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Glaube Liebe Hoffnung

Zeitgenössische Kunst reflektiert das Christentum

Serie:

Barbara Steiner, Katrin Rosalind Bucher Trantow and Johannes Rauchenberger

Die „drei göttlichen Tugenden“ Glaube Liebe Hoffnung sind auch als künstlerisch dargestellte Allegorien und Symbole Teil des kulturellen Gedächtnisses. Heute zählen sie als Kreuz, Herz und Anker zu den beliebtesten Tattoo-Motiven und sind ein Beispiel für den Transfer und die Einverleibung christlicher Werte in unsere gegenwärtige Alltagskultur.
Mit Gesprächen, Textauszügen, Abbildungen und Werktexten von über 50 zeitgenössischen und auch alten Werken untersucht dieses Buch die christliche Prägung der westlichen Bildkultur. Es dokumentiert zugleich eine groß angelegte Ausstellung im Kunsthaus Graz und KULTUM Graz, die anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Diözese Graz-Seckau“ realisiert worden ist und sich aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts mit diesem Erbe auseinandersetzt.

Serie:

Ivana Petrovic

This study investigates the reception of contemporary religion in Hellenistic poetry and analyses the treatment of the cult of Artemis—taken as paradigmatic—in Theocritus’ second Idyll and Callimachus’ Hymns.
Both Theocritus and Callimachus display a lively interest in contemporary religion in all its facets and each dwells upon an aspect of the cult of Artemis absent in earlier poetry: Theocritus depicts her as a goddess of magic, and Callimachus as a city-goddess. These are precisely the features of her cult that gained prominence in the Hellenistic period.
The monograph aims to advance scholarly understanding of the integration and transformation of religious motifs in Hellenistic literature.

Die vorliegende Monographie untersucht die Rezeption der zeitgenössischen Religion in der hellenistischen Dichtung, und zwar am Beispiel
des Artemiskultes, wie er sich im zweiten Idyll des Theokrit und in den Hymnen des Kallimachos abbildet.
Die Analyse zeigt, daß beide Dichter nicht nur
großes Interesse an der zeitgenössischen Religion in allen ihren Facetten haben, sondern darüber hinaus jeweils Aspekte des Artemiskultes
akzentuieren, die in der hellenistischen Zeit
besonders markant sind: Theokrit zeichnet Artemis als eine Göttin der Magie, wogegen Kallimachos Artemis’ Zuständigkeitsbereich ausdifferenziert, wobei er neben der Natur und Jagd vor allem die Stadtgöttin in den Vordergrund stellt. Neben der poetischen Inszenierung der religiösen Phänomene liegt der besondere Schwerpunkt auf der literarischen Umsetzung und neuen Kontextualisierung im Gedichtcorpus.