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Volume Editors: Erik S. Kooper and Sjoerd Levelt
Alongside annals, chronicles were the main genre of historical writing in the Middle Ages. Their significance as sources for the study of medieval history and culture is today widely recognised by historians, by students of literature and linguistics, and by art historians.
All chronicles raise such questions as by whom, for whom, or for what purpose they were written, how they reconstruct the past, or what kind of literary influences are discernible in them. With illuminated chronicles, the relation between text and image leads to a wholly different set of questions.
The series The Medieval Chronicle, published in cooperation with the Medieval Chronicle Society (medievalchronicle.org), provides a representative survey of on-going research in the field of chronicle studies, illustrated by examples from specific chronicles from a wide variety of countries, periods, and cultural backgrounds.
Gloria Maité Hernández offers an engaging critical review of scholarly works on Spanish mystical literature during the twentieth and early twenty-first century in Europe and the Americas. Bringing together for the first time an ample variety of sources, and letting the scholars’ own voices be heard, this study asks how their writings were influenced by their particular notions about mysticism and Spain’s relationship with the Orient. A thematic survey like this one illustrates how ideas are created and re-created throughout time, resulting in the production of a more diverse scholarship. Readers will be enriched with a renewed sense of disciplinary awareness.
Wie stehen der Wunsch nach Abenteuern und die Lust des Lesens in Beziehung? Wer aufbricht, um Abenteuer zu suchen, wird von – teils unbewussten – Wunschenergien geleitet.
In ähnlicher Weise folgen Leser*innen den arrangierten Wechselfällen des Zufalls gespannt, selbst dann wenn ein gutes Ende bereits absehbar ist. Werden Abenteuerheld*innen auf die Probe gestellt und von ihnen ersehnte Erfahrungen aufgeschoben, erweisen sich psychologische Konzepte wie Angstlust und Vorlust als aufschlussreich. Antriebsmomente der Erzählung und begehrliche Lektüre sind dabei eng verknüpft. Der Sammelband widmet sich dieser Konstellation von Erleben, Erzählen und Lesen in historischer Perspektive: Vom Zusammenspiel von Reise und Eros im antiken Roman über das phantasmatische Begehren Don Quijotes bis zu innovativen Spannungsmodellen der Moderne.
Sinnliche Wahrnehmung in ästhetischen Traumdarstellungen
Volume Editors: Stephanie Catani and Sophia Mehrbrey
Der Traum stellt eine elementare Körpererfahrung dar, bei der alle Sinne des Menschen stimuliert werden. Die ästhetische Darstellung leiblicher Erfahrungen und sensorischer Wahrnehmung bleibt in Untersuchungen zu ästhetischen Traumdarstellungen bislang weitgehend unbeachtet. Der vorliegende Band bietet mit 16 Aufsätzen aus den Literatur-, Medien-, Musik- und Kunstwissenschaften einen transeuropäischen wie auch diachronen Überblick, der sich von Caravaggio über Shakespeare bis zu Baudelaire erstreckt. Auch weniger kanonische Autor:innen und Genres, wie der Horrorfi lm, Kinderliteratur oder die Romane von Margaret Atwood werden in Hinblick auf die Darstellung synästhetischer Traumerfahrungen untersucht.
Mit James Cook und Herman Melville im Pazifik
Blick ins Buch
Zwischen Adventure und Resolution Island liegt (auf dem Ausschnitt einer Karte, der auf der Vorderseite dieses Buches zu sehen ist) Doubtfull Island – und dies kann als Allegorie des vorliegenden Buches dienen: Zur Debatte steht, wie sich, mit den Namen der Schiffe von James Cooks zweiter Weltumseglung, nach denen auch diese Inseln benannt sind, Abenteuer und Rasterung zueinander verhalten. Oder: Unter welchen Umständen können voyages – und zwar Reiseerzählungen mehr als Reisen ›selbst‹ – abenteuerlich sein? Diese Frage wird hier, nach einer ersten allgemeinen Sondierung, anhand von verschiedensten Texten, von Logbüchern bis zu Romanen, beantwortet, die vor, während und nach zwei Reisen hergestellt wurden: im Rahmen eben von Cooks zweiter Weltumseglung (1772–75) sowie im Gefolge von Herman Melvilles individuell unternommener, ausdrücklich mit Cooks Reisen kontrastierter Pazifikreise (1841–44).