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Wim Wenders and Peter Handke

Collaboration, Adaptation, Recomposition

Series:

Martin Brady and Joanne Leal

This is the first volume in English to examine in detail one of the most remarkable collaborations between a writer and filmmaker in European cinema. Focusing on the four films Wim Wenders and Peter Handke made between 1969 and 1987 ( 3 American LPs, The Goalkeeper’s Fear of the Penalty, Wrong Move, and Wings of Desire), it explores the productive tension between adaptation and collaboration and demonstrates the different ways in which text- and image-makers can recompose film’s constituent media (literature, still and moving images, music, drama). The study reveals that this partnership had significant aesthetic and conceptual repercussions for both artists, resulting in a series of single-authored works which manifest the same kinds of intertextuality and disjunctive intermediality that are the hallmark of the collaborations themselves. These include Wenders’s Alice in the Cities, Handke’s films The Chronicle of On-Going Events and The Left-Handed Woman , and his novels Short Letter, Long Farewell and A Moment of True Feeling. While the Wenders-Handke partnership is unique, it contributes to a broader understanding of cinematic adaptation and different models of intermedial collaboration. This volume will be of interest to those working in the fields of Adaptation, Film, and German Studies.

Erkundung und Beschreibung der Welt

Zur Poetik der Reise- und Länderberichte. Vorträge eines interdisziplinären Symposiums vom 19. bis 24. Juni 2000 an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Series:

Edited by Xenja von Ertzdorff and Gerhard Giesemann

Dieser Band bietet mit Stephan von Gumpenberg Ansichten des Heiligen Landes um 1417/18, gewährt mit Roland von Waldenburg Einblicke in das Italien des 16. Jahrhunderts, läßt das Japan des 17. Jahrhunderts mit den Augen Engelbert Kaempfers sehen und das Ägypten des Jahres 1994 mit denen Salzburger Studierender. Der Leser durchleidet die Qualen eines polnischen Landadligen auf der Meerfahrt von Danzig nach Lübeck und die Schiffbrüche des Alvar Núñez als Bericht über eine gescheiterte Expedition nach Florida. Er besucht mit Sigmund von Herberstein das Moskowitische Rußland im 16. Jahrhundert und erfährt im Gegenzug allerlei Unterhaltsames über Europa aus der Sicht der russischen Reisenden Nikolaj Karamzin und Fedor M. Dostojevskij. Und das sind nur einige Themen dieses faszinierenden Gießener Symposionsbandes, der nach Untersuchungen mythischer Strukturen im Reisebericht und zur Konstruktion von Weiblichkeit in mittelalterlichen Weltkarten eine Reise durch Länder, Zeiten und Kulturen beginnt: er macht den Leser mit byzantinischen, hebräischen sowie arabischen Reisenden des 11./12. und 17. Jahrhunderts und ihren Berichten vertraut, zeigt die Sicht europäischer Adliger des Spätmittelalters auf die Fremde und “besingt” die Reiselieder Oswalds von Wolkenstein. Der Band endet mit einem Blick auf den Traum von der Insel des Glücks. Dazwischen spannt sich der Bogen der Untersuchungen von Nahreisen in die Landschaften Koreas im vormodernen koreanischen Reisebericht, in die Bergwelt Chinas in den chinesischen Bergmonographien oder in die Mark Brandenburg Fontanes über die Reisen des Fürsten von Pückler-Muskau in Franken, Europa und Nordafrika bis hin zu den großen Fernreisen eines Amerigo Vespucci in die Neue Welt und des Odorico da Pordenone nach Asien (mit einer Edition der Aufzeichnungen nach dem mündlichen Bericht des Reisenden). Asien ist auch das Thema der Autorin Sir Galahad und der Filmemacherin Ulrike Ottinger, denen ein weiterer Beitrag gewidmet ist. Den Band beschließt ein umfangreiches Namen- und Werktitelregister, das die Fülle der gebotenen Informationen aufschlüsselt.

