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Sprache und Gehirn
Die Sprache ist der Schlüssel zum Menschen als Kulturwesen. Wie funktionieren Sprachproduktion und Sprachverstehen? Was geschieht im Gehirn, wenn der Mensch spricht? Welche neuronalen Korrelate kennzeichnen spezifische Sprachleistungen? Dieser Band gibt aktuelle Einblicke in die linguistische Forschung und zeigt die fruchtbare Verschränkung von Psycholinguistik und Neurolinguistik. Thematisch spannt sich der Bogen von universellen Strukturen in den symbolischen Zeichensystemen der Sprache und in den Prozessen des Sprachverstehens über Gemeinsamkeiten von Sprache und Musik bis zu den Besonderheiten der Gebärdensprache. Doch wie kommen wir zur Sprache? Diese Frage kann sowohl auf die Evolution des Lebens als auch auf die kognitive Entwicklung des Einzelnen bezogen werden. Vorformen der Sprache im Tierreich und Erlernen der Sprache in der Kindheit runden daher den Themenkreis ab. Wer den Menschen verstehen will, muss seine Sprache verstehen. Wer nicht nur die Sprache, sondern auch die Sprachfähigkeit verstehen will, kann heute auf den Blick ins Gehirn nicht mehr verzichten. Mit Beiträgen von Manfred Bierwisch, Werner Deutsch & Michael Kaßecker, Julia Fischer, Angela Friederici, Stefanie Höhl & Tricia Striano, Stefan Kölsch & Tom Fritz, Matthias Schlesewsky & Ina Bornkessel-SchlesewskyMarkus Steinbach.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Juristische und philosophische Aspekte
Editor: Wolfgang Lenzen
Das Buch erörtert mit Blick auf den "Fall Daschner" sowie auf theoretische, bislang zum Glück fiktiv gebliebene Tickende-Bombe-Szenarien die ethischen und juristischen Aspekte der Folter-Problematik. Im Falle Daschner ging es nicht um die Androhung echter Folter, sondern allenfalls um Folter-in-Anführungszeichen, d.h. um unmittelbaren Zwang im Sinne des Polizei- bzw. Gefahrenabwehrrechts. Eine solche Unterscheidung zwischen Folter und 'Folter' ist mehr als nur rhetorische Spitzfindigkeit. Auch wenn sich eine von Staats wegen angeordnete Zufügung von Schmerzen zur Erpressung einer Information je nach nationalem oder internationalem Recht juristisch unter die Rubrik Folter subsumieren lässt, fehlt der von Daschner ins Auge gefassten Maßnahme ein entscheidendes moralisches Merkmal, durch das sich echte Folter definiert: Es war niemals intendiert, den mutmaßlichen Täter zu erniedrigen oder zu demütigen. Die Androhung von Gewalt diente einzig dem Zweck, ein unschuldiges Menschenleben zu retten. Nach fast einhelliger Meinung der in diesem Band vertretenen Autorinnen und Autoren war das Vorgehen von Daschner deshalb moralisch legitim. Kontroverser hingegen bleibt die Frage einer staatlichen Legalisierung von 'Folter'. Wäre es wirklich ein fauler Kompromiss, wenn man sich entschlösse, eine moralisch erlaubte Handlung rechtlich zu verbieten? In diesem Zusammenhang bleibt auch zu überlegen, ob jenseits des Falls Daschner z.B. bei der Suche nach einer tickenden Bombe, durch die das Leben einer großen Gruppe unschuldiger Menschen bedroht wird, eventuell drastischere Folter-Maßnahmen erlaubt sein könnten, die über die bloße (Androhung einer) Zufügung von Schmerzen hinausgehen. Hier zeichnet sich keine klare und einfache Antwort ab.
