenen Aspekten von Gethmanns Philosophie: dem Konzept der Protologik, dem Anti-Mentalismus, der Grammatik von Askriptionen, der Protoethik sowie angewandten tierethischen Fragen.
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„Es ist nichts, was den gesunden Verstand der Menschen mehr kultiviert und bildet, als Geographie.“ – Immanuel Kant Neben der richtungweisenden und fundamentalen Bedeutung des Kant’schen Schaffens für Epistemologie und Moralphilosophie scheint die Bedeutung seiner geographischen Werke eher nebensächlich. Für Kant selbst allerdings war das wohl nicht so. So gab er fast 40 Jahre lang Geographievorlesungen. Innerhalb der Geographie gilt Kant als einer der Disziplinbegründer. Dies geht vorrangig auf seine Beweisführung und die disziplinbestimmende Einleitung zur „physischen Geographie“ zurück. Was aber ist es für Kant, das die Geographie so wichtig macht, und welche Bedeutung hat dies für heutige Fragestellungen? Der vorliegende Band eröffnet einen eingehenden Blick darauf, welche zentrale Bedeutung Kant selbst der Geographie beigemessen hat, und zeigt ein Verständnis von Geographie, das insbesondere für aktuelle transdisziplinäre Ansätze als höchst aktuell und relevant gelten kann.
Die Beiträge des Buches diskutieren das Lehren und Lernen von Musik aus unterschiedlichen philosophischen Perspektiven. Zur Debatte stehen Begriffe des Musiklehrens, -lernens und -unterrichts, aber auch der Musik, der musikalischen Erfahrung und Improvisation vor dem Hintergrund von Lehr-, Lern- und Bildungspraktiken. Es werden Ziele und Gegenstände des Musikunterrichts sowie die Rolle des Philosophierens in musikpädagogischer Praxis und Forschung erörtert. Auf diese Weise vermittelt das Buch einen Einblick in virulente Fragestellungen und Themen zwischen Philosophie der Musikpädagogik, Musikphilosophie und Bildungs- und Erziehungsphilosophie.
Handlung – Medium – Virtualität
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Dieses Buch analysiert und problematisiert die Grundstrukturen der digitalen Lebenswelt aus ethischer Perspektive. Im Zentrum stehen die technischen Phänomene von Künstlicher Intelligenz, virtueller Realität und Internet. Mit Blick auf das Zusammenspiel dieser neuen digitalen Medien entwirft das Buch eine Ethik der Digitalität, die kritisch zwischen Illusion, Fiktion, Simulation und Realität unterscheidet. Dadurch werden Wege und Orientierungen aufgezeigt, die es uns ermöglichen, individuelle und kollektive Autonomie gerade auch in unserem digitalen Mediengebrauch zu realisieren.
Die Philosophie hinter der Revolution
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Editor / Translator:
„Feministisch denken“ führt kompakt und verständlich durch die Hintergründe, Grundlagen und Auswirkungen, aber auch die Sackgassen und Irrwege der feministischen Bewegung und der revolutionären Philosophie dahinter. Geistreich und scharfzüngig zeigt Carol Hay unverblümt, wie unsere Gesellschaft noch immer von Misogynie durchzogen ist, und lässt dabei keine der essenziellen Fragen des Feminismus aus, um deren Beantwortung seit Jahrhunderten gerungen wird: Sind Geschlechterrollen und Genderidentitäten angeboren oder erlernt? Wie hängt Sexismus mit anderen Formen der Diskriminierung zusammen? Wer zählt als Frau*, und vor allem: Wer entscheidet darüber? Welche Verantwortung tragen Frauen* selbst für die Aufrechterhaltung des Patriarchats? Was, wenn überhaupt, können wir tun, damit die Bedürfnisse von Frauen* gesellschaftlich anerkannt werden? „Feministisch denken“ ist als Einstieg ebenso geeignet wie als Denkanstoß für Fortgeschrittene.
Über die normativen Dimensionen von Eingriffen in die menschliche Keimbahn
Series:  ethica, Volume: 41
Volume Editors: and
Der Eingriff in die menschliche Keimbahn in Form eines Genome Editings konfrontiert die Gesellschaft nicht nur mit technischen Fragen der Realisierung, sondern stellt diese auch vor unmessbare normative Herausforderungen. Diese im Vorfeld zu identifizieren, bestimmen und in ihrer wechselseitigen Verwiesenheit aufeinander herauszuarbeiten, ist die Aufgabe der vorliegenden Anthologie. In diesem Sinne verhandeln namhafte Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Medizin, Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie etwa folgende Fragestellungen: Mit welchen ethischen Risikoabwägungen sehen sich Forscher:innen durch Eingriffe in die menschliche Keimbahn konfrontiert? Vermag die Rechtsprechung angemessen auf Keimbahninterventionen beim Menschen zu reagieren? Untergraben Eingriffe in die menschliche Keimbahn das Konzept der Menschenwürde? Und befinden wir uns damit bereits auf dem Weg zum Übermenschen?
Der dritte Band der Reihe „Deutsch-Georgische Jahrbücher“ versammelt verschiedene Beiträge zum Spannungsfeld von Demokratie und Pluralismus. Während ein grundlegender Pluralismus bezüglich unterschiedlicher Wert- und Normauffassungen zu den fundamentalen Prinzipien der liberalen Demokratie zählt, stellen sich gleichzeitig im konkreten Umgang mit Pluralität besondere Herausforderungen. Welche normativen Festlegungen innerhalb politischer Institutionen sind in der Organisation gesellschaftlichen Zusammenlebens zulässig? Was sind die äußeren Grenzen des pluralen Spektrums von akzeptablen Lebensformen? Der Band überschaut verschiedene konkrete Problemfelder in dieser Debatte: etwa zu den epistemischen Grundlagen politischer Deliberation, zu Dissens und Polarisierung, zu Rationalität, Glauben und Versöhnung, zur queeren Theorie, sowie zu medizinethischen Fragen von Bioenhancement und Autismus.