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Reinhard Hoeps

Edited by Stock and Reinhard Hoeps

Familie hat Rechte

Die Charta der Familienrechte

Markus Graulich and Andrea Farina

Am 22. Oktober 1983 veröffentlichte der Heilige Stuhl seine Charta der Familienrechte, um gegenüber den Verantwortungsträgern der Politik sowie vor dem Forum der Öffentlichkeit die Rechte zusammenzufassen, die der Familie als Keimzelle von Kirche und Gesellschaft zukommen. Diese Rechte, zu denen nicht nur das Recht auf Leben und Erziehung, sondern auch das Recht auf Förderung der Familie und ihre Beteiligung an der Gestaltung der politischen und sozialen Umwelt gehört, sind 25 Jahre nach Veröffentlichung der Charta aktueller, aber auch umstrittener denn je.
Die Autoren legen in diesem Werk einen umfassenden Kommentar zur Charta der Familienrechte vor, zeigen ihre Ursprünge und ihre Verwurzelung in der Soziallehre und im Recht der Kirche auf und gehen zugleich auf die aktuellen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Rechten der Familie und den Einsatz der Kirche für die Sicherstellung dieser Rechte ein. Ein Blick auf die Verankerung der Familienrechte im Internationalen Recht rundet den Band ab.

Hadrian VI.

Ein deutscher Papst am Vorabend der Reformation

Markus Graulich

Katharina von Siena

Lebenswelt, Glaubenswelt, Wirkungswelt

Gerda Riedl

Edited by Gerda Riedl

Entdeckenswerte Wissenschaftspoesie

Die Christliche Mysik von Joseph Görres

Martinia Neumeyer

Als Joseph Görres in der Vorrede seine Christliche Mystik »als keinem Befugten sich entziehend, dem Befangenen aber sich verschließend« präsentierte, schätzte der in öffentlicher Meinung versierte Publizist ebenso hellsichtig wie vorausschauend die Reaktion der intellektuellen Öffentlichkeit ein.
Diese kontroverse Einschätzung war Anlass, sich der außerhalb etablierter Forschungstraditionen angesiedelten Christlichen Mystik aus kulturhistorischer, literaturwissenschaftlicher, naturwissenschaftlich-medizinischer, philosophisch-theologischer Perspektive anzunähern, was bereits die inhaltliche Spann-weite der 1836-1842 verfassten Christlichen Mystik erkennbar macht. Die einzelnen Beiträge verorten dieses Görres’sche Werk im Rahmen der zeitgenössischen wissenschaftlichen Ansätze und entdecken Motivation wie Intention seiner spezifischen Beschäftigung mit dem Wunderbaren und tragen so zu einer neuen wissenschaftlichen Erschließung der Christlichen Mystik bei.

Reliquien

Eine Rückfrage der Tradition an die fundamentaltheologische Vernunft

Andreas Matena

Im philosophisch geprägten Begründungsdiskurs der Fundamentaltheologie spielen die Leiber der Heiligen gegenwärtig keine Rolle, zu oft haftet an ihnen der Status des »Exotischen«. Der Verdacht liegt nahe, dass die »Krise der Reliquie« und ihre zunehmende Musealisierung zugleich eine »Krise des Leiblichen« im Christentum anzeigt, also auch ein Schlaglicht auf die Ernsthaftigkeit christologischer Diskurse wirft, auf die Frage nach der Gestalt der Erlösung zwischen Inkarnation communio sanctorum auf der einen sowie einer Ubiquität des Heiligen auf der anderen Seite.
Das Buch bringt die Tradition der Reliquien und die theologische Vernunft in ein Gespräch miteinander und versucht sich anhand der Krise der Reliquienverehrung an der theologischen Standortbestimmung eines Christentums zwischen Leiblichkeit und Mythos.

Johanna Rahner

Wie verhält sich das Bedürfnis nach Ästhetisierung und Ritualisierung der Lebenswelt – auch in einer säkularen Welt – zu dem Angebot, das die Kirche und ihre Sakramententheologie macht? Wozu Sakramente?
Unsere Welt, unsere Kultur verändert sich. Weder unser persönlicher Glaube noch die öffentliche Feierkultur dieses Glaubens bleiben davon unberührt. Das Gespür für die klassische Gestalt der Sakramente und ihrer Feier scheint abhanden gekommen. Mit dem Glauben an einen Gott, der den Menschen nahe ist und nahe kommt, sich in der persönlichen Lebensgeschichte konkret macht, steht und fällt jedes Verständnis von sakramentalem Handeln. Was die Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden in den Sakramenten feiert, kann zu Sinnlinien, Knotenpunkten, aber auch Wendepunkten und Kontrasterfahrungen werden. Es gilt, sich auf die Spurensuche nach den Orten zu machen, an denen der Mensch heute noch die Sehnsucht nach Heil spürt.

Schuld und Sünde

Eine notwendige Klärung mit C.S. Lewis und Josef Pieper

Edited by Berthold Wald and Thomas Möllenbeck

Ein Schuldiger wird immer gesucht, wenn etwas geschehen ist, was nicht sein sollte. Warum ist von Sünde und vom Sünder hingegen kaum die Rede? Hier besteht Klärungsbedarf.
In allen Kulturen waren die Menschen mit dem Faktum eigener und fremder Schuld konfrontiert. Das Wissen darum wird greifbar in der Praxis der Strafe. Bestrafung setzt Schuld voraus, und Schuld die Freiheit des Handelns. Sünde scheint dagegen kein Phänomen der inneren Erfahrung zu sein. Und doch wäre das eigentlich Schlimme der Schuld erst mit dem Ausdruck »Sünde« benannt. Schuld gegen Menschen wäre dann zugleich Verfehlung gegen Gott. Ist das so, ist alle Schuld auch Sünde, weil uns die Erfahrung von Schuld nötigt, von Gott zu sprechen? Diese und weitere Fragen im Umkreis von Schuld und Sünde werden heute kaum gestellt – Anlass genug, eine notwendige Klärung mit C. S. Lewis und Josef Pieper zu versuchen.

Edited by Govert J. Buijs and Simon Polinder

International relations are in constant turbulence. Globalisation, the rise and fall of superpowers, the fragilization of the EU, trade wars, real wars, terrorism, persecution, new nationalism and identity politics, climate change, are just a few of the recent disturbing developments. How can international issues be understood and addressed from a Christian faith perspective? In this book answers are presented from various Christian traditions: Neo-calvinism, Catholic social teaching, critical theory and Christian realism. The volume offers fundamental theological and Christian philosophical perspectives on international relations and global challenges, case studies about inspiring Christian leaders such as Robert Schuman, Dag Hammarskjöld, Abraham Kuyper and prophetic critiques of supranational issues.

From Easter to Holy Week

The Paschal Mystery and Liturgical Renewal in the Twentieth Century

Series:

Laura E. Moore

The story of the twentieth-century Liturgical Movement is, more than anything else, about the rediscovery and renewed understanding of the fundamental reality of the Paschal Mystery and of the Paschal identity of the Church. This identity is expressed and celebrated whenever the Body of Christ – every member – welcomes new members in the waters of baptism and feasts with them in the Eucharist, especially as these are celebrated during Holy Week.

This book explores this rediscovery, first in the Roman Catholic Church and then in the Episcopal Church and other Churches of the Anglican Communion, and looks in particular at how both grassroots and official work played a role in renewing and restoring the liturgical celebrations of Holy Week.