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Stefan Lang

Was ist Selbstbewusstsein? Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass Selbstbewusstsein ein Fall von intentionalem und repräsentationalem Bewusstsein ist, entwickelt dieses Buch ein alternatives Modell: Selbstbewusstsein ist ein Phänomen sui generis und besteht in einem performativen Akt.
Lässt sich Selbstbewusstsein mit den begrifflichen Mitteln intentionaler und repräsentationaler Theorien des Selbstbewusstseins vollständig erklären? Die provokante These dieser Untersuchung lautet: Intentionales Selbstbewusstsein setzt präreflexives Selbstbewusstsein voraus, das im Rahmen repräsentationaler Theorien nicht erklärt werden kann. Als neuer Leitbegriff der Theorie der Subjektivität wird der Begriff der Performativität vorgeschlagen.

Willenlos

Der Wilensbegriff zwischen antiker Moralpsychologie und modernen Neurowissenschaften

Jan-Hendrik Heinrichs

Dieses Buch nimmt eine umfangreiche Erörterung des Willensbegriffs vor. Es beschreibt ausführlich die ideengeschichtlichen Entwicklungslinien verschiedener Willenskonzepte seit der Antike bis in die Gegenwart. Dabei liegt der Fokus darauf, ob eine Epoche überhaupt einen Willensbegriff hatte,und wozu sie ihn verwendete. Die Darstellung ist wesentlich einer systematischen Perspektive verpflichtet, die historische Entwicklungsstränge als Kontrastfolie nutzt, um gegenwärtige Willensansätze argumentativ zu diskutieren. Der ideengeschichtlich-systematische Überblick über verschiedene Willenskonzepte mündet in einer Präzisierung und Klärung, sowie letztlich einer Kritik der aktuellen Debatte um die Freiheit des Willens. Leitende Fragestellungen des Buches sind: Welche Funktionen und Stellungen nimmt der Begriff des ›Willens‹ – besonders in der Philosophie, Psychologie und den Neurowissenschaften – ein und wie verhalten sich diese Funktionen zur Alltagssprache in den lebensweltlichen Kontexten?

Grundkurs Philosophie des Geistes

Band 2: Das Leib-Seele-Problem

Ediert von Thomas Metzinger

„Das Leib-Seele-Problem“, das der vorliegende Band behandelt, ist das ontologische Grundproblem in der Philosophie des Geistes. Es wird heute in erster Linie als die Frage nach der Möglichkeit von kausalen Beziehungen zwischen geistigen und körperlichen Ereignissen formuliert. Eng verknüpft mit diesem Problem ist jedoch die allgemeinere Frage nach dem ontologischen Status mentaler Zustände: In welchem Sinne sind - zum Beispiel - Gedanken oder Gefühle reale Zustände, echte Bausteine der Wirklichkeit, die eine eigene kausale Rolle spielen? Sind sie wirklich in der Welt? Immerhin handelt es sich um subjektive Zustände, die nach unserem traditionellen Verständnis keine öffentlich beobachtbaren Eigenschaften besitzen. In welcher Beziehung stehen sie eigentlich zu den objektiven Aspekten der Realität? Gibt es sie überhaupt und in genau welchem Sinne kann man von ihnen sagen, dass sie existieren?

Der Band bietet 15 Module mit kanonischen Texten von: Karl R. Popper & John C. Eccles, Ullin T. Place, J.J.C. Smart, Herbert Feigl, David K. Lewis, Paul M. Churchland, Donald Davidson, Jaegwon Kim, William Robinson, Hilary Putnam, Andy Clark, William G. Lycan, Colin McGinn, Daniel C. Dennett.

Serie:

Ediert von Alfred Denker and Holger Zaborowski

Martin Heidegger hat sich in seinem Denken immer wieder mit Fragen der Logik auseinandergesetzt. Die Beiträge dieses Bandes gehen dem Verhältnis Heideggers zur Logik nach und zeigen, inwiefern es möglich ist, Heideggers gesamten Denkweg als den Denkweg eines Logikers zu bezeichnen.

