Roads Through Mwinilunga

A History of Social Change in Northwest Zambia

Series:

Iva Peša

Roads through Mwinilunga provides a historical appraisal of social change in Northwest Zambia from 1750 until the present. By looking at agricultural production, mobility, consumption, and settlement patterns, existing explanations of social change are reassessed. Using a wide range of archival and oral history sources, Iva Peša shows the relevance of Mwinilunga to broader processes of colonialism, capitalism, and globalisation. Through a focus on daily life, this book complicates transitions from subsistence to market production and dichotomies between tradition and modernity. Roads through Mwinilunga is a crucial addition to debates on historical and social change in Central Africa.

Walking on the Pages of the Word of God

Self, Land, and Text Among Evangelical Volunteers in Jerusalem

Series:

Aron Engberg

In Walking on the Pages of the Word of God Aron Engberg explores the religious language and identities of evangelical volunteer workers in contemporary Jerusalem. The volunteers are connected to Christian organizations which consider their work a natural consequence of the biblical promises to Israel and their responsibility to “bless the Jewish people”.

Relying on ethnographic data of the discursive practices of the volunteers, the book explores a central puzzle of Zionist Christianity: the narrative production of Israel’s religious significance and its relationship to broader Christian language traditions. By focusing on the volunteers’ stories about themselves, the land and the Bible, Aron Engberg offers a convincing account about how the State of Israel is finding its way into evangelical identities.

Tim Henning

Edited by Simon Derpmann and Michael Quante

Gibt es uneigennützige Taten? Heiligt der Zweck die Mittel? Kann man eine stets gültige Moral formulieren?
Tim Henning gibt Studierenden eine übersichtliche Einführung in die Ethik. Erläutert werden die Grundbegriffe, Positionen aus der Philosophiegeschichte und gegenwärtige Debatten. Die Leserinnen und Leser lernen anhand von Beispielen und Definitionen den Umgang mit ethischen Fragen.
 klare Definitionen und ein Glossar erleichtern den Einstieg
 Gedankenexperimente und einprägsame Beispiele erleichtern das Verständnis
 eine systematische Einführung und zugleich ein chronologischer Überblick zur Geschichte der Ethik

Die Begriffsanalyse im 21. Jahrhundert

Eine Verteidigung gegen zeitgenössische Einwände

Nicole Rathgeb

Die „Ordinary Language-Philosophie“, nach der die klassischen Probleme der theoretischen Philosophie nicht substanzieller, sondern begrifflicher Natur sind, gilt heute in weiten Teilen der analytischen Philosophie als überholt. Zu Unrecht, wie Nicole Rathgeb argumentiert. Sie verteidigt sie gegen Paul Grice, eine Reihe von zeitgenössischen Autoren und Experimentelle Philosophen. Dabei geht es insbesondere darum, Argumente gegen die Existenz begrifflicher Wahrheiten zu entkräften, zu zeigen, wie wir auf der Grundlage unserer Sprachkompetenz nicht-triviale Erkenntnisse gewinnen können, und dafür zu argumentieren, dass wir in der Philosophie nicht auf Umfragen oder andere empirische Studien zurückgreifen müssen.

Belebungskünste

Praktiken lebendiger Darstellung in Literatur, Kunst und Wissenschaft um 1800

Edited by Nicola Gess, Annette Kappeler and Agnes Hoffmann

Um 1800 entstand die Idee der ,lebendigen Darstellung‘ als Schlüsselbegriff in der ästhetischen Theorie und Praxis, der eine neue Popularität von Lesegesellschaften, deklamatorischen Veranstaltungen, öffentlichen Aufführungen von Tableaux vivants und vielen anderen Formen der Kunst- und sogar Wissenschaftsvermittlung auslöste.
Der vorliegende Band untersucht das neue Interesse an ästhetischer Lebendigkeit aus praxeologischer Sicht und nimmt z. B. das Werk von Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann oder Johann Gottfried Herder in den Blick.

Charles Taylor

Perspektiven der Erziehungs- und Bildungsphilosophie

Edited by Nicole Balzer, Jens Beljan and Johannes Drerup

Charles Taylor gehört zu den bedeutendsten Philosophen der Gegenwart. Er hat die öffentliche Debatte über grundlegende Probleme liberaler Demokratien international sehr stark beeinflusst.
In diesem Band werden wichtige Beiträge der Philosophie Taylors aus der Sicht der Erziehungs- und Bildungsphilosophie diskutiert und für die Klärung pädagogischer Probleme in modernen Gesellschaften genutzt. Eingeleitet wird der Band durch ein längeres Interview, in dem Taylor seine Perspektiven auf zentrale erziehungs- und bildungsphilosophische Fragestellungen vorstellt.

