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Der Mythos der religiösen Neutralität

Eine Studie zum verborgenen Einfluss des religiösen Glaubens auf Theorien

Serie:

Roy Clouser

Geschrieben für Bachelor-Studenten, für gebildete Laien und für Wissenschaftler in anderen Feldern als der Philosophie – Der Mythos der religiösen Neutralität bietet eine radikale Neuinterpretation der allgemeinen Beziehungen zwischen Religion, Wissenschaft und Philosophie.

Übersetzung von: Clouser, Roy A., The Myth of Religious Neutrality. An Essay on the Hidden Role of Religious Belief in Theories. Notre Dame, London: University of Notre Dame Press, 2005 (1991) erw. u. verb. Neuausgabe

Exodus und Eisodus

Komposition und Theologie von Josua 1–5

Serie:

Joachim J. Krause

For this book the author has received THE MANFRED LAUTENSCHLAEGER AWARD FOR THEOLOGICAL PROMISE 2015

Kein Auszug ohne Einzug – erst mit dem Eisodus in das verheißene Land kommt der Exodus aus Ägypten an sein Ziel. Es verwundert daher nicht, dass der erste Teil des Josuabuches in den Kapiteln 1–5, in dem dieser Einzug dargestellt wird, vielfältige literarische Bezüge zur Exodusüberlieferung im Pentateuch aufweist. Wie aber sind diese Bezüge zu erklären, als intratextuelle Bindeglieder ein und desselben Werkes oder als intertextuelle Bezugnahmen? Mit dem Aufweis einer sukzessiven Ausgestaltung der Ereignisse beim Eisodus nach dem Vorbild des Exodus bietet die vorliegende Untersuchung der Komposition und Theologie von Josua 1–5 in den drei überlieferten Ausgaben des Josuabuches (MT, LXX, Qumran) Antworten auf alte, angesichts der gegenwärtigen Debatte um Hexateuch und Deuteronomistisches Geschichtswerk hochaktuelle Fragen der Forschung.

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The Exodus from Egypt is perfect only with the Eisodus into the Promised Land. It does not come as a surprise, therefore, that the first part of the Book of Joshua, which is dedicated to the entry into the land, features a variety of literary affinities to the Exodus tradition as found in the Pentateuch. But how are these affinities to be explained? Do they testify to an original literary work which covered both Exodus and Conquest, or do they rather betray subsequent connections through intertextual references? Analyzing the composition and theology of Joshua 1–5 in the three extant versions of the book (MT, LXX, Qumran), the present study contributes to the current debate of the Pentateuch, Hexateuch, and Deuteronomistic History.

Meijering

Meijering

Geschichte der Arabischen Litteratur (6 vol. set)

A New Edition, with a Preface by Jan Just Witkam

Brockelmann

Meijering

Die Urkunden des babylonischen Geschäftsmannes Iddin-Marduk (2 vols)

Zum Handel mit Naturalien im 6. Jahrhundert v. Chr

Cornelia Wunsch

This two volume work is a study of private business activity in Babylonia in the 6th cent. B.C. Of particular concern to Wunsch is the commodities trade as seen in the records of Iddin-Marduk of the N150r-S140n family, close associates of the well known Egibi family from Babylon. Most of the approximately 400 Neo-Babylonian records, nots, and letters which form the basis for this study are from the British Museum. The author provides updated transliterations and translations of texts published, in many cases, over 100 years ago. 70 texts are published for the first time.

Von den Kirchenvätern zu Karl Barth

Das altkirchliche Dogma in der ‘Kirchlichen Dogmatik’

Meijering

In einem einleitenden Kapitel versucht der Verfasser festzustellen, welche Kenntnisse Karl Barth von der patristischen Theologie hatte. Es ergibt sich, dass diese primär der Sekundärliteratur entnommen worden sind. Recht früh macht Barth es zu seinem Programm, die zeitgenössische liberale Theologie auch mit Hilfe des altkirchlichen trinitarischen und christologischen Dogmas zu überwinden. Er gibt dem Dogma, trotz Übernahme der traditionellen Terminologie und trotz expliziter Berufung auf die Schriften der Kirchenväter, eine neue Interpretation. So dient das Dogma primär dem Zweck, die Nichtobjektivierbarkeit Gottes und die Irrelevanz des historischen Jesus auszudrücken. Das altkirchliche Dogma wird in den loci der Dogmatik Barths verwendet, um jegliche natürliche Theologie auszuschliessen. Barth weiss, dass diese Verwendung neu ist. Faktisch wendet er sich in dieser Weise mit der Tradition gegen die Tradition. Er ist als Theologe weder ein Konservativer noch ein Neutöner. Das Ausmass der Kontinuität und der Diskonti-nuität mit der theologischen Vergangenheit ergibt sich gerade in Barths Verwendung des klassischen Dogmas. In einem abschliessenden Kapitel versucht der Verfasser anzugeben, in welchen Masse die Theologie Karl Barths eine theologischen Darstellung der Theologiegeschichte befruchten kann.

Die Göttin Mr.t.

Entstehung und Verehrung einer Personifikation

Guglielmi

Among the numerous deities invested with special spheres of responsibility in ancient Egypt Mr.t is charged with the salutation of the deity (king or god) and the provision of cult-music. Since there is no lack of source material relating to the goddess from all periods right down to Roman times, Mr.t readily provides an exemplary demonstration of a minor deity's transformation through time. Her original deification must have taken place during the 4th and 5th dynasties when the chorus designated Mr.t came to be personified as the ritual figure " Mr.t upon the house of Gold" at the Hebsed and the first "Priests-of- Mr. t"-titles appeared. To the characteristic iconography, tress of hair and special gesture taken over from the chorus by the deity more symbols came to be added: the mysterious House of Gold, the place where statues were fashioned; the heraldic plants of Upper and Lower Egypt; and, in Ptolemaic times, the harp.

Serie:

J. Eingartner

Das Thema des Buches ist der Isiskult während der römischen Kaiserzeit, wie er in zahleichen Darstellungen der ägyptischen Göttin und solcher ihr angeglichener Frauen zum Ausdruck kommt. Während sich dadurch zum einen diese Frauen ganz allgemein als Dienerinnen der Isis zu erkennen geben, fällt zum anderen ein besonderes Licht auf die zur Angleichung ausgewählten Bilder der Göttin. Dabei handelt es sich, anders als bei den meisten bekannten Isistypen, um keine mythologisch erklärbaren Gottesbilder. Sie sind deshalb der Forschung ebenso rätselhaft geblieben wie die entsprechend angeglichenen und oftmals auch als Priesterinnen oder Mystinnen bezeichneten Frauen. Das Buch behandelt somit zwei Problemkreise, nämlich die Stellung jener Frauen im Kult sowie die damit verbundene Frage nach Sinn und Bedeutung der für die Angleichung verbindlichen Isisbilder.
Das vorwiegend plastische Material ist in einem Katalog mit volständigem Abbildungsteil zusammengestellt. Auf dieser Basis bietet das Buch eine ikonographische und ikonologische Untersuchung des Themas. Die ausschliesslich in statuarischen Kopien überlieferten Isisbilder werden in angemessener Weise auf Originale hin rezensiert; die vorranging sepulkralen Darstellungen der Isisdienerinnen werden sowohl in quellenkritischer als auch archäologischer Hinsicht interpretiert. Daneben kommen auch religionsgeschichtliche Probleme zum Tragen. Ein längerer Exkurs am Ende des Buches ist der Frage nach der sozialen Stellung der Isisdienerinnen gewidmet.