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Rainer Liedtke

Wie »jüdisch« waren wirtschaftliche Aktivitäten von Juden?
Ausgehend von dieser Leitfrage stellt der Band dar, wie sich die Berufsfelder, die ökonomische Lage und das wirtschaftliche Handeln von Juden seit dem 18. Jahrhundert veränderten und welche Auswirkungen dies auf ihre Integration in die Gesamtgesellschaft hatte. Durch einen Blick auf jüdische Wohltätigkeit und Philanthropie werden die Ungleichheiten des rapiden wirtschaftlichen Aufstiegs des jüdischen Bürgertums seit der Mitte des 19. Jahrhundert betrachtet. Dieser Aufstieg steht in einem starken Kontrast zu den zahlreichen Anfeindungen aufgrund angeblicher wirtschaftlicher jüdischer Dominanz, die ebenso thematisiert werden wie die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus. Der Band schließt mit einer Darstellung der sogenannten Wiedergutmachung und der Probleme bei der Restitution jüdischer Vermögen. Auch die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland wird thematisiert.

Die Welt im Kalten Krieg

Internationale Beziehungen 1945-1989

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Franz Knipping, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Zwischen Schein und Sein

Die Magieproblematik aus der Perspektive früher Hochkulturen

Hubert Roeder and Frank Roegke

Ediert von Hubert Roeder and Frank Röpke

Inwieweit ist »Magie« eine tragfähige Kategorie für Altertumswissenschaften? Kann die Ägyptologie ohne einen solchen Begriff auskommen? Was vermag eine solche Kategorie für die Erforschung neuzeitlich-moderner Texte zu leisten?
Vorbelastet durch die ethisch-religiösen Ideale der antiken Traditionen ist »Magie« eine ebenso populäre wie diffuse Kategorie. Obwohl die jüngere Forschung betont, dass es sich bei »Magie« nur bedingt um eine eigenständige operative Kategorie handelt und die Rede davon oftmals nur ein Zugeständnis an den konventionellen Sprachgebrauch ist, wird »Magie« in der Ägyptologie und anderen Altertumswissenschaften weiterhin inflationär und undifferenziert bemüht. Ziel des vorliegenden Tagungsbandes ist eine kritische interdisziplinäre Diskussion insbesondere des traditionellen ägyptologischen Magiebegriffes.

Einführung in die Wirtschaftsgeschichte

Theorien, Methoden, Themen

Roman Köster

Provokationen der Technikgeschichte

Zum Reflexionszwang historischer Forschung

Ediert von Martina Heßler and Heike Weber

Technisierungsprozesse verändern derzeit die Lebenswelt in einer Weise, wie es zuvor nur der Industrialisierung attestiert wurde. Diese Herausforderungen der Gegenwart provozieren die historische Technikforschung, neue und große Fragen zu stellen.

Im Sinne einer gegenwartsorientierten Geschichtsschreibung kann Technikgeschichte nur dann zu aktuellen Debatten beitragen, wenn sie sich dem Zwang zur kritischen Reflexion stellt und neue Konzepte, Herangehensweisen und Untersuchungsfelder entwickelt. Der Band macht daher Vorschläge zur Erforschung von Digitalisierungs- und Globalisierungsprozessen sowie zur Reflexion des Menschseins in einer technisierten Welt. Weiter nimmt der Band zur Ausrufung des Anthropozäns und zur Problematik der unterschiedlichen Temporalitäten von Technik Stellung.

John Zimmermann

Ediert von Dr. Nils Freytag

Das Erzählen in frühen Hochkulturen

II. Eine Archäologie der narrativen Sinnbildung

Serie:

Ediert von Hubert Roeder

Serie:

Miriam Rürup

Ediert von Stefanie Schüler-Springorum and Rainer Liedtke

In diesem Buch wird die Geschichte des modernen deutschen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nachgezeichnet. Es wird der Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum genauso geschildert, wie die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die verschiedenen Formen jüdischer Selbstbehauptung.
Wie sich die jüdischen Lebenswelten unter den Vorzeichen des Emanzipationszeitalters veränderten, ist Teil dieses Buches, ebenso wie die Auswirkungen dieser Veränderungen auf das demographische und soziale Profil der jüdischen Minderheit. Es geht dabei immer auch um die Interaktion von Juden und anderen Deutschen: bei der Wahl des Wohnortes, der Berufe, der Schule, der Vereine, der Religiosität und vielen Aspekten des Alltages mehr. Mit einem lebensweltlichen Ansatz soll also eine Einführung in die Prozesse von Integration und Exklusion gleichermaßen gegeben werden.

Vom Kolonialismus zur Globalisierung

Europa und die Welt seit 1500

Reinhard Wendt

Stefan Jordan

Ediert von Achim Landwehr