Der renommierte Volksschauspielforscher Karl Konrad Polheim (1928-2004), Prof. em. der Universität Bonn, konnte sich noch kurz vor seinem Tod im März 2004 über das vollständige Erscheinen seiner großen Edition freuen. Diese Edition aus drei Jahrhunderten - allesamt erstmals veröffentlicht - ist die bislang umfangreichste Sammlung solcher Texte überhaupt: ein Quellenfundus ersten Ranges für Germanisten, Linguisten, Volkskundler, Theologen und Kulturhistoriker. "Dem Verlag ist zu gratulieren, dass ihm durch die beiden Herausgeber die Möglichkeit eröffnet wurde, das maßgebliche Werk zur Volksschauspielforschung im Programm zu haben." (Tiroler Heimatblätter) "Wieder einmal ist eine wichtige und gründliche Leistung für die Wissenschaft Kärntens geleistet worden." (Carinthia) "Das Werk wird hoffentlich nicht allein in der Germanistik und Theaterwissenschaft auf Interesse stoßen. Auch die Liturgiewissenschaft (und die ihr eng verbundene religiöse Volkskunde) dürfte die Edition dankbar begrüßen. Eine willkommene, die interdisziplinäre Arbeit der Frömmigkeits- und Mentalitätsgeschichte bereichernde Ausgabe!" (Liturgisches Jahrbuch)
Band I: Konzepte des Diktaturvergleichs. 1995. 442 Seiten (978-3-506-76825-4) Band II: Konzepte des Diktaturvergleichs II. 1997. 372 Seiten (978-3-506-76826-1) Band III: Deutungsgeschichte und Theorie. 2003. 438 Seiten (978-3-506-76829-2)
Regeln-Fairness-Doping
Der Sport ist ein Bereich, der in der modernen Gesellschaft immer breitere Kreise umfaßt. Mit der zunehmenden Präsenz in den Medien und der Tendenz zu Kommerzialisierung und Professionalisierung wachsen jedoch auch die Probleme. Dies gilt auch für den Umgang mit dem eigenen Körper im Freizeit- und Fitneßbereich. In diesem Buch werden neben praktischen Problembereichen mit dem Themenschwerpunkt Doping auch grundlegende Fragen nach Regeln und Sinn des Sports, Fairneß und Gerechtigkeit sowie die Frage nach institutioneller Verantwortung und einer adäquaten Sportethik einer kontroversen bis kritischen Reflexion unterzogen. Mit internationalen Originalbeiträgen aus Philosophie und Sportwissenschaft ist dieser Band eine Antwort auf ein offensichtliches Theoriedefizit und ein Angebot für Lehre und Forschung. Es werden darin erstmals auch Beiträge der traditionsreichen amerikanischen Sportphilosophie in deutscher ÜberSetzung zugänglich gemacht.
Ein nicht-sprachliches Mittel der Sprache
Thema ist die semantische Analyse der Anführung und ihre formallogische Modellierung – Anführung in dem Sinne, in dem man ein Wort anführt, um über es zu sprechen. Anführung ist kein gewöhnliches Mittel der Bezugnahme in der Sprache: Ihr sieht man buchstäblich an, was sie bezeichnet, und sie kann in ihrem Bezug nicht fehlgehen. Diese Merkmale werfen insbesondere zwei Fragen auf: Welcher Art ist die Bezugnahme bei Anführung? Welche logische Struktur haben Sätze mit Anführung? Beide Fragen werden in diesem Buch detailliert behandelt.
Naturphilosophie von der Antike bis Descartes. Band 1
Das Ziel des auf drei Bände angelegten Werkes ist es, die Entstehung und Entwicklung der Naturphilosophie systematisch und problemorientiert in historischer Perspektive von der Antike bis ins 20. Jahrhundert darzustellen. Dabei geht es gerade nicht um eine nur geschichtliche Abhandlung. Es wird detailliert herausgearbeitet, (1.) wie um die Grundbegriffe und Prinzipien physikalischer Theorien gerungen wurde, (2.) welche Rolle das jeweils zur Verfügung stehende mathematische Instrumentarium für die Naturbeschreibung spielte, (3.) welche unterschiedlichen Methodenideale die Naturerkenntnis leiteten und (4.) auf welchem erkenntnistheoretischen Hintergrund das Wissen sich entfaltete. Übersichtlich gegliedert und in einer klaren Sprache geschrieben richtet sich das Buch als Einführungswerk an Studenten der Physik und der Philosophie und benachbarter Disziplinen.