Series:

Edited by Jochen Sattler

Mit diesem Band wird die Dokumentation einer Tagungsreihe zur Philosophie Oskar Beckers fortgeführt. Die Tagungen wurden im Zusammenhang mit der Herausgabe der Gesammelten Werke von Becker in den Jahren 1999–2008 an der FernUniversität in Hagen durchgeführt.
Der Band enthält Beiträge zu Fragen der Erkenntnistheorie und der Ethik in der Phänomenologie; ferner werden Beckers wissenschaftstheoretische und -historische Arbeiten zu den Grundlagen der Mathematik untersucht. Aus dem Nachlass des Philosophen wird eine Mitschrift der Freiburger Vorlesung „Grundfragen der Phänomenologie“ aus dem Wintersemester 1924/25 veröffentlicht.

Stefan Lang

Was ist Selbstbewusstsein? Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass Selbstbewusstsein ein Fall von intentionalem und repräsentationalem Bewusstsein ist, entwickelt dieses Buch ein alternatives Modell: Selbstbewusstsein ist ein Phänomen sui generis und besteht in einem performativen Akt.
Lässt sich Selbstbewusstsein mit den begrifflichen Mitteln intentionaler und repräsentationaler Theorien des Selbstbewusstseins vollständig erklären? Die provokante These dieser Untersuchung lautet: Intentionales Selbstbewusstsein setzt präreflexives Selbstbewusstsein voraus, das im Rahmen repräsentationaler Theorien nicht erklärt werden kann. Als neuer Leitbegriff der Theorie der Subjektivität wird der Begriff der Performativität vorgeschlagen.

Projekt Erziehung

Eine Einführung in pädagogische Grundprobleme

Series:

Ernesto Schiefelbein, Winfried Böhm and Sabine Seichter

Bild und Spiel

Medien der Ungewissheit

Markus Rautzenberg

In einer Welt voller Ungewissheit sind Medien Techniken zu deren Bewältigung. In diesem Buch werden die medialen Konfigurationen Bild und Spiel daher über ihren jeweiligen Umgang mit Ungewissheit in Beziehung gesetzt.
Diese Arbeit geht davon aus, dass die Auseinandersetzung mit Ungewissheit mehr denn je den geistigen Problemhorizont der Gegenwart bestimmt und auch zukünftig bestimmen wird. Die Rolle der Medien besteht dabei unter anderem darin, die paradoxe Erfahrung, dass alles kontingent ist, außer der Kontingenz selbst, in einen Umgang mit Ungewissheit zu transformieren, in dem letztere zwar nicht getilgt, aber eben „umgänglich“ gemacht wird. Hier liegt der Einsatzpunkt des Buches: Formen des Wissensgenerierung, die sich des Spiels bedienen, um mit Kontingenz umzugehen.

A Critical Appraisal of Initial Coin Offerings

Lifting the “Digital Token’s Veil”

Series:

Dominika Nestarcova

In A Critical Appraisal of Initial Coin Offerings: Lifting the “Digital Token’s Veil”, Dominika Nestarcova examines the regulatory treatment of initial coin offerings (‘ICOs’), a novel form of raising capital, where start-up companies issue blockchain-based assets (‘digital tokens’) to the public in return for a payment.
The ICO model promises to utilize blockchain technology to enforce financial contracting via the underlying code, thereby substituting the traditional securities regulation. Dominika Nestarcova provides an in-depth analysis of this promise by examining the nature of digital tokens, the process, underlying benefits and risks to the model and the current state of the ICO regulation with an aim to uncover how the self-regulatory promise offered by ICOs lives up the expectations.

Series:

Edited by Kate Fleet, Gudrun Krämer, Denis Matringe, John Nawas and Everett Rowson

The Third Edition of Brill’s Encyclopaedia of Islam appears in substantial segments each year, both online and in print. The new scope includes comprehensive coverage of Islam in the twentieth century and of Muslim minorities all over the world.
This Part 2019-6 of the Third Edition of Brill’s Encyclopaedia of Islam will contain 57 new articles, reflecting the great diversity of current scholarship in the fields of Islamic Studies.

Aufgeklärte Schulreformen

Ein interkultureller Vergleich zwischen dem Philanthropinum in Dessau und dem Colegio de las Vizcaínas in Mexiko-Stadt

Series:

Eva Rautenberg

Aufklärung und Schule, Männer und Frauen in Dessau und in Mexiko. Eine kulturhistorische Betrachtung und Darstellung einer facettenreichen und vielfältigen Wirklichkeit.
Thematisiert werden Szenen des Alltags und des Schullebens, die in zwei verschiedenen westlichen Kontexten zur Zeit der Aufklärung stattfanden: Dessau und Neuspanien bzw. das koloniale Mexiko. In dieser Ausführung zeigen sich die Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die sowohl innerhalb der politischen Kontrolle als auch im Bereich des Akademischen ausgeübt wurden. Das Werk versteht sich als ein alternativer methodologischer Ansatz für die Vergleichende Pädagogik.

Sakrament und Schrift bei Augustinus

Ad inquisitiones Ianuarii und Augustins Deutung von Liturgie und Bibel

Series:

Jochen Rexer

Die vorliegende Untersuchung zu Sakrament und Schrift bei Augustinus, seine Deutung von Liturgie und Bibel, zeigt am Beispiel von Ad inquisitiones Ianuarii und weiterer Zeugnisse im österlichen Kontext einen Zusammenhang zwischen seinem Sakraments- und Schriftverständnis.
Indem Augustinus auf liturgische Fragen des Januarius antwortet, erörtert er sein Osterverständnis in dem theologischen Traktat mit dem Thema „de sacramentis“. Dabei entfaltet er eine hermeneutische Methode, die er auf Bibel und Liturgie anwendet. Seine Ostertheologie, die Rede von der Form und dem Inhalt des christlichen Ostern, wendet Augustinus in Predigt und Liturgie auch praktisch an.

Bodies in Flux

Embodiments at the End of Anthropocentrism

Series:

Edited by Barbara Braid and Hanan Muzaffar

This volume offers an insight into a selection of current issues of embodiment and other related aspects, such as identity, gender, disability, or sexuality, discussed on the basis of examples from contemporary culture and social life. Inspired by Donna Haraway’s concept of the cyborg as a transgressor of boundaries, the book examines fluidity of post-human bodies – from cyber relations to others and to self, enabled by the latest technologies, through fragmented, prostheticised, monstrous or augmented body of popular culture and lifestyles, to the dis/utopian fantasies offered by literary texts – showing how difficult it still is in current culture to let go of the stable boundaries towards the post-gender world Haraway imagines.

Contributors are Dawn Wooley, Anna Pilińska, Barbara Braid, Jana Reynolds, Julio Ernesto Guerrero Mondaca, Ana Gabriela Magallanes Rodríguez, Katharina Vester, Wojciech Śmieja and Hanan Muzaffar.

Chateaubriand

Une identité trinitaire

Series:

Béatrice Didier

Par sa situation historique, par la variété des expériences qu'il a vécues, Chateaubriand dans les Mémoires d'Outre-tombe semble parfois être pris de vertige : comment affirmer qu'il est bien le même ? La défense de la liberté lui semble être une constante de son identité. Mais ce combat suffit-il à gommer ses contradictions ? N'y a-t-il pas des failles dans le portrait qu'il entend donner de lui-même ? Faut-il les camoufler, ou permettent-elles, au contraire, d'explorer la richesse d'un (ou plusieurs) moi virtuel qui sous-tendrait toute son existence et que cet « autre moi » de l’écrivain ne parvient pas non plus à épuiser complètement ?