Wahrheit Suchen und Wahrheit Bekennen

Alexius Meinong: Skizze seines Lebens

Serie:

Evelyn Dölling

Es gibt Gegenstände, von denen gilt, daß es dergleichen Gegenstände nicht gibt. Dieser Satz hat dem Österreicher Alexius Meinong nicht nur Berühmtheit, sondern auch vernichtende Urteile beschert. Hindern konnten sie ihn jedoch keinesfalls daran, die weltweit bekannte Schule der Grazer Gegenstandstheorie zu etablieren. Wertphilosophische, erkenntnistheoretische sowie psychologische Schriften und die Gründung des ersten experimentalpsychologischen Laboratoriums in Österreich komplettieren das Schaffen dieses Philosophen. Meinongs Lebensgeschichte ist die Verquickung der Geschichte seiner Publikationen und der akademischen Aktivitäten seiner kleinen Schule von Schülern. Platz für private Belange schien in jenem Leben, das sich nahezu vier Jahrzehnte in der steiermärkischen Universitätsstadt Graz abspielte, kaum zu sein. Eine äußerst starke Sehschwäche, die Meinong vor Kollegen, Freunden und sogar seiner Frau auf ungewöhnliche Weise zu verbergen suchte, lastete schwer auf ihm. In der ersten vollständigen Biographie Meinongs zeichnet Evelyn Dölling das leidenschaftliche Ringen dieses Denkers um höchste wissenschaftliche Präzision nach. Aus der Recherche des umfangreichen Nachlaßmaterials sowie der zahlreichen Korrespondenzen (8 300 Briefe) entsteht ein Bild von Meinongs Familienleben und seinen Beziehungen zu Freunden, wie man es so bislang nicht kannte.

Bilder im Geiste

Zur kognitiven und erkenntnistheoretischen Funktion piktorialer Repräsentationen

Serie:

Klaus Sachs-Hombach

Der vorliegende Band der Reihe Philosophie & Repräsentation/Philosophy & Representation: bietet eine informative Einführung in die Diskussion zur Rolle bildlicher Vorstellungen, die unter dem Titel 'Imagery Debate' in den Kognitionswissenschaften und der analytischen Philosophie bereits seit den 60er Jahren lebhaft geführt wird. Gibt es bereits auf der Ebene unserer Kognitionen, so ließe sich die Leitfrage formulieren, bildliche Repräsentationsformen, und welche Funktionen kommen ihnen innerhalb unserer Erkenntnisprozesse zu? Eine solche Frage richtet sich kritisch gegen die Annahme, daß wir Wissen letztlich nur in abstrakten, oft mathematisierbaren Propositionen besitzen, in die unsere mentalen Bilder, die subjektiven Vorstellungen, immer und ohne Rest übersetzt werden können.
Es werden insbesondere kognitionswissenschaftliche Ansätze zur Sprache kommen, die das Verhältnis, die Funktion und die Berechtigung unterschiedlicher Formen der Repräsentation behandeln. Hierbei geht es sowohl allgemein um das Verhältnis von Bild und Sprache und um die These von der Unhintergehbarkeit der Sprache, als auch etwas spezieller um die konkrete Bestimmung des mentalen Bildes, die Frage etwa nach seinem 'analogen' Charakter oder seiner spezifischen Art und Weise, Wissen zu repräsentieren.

Serie:

Rudolph Berlinger

Ediert von Franz Träger and Dorothea Günther

Der Titel Philosophisches Denken, Einübungen zielt nicht auf eine Philosophie, die gegeben ist wie irgend ein Ding, dessen Gebrauch man erlernen kann. Wir entwerfen vielmehr Philosophie, deren Achse die gestaltbildende Seinsnatur des menschlichen Geistes ist. Wäre das morphopoietische Sein des Menschen nicht von Grund auf bildnerisch, so vermöchte der Mensch sie nicht als Philosoph künstlerisch zu erproben, indem er eine Welt in Philosophie und Kunst bildet. Hat der Mensch sich aber so als Welt zu begreifen und zu tätigen gelernt, dann ist dies keine Leistung einer zufälligen Beliebigkeit, sondern die Notwendigkeit des endlichen Geistes, die ihren währenden Ausdruck darin findet, daß der Mensch nach Ursprung und Grund seines möglichen Seins fragt, bewegt von dem Verlangen, begründet und gegründet wissen zu wollen. Dieses Wissen wird als Sprache vernehmbar, die der Mensch durch seine dialogische Weltnatur verlautbart.
Es war eine überepochale Einsicht des Philosophen Platon, als er den Menschen als Philosophen begriff, der immer schon wissen will, warum er überhaupt wissen kann. Darum ist es die Wesensaufgabe des Menschen unter raumzeitlichen Bedingungen, den Ursprung seines Seins allererst in sich selbst einholen zu müssen. Der Mensch ist eh und je, wenn auch zunächst verschleiert, dennoch aus der noch ruhenden Kraft seines Geistes Philosoph, ein Philosoph auf dem Sprung zur Tat morphopoietischen Handelns in Philosophie und Kunst. Dies deutlich zu machen, ist der Sinn dieser philosophischen Einübungen.

Die autonome Relation

Zum Problem der Beziehung im Spätwerk Paul Natorps. Ein Beitrag zur Geschichte der Theorien der Relation

Serie:

Christoph von Wolzogen

Serie:

Max Scheler