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Applied Arts in British Exile from 1933

Changing Visual and Material Culture

Series:

Edited by Marian Malet, Rachel Dickson, Sarah MacDougall and Anna Nyburg

Yearbook Volume 19 continues an investigation which began with Arts in Exile in Britain 1933-45 (Volume 6, 2004). Twelve chapters, ten in English and two in German, address and analyse the significant contribution of émigrés across the applied arts, embracing mainstream practices such as photography, architecture, advertising, graphics, printing, textiles and illustration, alongside less well known fields of animation, typography and puppetry. New research adds to narratives surrounding familiar émigré names such as Oskar Kokoschka and Wolf Suschitzky, while revealing previously hidden contributions from lesser known practitioners. Overall, the volume provides a valuable addition to the understanding of the applied arts in Britain from the 1930s onwards, particularly highlighting difficulties faced by refugees attempting to continue fractured careers in a new homeland.

Contributors are: Rachel Dickson, Burcu Dogramaci, Deirdre Fernand, Fran Lloyd, David Low, John March, Sarah MacDougall, Anna Nyburg, Pauline Paucker, Ines Schlenker, Wilfried Weinke, and Julia Winckler.

Das Buch als Entwurf

Textgattungen in der Geschichte der Architekturtheorie. Ein Handbuch

Series:

Edited by Dietrich Erben

In achtzehn Studien beschreiben die VerfasserInnen die Art des Redens sowie die Formen der bildlichen Mitteilungen über die Architektur und analysieren so die kommunikativen Bedingungen der Architekturtheorie. Erstmals werden in einem historischen Überblick von der Renaissance bis zur Gegenwart die verschiedenen Textgattungen wie Traktat, Dialog, Kommentar, Essay, Antikenpublikation, Ausstellungskatalog oder Architekturzeitschrift in ihrer Bedeutung als „Verträge“ zwischen den Autoren und dem Publikum in unterschiedlichen Gesellschaftskontexten systematisch untersucht.
Bei der Wahl einer bestimmten Textgattung handelt es sich nicht nur um eine wesentliche Entwurfsentscheidung von Seiten des Autors. In ihr bilden sich sowohl Traditionsbindungen als auch Innovationsschübe in der Architekturtheorie ab. Damit fungieren Textgattungen in der Architekturtheorie selbst als Agenten der Wissensproduktion, sie zeigen die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Anpassung der Theorie an jeweils aktuelle Erfordernisse des Bauens an. Textgattungen befördern die Modernisierung der Architekturtheorie – dieser zentralen These widmet sich das vorliegende Handbuch.

Bayern, München

100 Jahre Freistaat. Eine Raumverfälschung

Series:

Edited by Stephan Trüby, Verena Hartbaum, University of Looking Good and c/o now

Im Jahr 2018 feierte Bayern das hundertjährige Bestehen seines Freistaats; Zeit, sich an die Münchner Räterepublik und die sozialistischen Ursprünge dieses Landes zu erinnern; Zeit, die konservativen wie auch die emanzipatorischen Momente des Freistaates zu rekapitulieren; Zeit auch, die Raum- und Architekturproduktion Bayerns und seiner Hauptstadt München genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bayern, München untersucht anlässlich des hundertjährigen Bestehen des Freistaats das Städtische im Ländlichen sowie das Ländliche im Städtischen – und entfaltet ein kulturgeschichtliches Panorama, das die Höhen und Tiefen des 20. und 21. Jahrhunderts, das „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm), aus weiß-blauer Perspektive nachvollziehbar macht. Als Grand Tour durch die „Vorstufe zum Paradies“ (Horst Seehofer) aufgebaut, rücken auch vermeintlich abseitige Orte wie Dingolfing, Ingolstadt, Kaufbeuren-Neugablonz oder Schweinfurt in den Blick, ebenso die „Pyramiden Bayerns“, nämlich die Architekturen des Rhein-Main-Donau-Kanals. Spekulative Projekte, die an der „University of Looking Good“ und bei c/o now entstanden, betreiben „Raumverfälschungen“ (Gustav Landauer) gegen bayerische „Dahoamigkeiten“ – und Künstler und Freistaat-Experten wie Stephan Dillemuth, Thomas Meinecke, Michaela Mélian, Andreas Neumeister, Christopher Roth oder Hito Steyerl gewähren Einblicke in ein Bayern, München, die nicht zuletzt aktuelle Themen wie Rechtspopulismus und Separatismus um prononcierte Diskussionsbeiträge bereichern.

