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Serie:

J. Cornelis de Vos

J. Cornelis de Vos examines the impact and reception of the Decalogue up to 200 CE, scrutinizing the versions of the Decalogue, and the history of the Decalogue in ancient Jewish writings, the New Testament, and early Christian writings. Almost all texts show an interconnection of identity and normativity: the Decalogue functions as an expression of fundamental moral concepts of socio-religious groups. At the same time, these groups enhance the Decalogue with normativity—sometimes even expanding on it—to make it a text that generates their own identity.
This is the first study that presents an in-depth and continuous analysis of the early history of the Decalogue.

Der Wirkung und Rezeption des Dekalogs bis 200 n.Chr. widmet sich J. Cornelis de Vos in dieser Studie. Dafür erforscht er zunächst die alten Textzeugen der beiden Dekalogfassungen, um anschließend zu fragen, wie die Zehn Gebote bei antik-jüdischen Autoren, im Neuen Testament sowie in frühchristlichen Schriften aufgenommen wurden. Es zeigt sich eine Verbindung von Normativität und Identität: Der Dekalog gilt zumeist als Ausdruck der moralischen Grundauffassungen sozioreligiöser Gruppen; er wird gleichzeitig von diesen Gruppen mit Normativität aufgeladen – manchmal sogar erweitert – gerade um als Identität stiftend für die eigene Gruppe zu gelten.
Dies ist die erste Studie, die eine detaillierte und durchgehende Geschichte des Dekalogs in der Antike beschreibt.

Apostasie im antiken Christentum

Studien zum Glaubensabfall in altkirchlicher Theologie, Disziplin und Pastoral (4.-7. Jahrhundert n. Chr.)

Serie:

Christian Hornung

In diesem Band untersucht Christian Hornung den Glaubensabfall im spätantiken Christentum. Im Anschluss an eine umfangreiche Hinführung, in der die Apostasie in der nichtchristlichen Umwelt behandelt wird, nähert er sich dem Thema unter drei Perspektiven: Theologie, Disziplin und Pastoral. Analysiert werden theologische Erklärungsmodelle des Phänomens bei kirchlichen Autoren, seine disziplinäre Einordnung im spätantiken (Kirchen-)Recht sowie der konkrete Umgang mit Apostaten in städtischen Gemeinden.
Im Gegensatz zur bisherigen altertumswissenschaftlichen Forschung kann Hornung aufzeigen, dass die Apostasie bis weit in nachkonstantinische Zeit eine grundlegende Anfrage an das sich etablierende Christentum bleibt. Die Anlage der Arbeit erlaubt zudem neue Einblicke in das Verhältnis von altkirchlichem Recht und Pastoral.

In this volume, Christian Hornung examines the abandonment of faith in the Christianity of Late Antiquity. After an extensive introduction dealing with apostasy in the non-Christian world he approaches the subject from three perspectives: theology, church discipline and pastoral care. Hornung analyses the theological explanatory models of different ecclesiastical writers concerning apostasy, early (Canon) Law and concrete examples of apostates in urban parishes.
In contrast with prior classical and patristic scholarship, he points out that apostasy remains a fundamental problem for Christianity in the time after Constantine the Great. Furthermore, the special composition of Hornung’s work delivers new insights into the relationship between early Canon Law and pastoral care.