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Edited by Herman selderhuis, Wim Decock, Igor Kakolewski, Heiner Lück and Tarald Rasmussen

Das Verhältnis von Recht und Religion hat sich in den letzten Jahren zu einem der Kernthemen der Forschung zur Frühen Neuzeit entwickelt. Eine wachsende Zahl von Monographien sowie Forschungsprojekte zur Rechtsgeschichte, Theologie, Philosophie, Ökonomie und Kunst belegen diese Entwicklung.

Mit dieser neuen Reihe soll der interdisziplinäre und interkonfessionelle Dialog über Recht und Religion in der Frühen Neuzeit gefördert werden. Sie wird von international anerkannten Wissenschaftlern herausgegeben und von RefoRC-Mitgliedern wie der Universität Leuven und der Leucorea Stiftung Wittenberg unterstützt. Die Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch. Die Redaktion begrüßt ausdrücklich die englische Übersetzung herausragender Werke, die ursprünglich in anderen Sprachen veröffentlicht wurden.
Die vorliegende Reihe möchte das Gespräch der christlichen Theologien mit nichtchristlichem Nachdenken über die letzte Wirklichkeit beflügeln und ein Forum für die sich neu entwickelnde Forschungsrichtung der Komparativen Theologie bieten. Dabei geht es darum, Wege zum Verstehen nichtchristlicher Religionen auszuloten, in denen die Verschiedenheit der je anderen Weltzugänge angemessen gewürdigt wird, ohne die Geltungsansprüche der eigenen Religion in unzulässiger Weise zu relativieren. Zugleich geht es darum, Debatten zwischen christlichen Theologien und nichtchristlichen Weltzugängen nachzuzeichnen und so ein freundschaftlich-solidarisches Ringen um die eine Wahrheit aus der Sicht verschiedener Religionen zu stärken. Und schließlich soll hermeneutisch zu einem besseren Verstehen über Religionsgrenzen hinweg beigetragen werden. Getragen sind diese Bemühungen von der Einsicht, dass das bessere Kennenlernen der anderen immer auch eine Hilfe ist, um sich selbst besser zu verstehen und das eigene Nachdenken über Gott bzw. die letzte Wirklichkeit zu vertiefen.
Um diese Ziele zu erreichen, kommen in den Beiträgen zur Komparativen Theologie Theologen und Theologinnen bzw. Gelehrte verschiedener religiöser Traditionen miteinander und mit Vertreterinnen und Vertretern der Religions- und Kulturwissenschaften ins Gespräch, um so im interdisziplinären Gespräch die religionsbezogene Forschung zu vertiefen und im Methodenspektrum zu erweitern. Dabei werden gesellschaftlich brisante und für das interreligiöse Gespräch zentrale Fragestellungen ausgewählt und theologisch bearbeitet. Der Vergleich über Religionsgrenzen hinweg soll auf diese Weise Orientierungsleistungen für Menschen heute erbringen und das dialogische Profil der Theologien schärfen.

Edited by Josef Wohlmuth

Beiträge zur Katholizismusforschung

Reihe A: Quellentexte zur Geschichte des Katholizismus