Forts, Castles and Society in West Africa

Gold Coast and Dahomey, 1450-1960

Series:

Edited by John Kwadwo Osei-Tutu

Long regarded as disturbing remnants of the Atlantic slave trade, the European forts and castles of West Africa have attained iconic positions as universally significant historical monuments and world heritage tourist destinations. This volume of original contributions by leading Africanists presents extensive new historical views of the forts in Ghana and Benin, providing both impetus and a scholarly basis for further research and fresh debate about their historical and geographical contexts; their role in the slave trade; the economic and political connections, centred on the forts, between the Europeans and local African polities; and their place in variously focused heritage studies and endeavours.

Contributors are Hermann W. von Hesse, Daniel Hopkins, Jon Olav Hove, Ole Justesen, Ineke van Kessel, Robin Law, John Kwadwo Osei-Tutu, Jarle Simensen, Selena Axelrod Winsnes†, Larry Yarak.

Series:

Edited by Tuuli Lähdesmäki

Time and Transformation in Architecture, edited by Tuuli Lähdesmäki, approaches architecture and the built environment from an interdisciplinary point of view by emphasizing in its theoretical discussions and empirical analysis the dimensions of time, temporality, and transformation—and their relation to human experiences, behavior, and practices. The volume consists of seven chapters that explore the following questions: How do architectural ideas, ideals, and meanings emerge, develop, and transform? How is architecture manifested in relation to time, time-space, and the social dimensions it entails and produces? The volume provides both multifaceted theoretical discussions on time and temporality in architecture and empirical case studies around the globe in which these theories and conceptualizations are tested and explored.

Contributors are Eiman Ahmed Elwidaa, André van Graan, June Jordaan, Joongsub Kim, Tuuli Lähdesmäki, Assumpta Nnaggenda-Musana, Sanja Rodeš and Smaranda Spânu.

Intervening Spaces

Respatialisation and the Body

Series:

Edited by Nycole Prowse

Intervening Spaces examines the interconnectedness between bodies, time and space - the oscillating and at times political impact that occurs when bodies and space engage in non-conventional ways. Bodies intervene with space, creating place. Likewise, space can reconceptualise notions of the subject-body. Such respatialisation does not occur in a temporal vacuum. The moment can be more significant than a millennia in producing new ways to see corporeal connections with space. Drawing on theorists as diverse as Foucault, Deleuze, Guattari, Heidegger, Merleau-Ponty, Lefebvre and Grosz, temporal and spatial dichotomies are dissolved, disrupted and interrupted via interventions—revealing new ways of inhabiting space. The volume crosses disciplines contributing to the fields of Sociology, Literature, Performance Arts, Visual Arts, Architecture and Urban Design.

Contributors are Burcu Baykan, Pelin Dursun Çebi, Michelle Collins, Christobel Kelly, Anthi Kosma, Ana Carolina Lima e Ferreira, Katerina Mojanchevska, Clementine Monro, Katsuhiko Muramoto, Nycole Prowse, Shelley Smith, Nicolai Steinø and İklim Topaloğlu.

Series:

Stephan Trüby

Der Korridor gehört keinesfalls zu den gepriesenen Räumen. Auf Sympathien kann er kaum hoffen. Er scheint dazu verdammt, seine Bahnen durch Elends-Cluster ziehen zu müssen.
»(...) ein widerwärtiger Dunst schlug uns entgegen, als wir oben durch den langen Korridor schritten.« So berichtet beispielsweise Theodor Storms Erzähler in Pole Poppenspäler. Auch Walter Benjamin schildert in seinen Portraits bürgerlicher Interieurs des ausgehenden 19. Jahrhunderts wenig Erhebendes aus »langen Korridoren«: Sie seien »allein der Leiche eine adäquate Behausung«. Korridore gelten üblicherweise als »dunkel«, »finster« und »endlos«. Sind wir in ihnen dem auf der Spur, was man »Un-Architektur« nennen könnte?

