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Serie:

Ediert von Elke Huwiler, Elisabeth Meyer and Arend Quak

Der Band enthält 13 Studien zum Schauspiel des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Dabei werden einerseits theoretische Betrachtungen, etwa zum Unterschied zwischen Osterfeier und Osterspiel oder zur Bedeutung der Musik für die Spiele, vorgelegt. Andererseits wird auf spezifische Spiele eingegangen, wie etwa auf das Heidelberger Passionsspiel von 1514, das Lübener Osterspielfragment, das älteste schwedische Spiel 'De uno peccatore', das Theophilusspiel, das Berliner Weihnachtsspiel von 1589 und Sebastian Brants 'Tugent Spyl'. Aber auch die Rezeption der Komödien des Terenz, die Entwicklung des Fasnachtspiels, das Puppenspiel in den Bearbeitungen des Maugis d'Aigremont sowie der Inseldiskurs und dessen Einfluss etwa auf Shakespeares 'The Tempest' werden behandelt.

Die Beiträge stammen von Bernd Bastert, Bart Besamusca, Cornelia Herberichs, Johannes Janota, Cobie Kuné, Tanja Mattern, Volker Mertens, Christian Moser, Arend Quak, Werner Röcke, Eckehard Simon, Clara Strijbosch und Elke Ukena-Best.

Gnade vor Recht?

Untersuchungen zu den deutschsprachigen Weltgerichtsspielen des Mittelalters

Serie:

Dieter Trauden

Im Bereich des mittelalterlichen deutschsprachigen Dramas bildeten die Weltgerichtsspiele in den vergangenen Jahren einen Forschungsschwerpunkt. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die wichtigsten Forschungspositionen und versucht einen interpretatorischen Neuansatz.
Die Untersuchung gliedert sich in drei Hauptteile: 1. Zunächst werden alle Quellen, die bislang mit dem Spieltyp ‘Weltgerichtsspiel' in Verbindung gebracht wurden, beschrieben und bewertet. Dies erlaubt eine Festlegung des zu untersuchenden Textkorpus auf zwölf Überlieferungszeugen, die zwischen der ersten Hälfte des 15. und der Mitte des 16. Jhds. im alemannischen und ostschwäbisch-bairischen Sprachraum entstanden und inhaltlich wie textlich eng miteinander verwandt sind. 2. Diese Textgruppe wird vor dem Hintergrund der mittelalterlichen Vorstellungen über das jüngste Gericht (wie sie z.B. in der thomistischen ‘Summa theologica' zum Ausdruck kommen) neu interpretiert, und die ihr inhärenten Aufbauprinzipien werden erhallt. 3. Schließlich wird der Zusammenhang zwischen diesen Texten und der katechetischen Literatur des Mittelalters dargestellt und ihre Zielsetzung hinsichtlich der religiösen Unterweisung der Gläubigen ermittelt.
Die Ergebnisse dieser Art führen nicht nur zu einem besseren Verständnis der hier untersuchten Texte und ihrer Intentionen, sondern können auch für die Interpretation anderer mittelalterlicher geistlicher Spiele fruchtbar gemacht werden.

Heiner Müller

Probleme und Perspektiven Bath-Symposion 1998

Serie:

Ediert von Ian Wallace, Dennis Tate and Gerd Labroisse

Schauspielerinnen im Europa des 18. Jahrhunderts

Ihr Leben, Ihre Schriften und Ihr Publikum

Serie:

