Faith in African Lived Christianity

Bridging Anthropological and Theological Perspectives

Series:

Edited by Karen Lauterbach and Mika Vähäkangas

Faith in African Lived Christianity – Bridging Anthropological and Theological Perspectives offers a comprehensive, empirically rich and interdisciplinary approach to the study of faith in African Christianity. The book brings together anthropology and theology in the study of how faith and religious experiences shape the understanding of social life in Africa. The volume is a collection of chapters by prominent Africanist theologians, anthropologists and social scientists, who take people’s faith as their starting point and analyze it in a contextually sensitive way. It covers discussions of positionality in the study of African Christianity, interdisciplinary methods and approaches and a number of case studies on political, social and ecological aspects of African Christian spirituality.

From Easter to Holy Week

The Paschal Mystery and Liturgical Renewal in the Twentieth Century

Series:

Laura E. Moore

The story of the twentieth-century Liturgical Movement is, more than anything else, about the rediscovery and renewed understanding of the fundamental reality of the Paschal Mystery and of the Paschal identity of the Church. This identity is expressed and celebrated whenever the Body of Christ – every member – welcomes new members in the waters of baptism and feasts with them in the Eucharist, especially as these are celebrated during Holy Week.

This book explores this rediscovery, first in the Roman Catholic Church and then in the Episcopal Church and other Churches of the Anglican Communion, and looks in particular at how both grassroots and official work played a role in renewing and restoring the liturgical celebrations of Holy Week.

Law’s Dominion

Jewish Community, Religion, and Family in Early Modern Metz

Series:

Jay R. Berkovitz

In Law’s Dominion, Jay Berkovitz offers a novel approach to the history of early modern Jewry. Set in the city of Metz, on the Moselle river, this study of a vibrant prerevolutionary community draws on a wide spectrum of legal sources that tell a story about community, religion, and family that has not been told before.

Focusing on the community’s leadership, public institutions, and judiciary, this study challenges the assumption that Jewish life was in a steady state of decline before the French Revolution. To the contrary, the evidence reveals a robust community that integrated religious values and civic consciousness, interacted with French society, and showed remarkable signs of collaboration between Jewish law and the French judicial system.

Perspektiven der Philosophie

Neues Jahrbuch. Band 45 – 2019

Series:

Edited by Georges Goedert and Martina Scherbel

Perspektiven der Philosophie. Neues Jahrbuch eröffnet Forschern, denen die philosophische Begründung des Denkens wichtig ist, eine Publikationsmöglichkeit. Wir verstehen uns nicht als Schulorgan einer philosophischen Lehrmeinung, sondern sehen unsere Aufgabe darin, an der Intensivierung des wissenschaftlichen Philosophierens mitzuwirken. Besonders fördern wir den wissenschaftlichen Nachwuchs und laden ihn zur Mitarbeit ein. Beitragende sind Paola-Ludovika Coriando, Dagmar Fenner, Jutta Georg, Georges Goedert, Boris Hogenmüller, Christian E. W. Kremser, Rolf Kühn, Lucie Lebreton, Thorsten Lerchner, Rosa Maria Marafioti, Rudi Ott, Birger P. Priddat, Harald Seubert und Thorsten Streubel,

Koloniale Tiere

Mensch-Tier-Konstellationen in der politischen Philosophie der Neuzeit

Iris Därmann

Wolf, Tiger und Löwe gehören zu den prominenten Tierfiguren der politischen Zoologie. Die politische Philosophie von Hobbes, Locke und Rousseau mit ihren signifikanten Verschiebungen der Mensch-Tier-Grenze sowie der Grenze zwischen (kriegerischem) Naturzustand einerseits, Gesellschaftsvertrag und Staatsgründung andererseits, hat diesen Tierfiguren eine kolonial aufgeladene Bühne bereitet.
Hobbes war Stockholder der Virginia Company, Locke Stockholder der Royal African Company. Beide waren mit den kolonialen Reiseberichten, den Siedlungshandbüchern und Konvoluten der ersten Aktiengesellschaften der Welt samt den in den Texten gebrauchten Tiermetaphern wohlvertraut. In den Gründungsnarrativen der politischen Philosophie der Neuzeit gehen totemistische Fremderfahrungen einher mit antiken Kulturentstehungslehren, der römischen Gladiatur, der damnatio ad bestias sowie den neuzeitlichen Tierhetzen und Menagerien. Steht für Hobbes und Locke die koloniale Befehls- und Gehorsamsproduktion im Vordergrund, so versucht Rousseau in seiner imaginären Ethnographie den Standpunkt der Tiere und der Indigenen einzunehmen.