Echtzeit im Film

Konzepte – Wirkungen – Kontexte

Edited by Stephan Brössel and Susanne Kaul

Echtzeit im Film. Wie lässt sich der Trend zu filmischer Echtzeit analytisch fassen? Wie der Echtzeit-Begriff für eine filmwissenschaftliche Auseinandersetzung heuristisch nutzbar machen?

Der Band widmet sich einem Phänomen, das in der jüngeren Filmgeschichte eine Konjunktur erlebt. Im Kern handelt es sich um eine Konvergenz zweier Zeitebenen, die etwa in der Erzähltheorie als Übereinstimmung zwischen der Zeit der Präsentation des Films auf der Leinwand und der in der Fiktion ablaufenden Zeitdauer gefasst wird. Im vorliegenden Band erfährt der Begriff eine breitere Klassifikation, wird in zentrale Konzepte überführt und hinsichtlich seiner Wirkungspotentiale
geprüft sowie historisch, kulturell und gattungstheoretisch kontextualisiert. Bereitgestellt werden soll der Filmwissenschaft dadurch Echtzeit als eine fundierte Analysekategorie.

Edited by Rahel Villinger and Christian Jany

Der Band widmet sich Formen und Formgebungsprozessen von Zeit in der europäischen Literatur der Moderne. Den theoretischen Horizont des Bandes bilden aktuelle Forschungsansätze, in denen das Verhältnis von modernen Formtheorien zur Zeitlichkeit ästhetischer Prozesse reflektiert und problematisiert wird.
Im Zentrum steht damit die Frage nach dem Wie der literarischen Zeitdarstellung. Die versammelten Beiträge zu Werken von Goethe, Novalis, Kleist, Baudelaire, Musil, Arendt oder Celan untersuchen gattungsspezifische, rhetorische und poetologische Verfahren, durch die Zeit dargestellt, erzählt, erfahrbar oder zumindest denkbar gemacht wird.

Tabea Rohr

Frege ist bekannt für seinen Versuch, die Arithmetik aus der Logik herzuleiten. Wenn Logik die Grundlage der Arithmetik ist, so muss die Logik selbst eine Wissenschaft mit eigenen Inhalten sein.
Die Autorin zeigt, wie es Frege gelingt, logische Zeichen zu eigenständigen Begriffen aufzuwerten, der Logik dadurch einen eigenen Inhalt zuzusprechen und diesen von den Inhalten anderer Wissenschaften abzugrenzen. Dabei wird deutlich, dass Frege sich schwer damit getan hat, vom Kantischen Diktum abzuweichen, dass Logik nur ein negativer Probierstein der Wahrheit sei. Die Suche nach dem Grund dafür, dass Frege sich zu einer inhaltlichen Konzeption gezwungen fühlt, führt in die Geometriegeschichte des 19. Jahrhunderts, vor deren Hintergrund die Anfangsparagraphen der Grundlagen der Arithmetik neu interpretiert werden.

Edited by Jan Gehrmann, Ruben Langer and Andreas Niederberger

Ist die drohende Klimakatastrophe überhaupt noch abwendbar – und mit welchen politischen Mitteln? Extreme Dürre, Hungersnöte, Massenmigration und die exorbitanten Folgekosten des Klimawandels – all das ist Teil der wissenschaftlichen Diskussion über die möglichen Konsequenzen des anthropogenen Klimawandels.
Diese Prognosen werfen zahlreiche normativ-ethische Fragen auf: Wer trägt eigentlich die Verantwortung für den Klimawandel? Was sind die Kosten und wie sollen sie gerecht verteilt werden? Lassen sich die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausemissionen überhaupt im Rahmen nationaler Demokratien durchsetzen oder bedarf es starker internationaler Institutionen mit besonderen Machtbefugnissen?
Der Band macht wichtige Beiträge zur Klimaethik erstmals in deutscher Sprache zugänglich. Neben zentralen Texten aus der internationalen Forschung finden sich die Debatte weiterführende Originalbeiträge.