Ruth B. Emde

Das Theater des 18. Jahrhunderts war Schauplatz für Auseinandersetzungen, deren Ergebnisse bis heute unsere Wahrnehmung von Kunst, Wirklichkeit, Illusion, Natur und der Geschlechterrollen bestimmen. In diesen Auseinandersetzungen spielten Schauspielerinnen die größte Rolle, denn der Bruch zwischen Realität und Fiktion sollte in der Physis und Psyche der Schauspielerin aufgehoben werden. Für die literarischen, ästhetischen und moralischen Diskurse des 18. Jahrhunderts gehören daher die Schriften von und über Schauspielerinnen zu den wichtigsten, jedoch bislang nicht berücksichtigten Forschungsgrundlagen. Sie kommen in dieser Untersuchung erstmals als kontroverse Standpunkte in jenen Diskussionen zum Sprechen, in denen die Begriffe Frauen und Fiktion aus einem Machtinteresse miteinander verknüpft wurden.
Um dieses alte Machtinteresse in ein aktuelles Erkenntnisinteresse zu verwandeln, wird hier nicht mehr nach einer historischen Wahrheit gefragt, sondern nach der Fiktionalität von Texten, nicht die soziale Realität soll rekonstruiert werden, vielmehr die unterschiedlichen Betrachtungsweisen von Wirklichkeit und Illusion. Und es wird nicht danach gefragt, wie Männer und Frauen waren oder sein sollten, sondern nach den Rollen, die sie einander streitig machten. Als Antagonisten treten Väter und Töchter auf, Herrscher und Untertaninnen, Gelehrte und Prinzipalinnen, Feuilletonisten und Tragödinnen, Liebhaber und Künstlerinnen, Zensoren und Rebellinnen, die Kirche und Wanderschauspielerinnen, der Harlekin und die Tragödie.
Schauspielerinnen nahmen nicht nur gegenüber einer unaufgeklärten Öffentlichkeit eine kritische Haltung ein, sondern auch einer Öffentlichkeit, die sich selbst für aufgeklärt hielt. Der Kampf der Schauspielerinnen um ihre Selbstbestimmung war allerdings mit ihrer Lebensspanne erschöpft und am Ende des 18. Jahrhunderts bis auf weiteres für alle Frauen verloren. Zweihundert Jahre später ist es Zeit, sich ihre Ziele, ihre Konflikte, ihren Protest und ihre Erkenntnisse zu vergegenwärtigen.

Im Blick behalten: Lyrik der DDR

Neue Beiträge des Forschungsprojekts DDR-Literatur an der Vrije Universiteit Amsterdam

Serie:

Ediert von Gerd Labroisse and Anthonya Visser

Die mit diesem Band vorgelegten Beiträge sind Teil eines Mitte der 70er Jahre an der Vrije Universiteit Amsterdam begonnenen Forschungsprojekts zur Literatur der DDR.
Die aufgenommenen Beiträge von Gerd Labroisse und Anthonya Visser arbeiten alle mit dem vom erstgenannten in Anlehnung an Karl Popper und Imre Lakatos entwickelten Verfahren des falsifizierenden 'Überbietens'.
Neben einem methodologischen Beitrag, der im Anhang eine Übersicht der bisherigen Projektarbeiten gibt; sind Artikel zu unterschiedlichsten Themenkomplexen der Lyrik der DDR aufgenommen. So finden sich monographische Beiträge zu aktuellen Texten des Lyrikers Heinz Czechowski (G.L.) und zur Intertextualität im Gedichtzyklus Der Stoff zum Leben (1979-1991) des bekannten Autors Volker Braun (A.V.). Eine erstmals vorgenommene Untersuchung der Anthologiereihe für 'junge' Lyrik Auswahl (1963-1988) (A.V.) bietet eine diachronische Einsicht in die literarische Kommunikation der letzten fünfundzwanzig Jahre der DDR, während der Aufsatz Das Erfahren von Geschichte in der DDR-Lyrik der 80er Jahren (G.L.) synchronisch ein für die Endphase der DDR bedeutendes Thema aufarbeitet. Mit dem als Vortrag konzipierten abschließenden Artikel zu Heiner Müllers Mommsens Block verabschiedete sich Gerd Labroisse 1994 von der Vrije Universiteit. Dieser Beitrag zeigt die offizielle Beendigung dieses Forschungsprojekts an.

Mittelalterliches Schauspiel

Festschrift für Hansjürgen Linke zum 65. Geburtstag

Serie:

Ediert von Ulrich Mehler and Anton H. Touber

Kurz bevor der Vorhang fiel

Zum Theater der DDR. Londoner Symposium

Serie:

Ediert von John L. Flood