Schwindelerfahrungen

Zur kulturhistorischen Diagnose eines vieldeutigen Symptoms

Series:

Edited by Rolf-Peter Janz, Fabian Stoermer and Andreas Hiepko

Kaum eine Erfahrung dürfte ein bündigeres Resümee der Befindlichkeiten der Gegenwartskultur, ihrer Verunsicherungen und Verlockungen, ihrer Erwartungen und Zweifel geben als jene des Schwindels, in der Angst und Lust nah beieinander liegen und Taumel und Täuschung zweideutig ineinander spielen.
Folgt man dem Schwindel als einem Leitsymptom der kulturhistorischen Diagnose, so stößt man in den ästhetischen und wissenschaftlichen Diskursen, in denen Schwindelerfahrungen zumal in den letzten zwei Jahrhunderten thematisiert und inszeniert wurden, auf jene irritierenden Herausforderungen an den Gleichgewichtssinn moderner Subjekte, die den Weg der Modernisierung von ihren emphatischen Anfängen bis zur Enttäuschung in der Posthistoire begleitet haben.
Dieser Band versammelt Annäherungen an vielfältigen Schwindelphänomene aus der Sicht der Medizin, der Kulturgeschichte, der Literatur- und Filmwissenschaft.

Essays on the Song Cycle and on Defining the Field

Proceedings of the Second International Conference on Word and Music Studies at Ann Arbor, MI, 1999

Series:

Edited by Walter Bernhart and Werner Wolf

This volume assembles twelve interdisciplinary essays that were originally presented at the Second International Conference on Word and Music Studies at Ann Arbor, MI, in 1999, a conference organized by the International Association for Word and Music Studies (WMA).
The contributions to this volume focus on two centres of interest. The first deals with general issues of literature and music relations from culturalist, historical, reception-aesthetic and cognitive points of view. It covers issues such as conceptual problems in devising transdisciplinary histories of both arts, cultural functions of opera as a means of reflecting postcolonial national identity, the problem of verbalizing musical experience in nineteenth-century aesthetics and of understanding reception processes triggered by musicalized fiction.
The second centre of interest deals with a specific genre of vocal music as an obvious area of word and music interaction, namely the song cycle. As a musico-literary genre, the song cycle not only permits explorations of relations between text and music in individual songs but also raises the question if, and to what extent words and/or music contribute to creating a larger unity beyond the limits of single songs. Elucidating both of these issues with stimulating diversity the essays in this section highlight classic nineteenth- and twentieth-century song cycles by Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Richard Strauss and Benjamin Britten and also include the discussion of a modern successor of the song cycle, the concept album as part of today’s popular culture.

Series:

Reinhard Andress

Mallorca läßt zunächst einmal nicht an deutschsprachige Schriftsteller als Exilanten des Dritten Reiches denken. Doch verschlug es einige von ihnen auch dorthin, so Albert Vigoleis Thelen, Harry Graf Kessler, Franz Blei, Karl Otten, Marte Brill, Erich Arendt, Klaus Mann und Herbert Schlüter. Einmal auf der Insel angelangt, verbrachten sie ihre Exilzeit dort unter unterschiedlichen Umständen und verließen Mallorca spätestens 1936, als der Spanische Bürgerkrieg anfing und sie sich gewissermaßen wieder auf der falschen Seite befanden. Ihre Inselerlebnisse haben sie z.T. auch literarisch verarbeitet: Otten und Thelen in den Romanen Torquemadas Schatten und Die Insel des zweiten Gesichts, Blei in einem Romanfragment mit dem Titel Lydwina und Arendt in Gedichten. In den Emigrantenromanen Der Vulkan und Der Schmelztiegel von Mann und Brill hat sich die Insel ebenfalls niedergeschlagen. Die vorliegende Studie setzt sich das Ziel, dieses unbekannte Kapitel in der deutschen Exilforschung aufzuarbeiten. Dabei werden die näheren Umstände der Exilzeit auf Mallorca beleuchtet und die erwähnten Werke analysiert. Zu einem großen Teil stützt sich diese Studie auf unveröffentlichte Quellen

Marius Flothuis

Mozart’s Piano Concertos, especially those composed during the years 1784-’91, are still held in high esteem, two centuries later, by both amateur music-lovers and professional musicians. Strangely enough, only very few comprehensive studies exist on this remarkable section of Mozart’s output.
The present study, first published in German in a slightly abridged form, deals with Mozart’s evolution as a composer of piano concertos; sheds light on the connections between the concertos and other fields of creative activity, as well as on those with other composers of his time. Finally, attention is paid to problems of performance practice.
The author, born in 1914, emeritus professor of Utrecht University and former chairman of the Zentralinstitut für Mozart-Forschung, Salzburg, has been involved with the subject of Mozart’s concertos for about 60 years.