Image-Based Architecture

Fotografie und Entwerfen

Philipp Reinfeld

Philipp Reinfeld befasst sich mit den Möglichkeiten architektonischer Raumproduktion auf der Basis von Privatfotos, die in den sozialen Medien heute eine eigene Kommunikationsform herausgebildet haben.
Seitdem Kameratechnik zur zentralen technischen Komponente des Smartphones geworden ist, erhält das fotografische Bild eine erweiterte Bedeutung und Funktionalität. Der fotografische Zugang zur Welt zielt heute weniger auf eine Bezeugung etwas vormals Geschehenem ab, als vielmehr auf eine laufend sich wiederholende Veräußerung eigenen Handelns im „Hier“ und „Jetzt“. In gleicher Weise wie frühere Formen bildlich-perspektivischer Raumrepräsentationen Einfluss hatten auf die Konstitution räumlicher Gestaltgebung, beginnen auch die neuen fotografischen „Bildwelten“, die Architekturproduktion im Sinn eines Übersprungs bildlicher Logik in räumliche Materialisierungen spezifisch zu bestimmen.

Designstreit

Exemplarische Kontroversen über Gestaltung

Melanie Kurz

Die Geschichte des Designs ist gesäumt von Auseinandersetzungen. Debattiert wird unter Berufsgenossen, in Interessensverbänden, zwischen Wettbewerbern und nicht zuletzt an Hochschulen; als Foren dienen zum Beispiel Zeitungen, Konferenzen oder Gerichtssäle. Doch welche Gründe gibt es für Streit über Design? Die Kontroversen beschränken sich keineswegs auf die Ästhetik von Artefakten. Auch haben wir es trotz der Vielfalt an Streitfällen nicht mit einem unüberschaubaren Feld von zusammenhanglosen Einzelereignissen zu tun.
Wie das vorliegende Buch anhand historischer Kontroversen zeigt, die von Werkbund- und Bauhaus-Streit bis zum Streit zwischen Apple und Samsung reichen, lassen sich im Bereich der Gestaltung Streitkategorien identifizieren. Die Diskursanalyse verrät, dass sich die Konfliktursachen im Verlauf der Designhistorie kaum verändern. So haben die angeführten Dispute erstaunliche Ähnlichkeit mit aktuellen Debatten im Fach. Sie sind Lehrstücke und können dazu anregen, eine Streitkultur im Design zu etablieren, die sich davon distanziert, den Meinungsgegner in ein politisches Lager zu ‚verräumen‘.

Konsumfashionista

Mediale Ästhetiken des Modischen

Edited by Birgit Richard, Jana Müller and Eleni Blechinger

Konsumfashionista ist eine Gegenposition zum Fashion Victim. Konsumfashionista klagt nicht über verführte Opfer, sondern sucht Strategien der Rückeroberung und spürt aktive Formen von ästhetischen Widerständen auf in Feldern wie Mode, Makerszene, Mayday Ravekultur oder Kunst.
Konsumfashionista verfolgt Ästhetiken des Konsums, verstanden als An-
eignung von Konsumobjekten, als Kampfansage an den Ausschluss eines negativ besetzten Käuflichen. »Fashionista« spielt auch auf den zuweilen totalitären Charakter von Mode an und meint zugleich Wehrhaftigkeit eines mitgestaltenden Konsumenten. Grundlagenforschungen und Grundsatzüberlegungen von Heinz Drügh, Moritz Baßler, Christina von Braun, Thomas Hecken, Birgit Richard u.a. zu Populärkulturen und Alltag, Mode, Design, Kunst beschäftigen sich mit T-Shirts, Primark, Videoformat Vine, Plattencovern, Markenlogos, Haarspülungen sowie Geld und Schmuck.