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Akzessorische Fragen im kanonischen Prozess

Eine Untersuchung anhand der Rechtsprechung der Römischen Rota

Serie:

Johannes Klösges

Das kirchliche Prozessrecht manifestiert sich in einem detailreichen Normenkomplex, der nur selten in den Blick wissenschaftlicher Untersuchung gerät. Grund genug, einigen Detailfragen Raum zu geben, die gleichzeitig paradigmatische Problemanzeigen für den gegenwärtigen Zustand kirchlicher Rechtskultur darstellen.
Neben der eigentlichen Hauptsache können im kanonischen Prozess auch so genannte akzessorische Fragen auftreten, die von der Hauptsache abhängig sind, aber eine eigene richterliche Entscheidung verlangen. Die auf derartige Fragen fokussierte Untersuchung der Rechtsprechung der Römischen Rota offenbart einen höchst bedenklichen Zustand des geltenden Prozessrechts. Ist der Untergang des kanonischen Prozesses längst besiegelt?

Serie:

Ediert von Yvonne Delhey, Rolf Parr and Kerstin Wilhelms

Wie wird in autofiktionalen Texten die eigene Lebensgeschichte als utopische Erzählung gestaltet? Der Band widmet sich dieser Frage hinsichtlich der gesellschaftlichen, raumzeitlichen und medialen Dimension der utopischen Autofiktion.
Die Utopie-Forschung hat sich schon seit längerer Zeit von idealisierten Zukunftsvisionen verabschiedet und diskutiert Utopie unter anderem als ‚Impuls‘, ‚Methode‘ oder als ein ‚Bewusstsein‘, das sich nicht mit dem bestehenden Sein identifiziert. Hier setzt der Band an und fragt speziell nach dem Utopischen in autofiktionalen Lebensentwürfen.

Studia Hymnographica Band I

Untersuchungen zum Gottesdienstmenäum nach ostslavischen Handschriften des 11. bis 13. Jh.

Serie:

Ediert von Dagmar Christians, Hans Rothe and Vittorio Tomelleri

Die Herausgeber Dagmar Christians, Hans Rothe und Vittorio S. Tomelleri bieten in diesem Band als Ergänzung zur Edition der Gottesdienstmenäen für Dezember, Februar und April eine Sammlung von Studien zum ostslavischen Gottesdienstmenäum. Während Hans Rothe elf theologische Kommentare zu den ältesten liturgischen Hymnen in der Rus´ liefert, die auch die Monate September bis Oktober berücksichtigen, befasst sich Dagmar Christians vor allem mit der Überlieferung und den Übersetzerprofilen des ostslavischen Aprilmenäums. Darüberhinaus stellt der Band ein Verzeichnis aller Personen- und Ortsnamen sowie der nach Handschriften edierten griechischen Hymnen für Dezember, Februar und April bereit. Vittorio S. Tomelleri analysiert die im Kanon für Kyrill und Method enthaltenen Gottesmutterhymnen.