Travellers in Time and Space / Reisende durch Zeit und Raum

The German Historical Novel / Der deutschsprachige historische Roman

Series:

Edited by Osman Durrani and Julian Preece

Wessen Strom?

Ansichten vom Rhein

Series:

Edited by Leopold Decloedt and Peter Delvaux

Wie das Meer haben auch Flüsse schon immer eine starke Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt - nicht nur wegen der Wasserversorgung. Flüsse garantieren einen besseren und leichteren Kontakt mit anderen Regionen und Ländern, indem man sie als Verkehrswege benützen kann.
Diesem verbindenden Element steht aber eine trennende Komponente gegenüber. Ein extremes Beispiel dafür ist die Spree, die im geteilten Berlin viele Jahre auf einen gefürchteten Todesstreifen reduziert wurde. Im Folgenden steht ein Fluss im Mittelpunkt, dessen Lage zwischen Deutschland und Frankreich den Geschichtsverlauf in Europa in hohem Maße geprägt hat und der in den Niederlanden immer noch als Mentalitätsgrenze zwischen dem mehrheitlich protestantischen Norden und dem als katholisch geltenden Süden gesehen wird: der Rhein. So wie die meisten großen Flüsse ist auch der Rhein geheimnisvoll und sagenumwoben. Bis heute regt die Loreley die Phantasie vieler Menschen an. Im Laufe der Zeit haben sich viele Schriftsteller, Maler und Musiker immer wieder von der Schönheit des Rheins und der Rheinlandschaft inspirieren lassen. Dass sich die Künstler dabei nicht immer von rein ästhetischen Motiven leiten ließen, zeigt sich in der Tatsache, dass der Rhein sowohl in Deutschland als auch in Frankreich in manchen Schriften, Gemälden und Musikstücken zum nationalen Fluss hochstilisiert wurde, dessen Größe und Stärke auf eine ganze Nation projiziert wurde.
Der Gebrauch und Missbrauch der schönen Künste zur Bestimmung der nationalen Identität und bei der Sicherstellung der nationalen Einheit stehen im vorliegenden Band genauso im Mittelpunkt wie ästhetische Analysen künstlerischer Darstellungen.

Das deutsche Irlandbild

Imagologische Untersuchungen zur Darstellung Irlands und der Iren in der deutschsprachigen Literatur

Series:

Doris Dohmen

Heilige, edle Wilde oder Barbaren: Literarische Irlanddarstellungen aller Zeiten, die in eine übergreifende imagotype (deutsch-englisch-irische) Makrostruktur eingebunden sind, zeichnen sich durch eine eindeutige Polarisierung aus. Anders als eher thematologisch ausgerichtete Arbeiten analysiert diese Untersuchung vorhandene Irlandbilder in ihrer Genese, Entwicklung und Wirkung und leistet so einen Beitrag zur komparatistischen Imagologie. Ziel der Arbeit ist es nicht, konstatierte Irlandbilder, die durchaus eine objektiv nachweisbare Wirkung auf den außerliteratischen Bereich und die Rezeption von Literatur ausüben, im Sinne der Völkerpsychologie als wahr oder falsch zu klassifizieren. Am konkreten Beispiel Irlands wird vielmehr der Einfluß von Alteritätserfahrungen auf die Bildung literarischer Stereotypen sowie - umgekehrt - die Bedeutung von Literatur für die Wahrnehmung des Fremden, das immer in Abgrenzung zum Eigenen erfahren wird, nachgewiesen.