"Nicht alles ist erlaubt. Nicht alles ist verboten"

Die deutsch-israelischen Beziehungen in den Geisteswissenschaften (1950-1990)

Irene Aue-Ben-David and Sharon Livne

Edited by Irene Aue-Ben-David

Die Studie präsentiert erstmals die Anfänge der entstehenden wissenschaftlichen Kontakte zwischen Israel und Deutschland in den Geisteswissenschaften aus israelischer Perspektive.
Die Autorinnen fragen nach den Folgen dieser Zusammenarbeit mit Deutschland für die israelischen Geisteswissenschaften – am Beispiel der Disziplinen Germanistik und Deutschen Geschichte.
Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei die Universitäten Tel Aviv, Jerusalem und Haifa. Dem jeweiligen Schritt zur Aufnahme von Kontakten mit deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen gingen komplexe Aushandlungen innerhalb der Universitäten voraus.

Edited by Frauke Albersmeier, David Hommen and Christoph Kann

Ever since the rise of the so-called analytic school in 20th century philosophy, philosophical analysis has often been considered to be synonymous with conceptual analysis. However, criticism has also been levelled at the conceptual analysis procedures, which undermined confidence in the merits of conceptual analysis. As far as the clarification of concepts is concerned, explication is therefore sometimes proposed as an alternative means.
Combining historical and systematic perspectives, this volume collects new work on analytical and explicatory methods within 20th century philosophy. The contributions explore how clarificatory and reformatory methods of engaging with concepts have been construed and utilized by such different authors as Aristotle, Russell, Wittgenstein, Carnap or Mackie, marking out underappreciated congruencies and reevaluating historical disputes. They explore the role of analysis in metaphysics as well as metaethics and examine how methodological accounts relate to underlying ideas about concepts.

Ernesto Grassi in München

Aspekte von Werk und Wirkung

Edited by Sonja Asal and Annette Meyer

Mit Ernesto Grassi widmet sich der Band einem schillernden Gelehrten der Nachkriegszeit, der als bedeutender Stichwortgeber in den intellektuellen Debatten der jungen Bundesrepublik gelten darf. Die Beiträge leuchten verschiedene Aspekte seines Werkes, aber auch Grassis Rolle als akademischer Lehrer und Herausgeber aus.

Der Philosoph Ernesto Grassi (1902–1991) gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den bekanntesten und einflussreichsten Professoren der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Band arbeitet verschiedene Aspekte seiner intellektuellen Biographie heraus und leistet damit einen Beitrag zum akademischen Selbstverständnis der jungen Bundesrepublik. Im Vordergrund stehen Grassis Wirken in München, seine Auseinandersetzung mit der deutschen Philosophie, seine Versuche zur Neukonstituierung einer bürgerlichen Öffentlichkeit im Nachkriegsdeutschland und seine internationale Ausstrahlung.

Gewaltsames Wissen

Szenographien der Desubjektivierung

Edited by Adam Czirak and Barbara Gronau

Konstitution sowie Destitution von Subjekten ist auf die strukturbildende Kraft von Szenen angewiesen. Welche inszenatorischen Elemente sind an Bildung und Destabilisierung, ja Auslöschung des Subjekts beteiligt? Welches Wissen wird darin produziert?
In einem interdisziplinären Ansatz konturiert der Band das Verhältnis von Wahrnehmung und Wissen, Politik und szenischer Öffentlichkeit entlang der Schwerpunkte Tribunal, Folter und künstlerischen Verfahren der Selbstverletzung. So wie Tribunale an der Schnittstelle von Rechtsperformanz und Theatralität operieren, ist in der Folter die Verletzung des Subjekts Teil eines Gefüges aus Geheimhaltung, Offenbarung, Mitwisserschaft. Eperimentell erprobte und szenisch aufgeführte Desubjektivierung in künstlerischen Verfahren zeigen kulturelle und gesellschaftliche Restriktionen ebenso wie Vorstellungen über das Subjekt und dessen Grenzen.

Das politische Erzählen

Zur Funktion narrativer Strukturen in Wolfgang Koeppens "Das Treibhaus" und Uwe Johnsons "Das dritte Buch über Achim"

Mareike Gronich

Am Beispiel der Romane Wolfgang Koeppens und Uwe Johnsons profiliert die Studie den Begriff der politischen Literatur: Es wird gezeigt, dass nicht allein die Inhalte, sondern vor allem die Form, die Art und Weise des Erzählens, konstitutiv für die politische Qualität von Literatur ist.
In der Studie wird ein an Hannah Arendts Denken angelehnter literatur- und politiktheoretischer Ansatz entwickelt, mit dem sich die politische Dimension der Form in ihrer ästhetischen Verfasstheit sowie auch in ihrem politischen Wirkungspotenzial beschreiben lässt.