Browse results

You are looking at 1 - 10 of 2,480 items for :

Clear All
Der Tod der schönen Antike
1862 erscheint Gustave Flauberts Roman Salammbô. Ort und Handlung sind in ferner Vergangenheit angesiedelt. Karthago ist ein blinder Fleck auf der Landkarte der historischen Überlieferung. Gerade deswegen wählt Flaubert diese Stadt.
Nordafrikanische Landschaften, Stadtansichten der Seerepublik Karthago, pompöser Reichtum und kulturelle Artifizialität in Speisen, Sitten und Kleidung, monumentale Schlachten, grausame Bilder des Krieges und der ausschweifenden Gewalt an Mensch und Tier bilden die Szenen des neuen Romans. »Leute von schlechtem Geschmack« sind nach Flaubert solche, die »verschönern, reinigen und sich illusionieren, die verändern, kratzen und wegnehmen« und gleichwohl meinen, sie seien Klassiker. Die Aufsprengung der normativen Antike-Ansicht bedeutet für Flaubert, Klischees und abgenutzte Phrasen aufzubrechen neue Sprachformen zu erfinden. Er eröffnet damit den Blick auf eine archaische Antike und auf das Phänomen der Gewalt in der Moderne.
Klassifikation und Klassenkampf um 1700
Author: Stephan Gregory
Klassifikation und Klassenkampf: Class Trouble begibt sich zu den unruhigen Ursprüngen der modernen Klassengesellschaft. Woher kommen die modernen Klassengesellschaften? Es wäre zu einfach, den Kapitalismus oder die Eigenlogik sozialer Systeme dafür verantwortlich zu machen. Wie Class Trouble am Beispiel Englands zeigt, waren es sehr unterschiedliche und heftig umstrittene Diskurse und Praktiken, aus denen im 17. und frühen 18. Jahrhundert die Idee einer in Klassen geteilten Gesellschaft entstand. Der Fokus der Untersuchung liegt auf den Medien und Verfahren, durch die sich das Prinzip der Klassenteilung effektiv durchsetzte. Neben den bevölkerungspolitischen Sortiertechniken der Politischen Arithmetik sind es vor allem die ›Neuen Medien‹ von 1700 (Kaffeehaus, Club, Zeitung, Zeitschrift), die als Agenturen einer klassifikatorischen Neuaufteilung des Sozialen verstanden werden können.
Curriculum studies is at the core of the educational endeavour and informs what happens in every educational institution. As a result of its criticality or primacy, every educational practitioner appears to claim expertise in curriculum matters and what direction the field should take. In Africa, the curriculum practitioner has been given little or no space to theorise and orient the future of the field in Africa. Instead, European, and American curriculum theorisers have been allowed to exert a marked influence on the nature and direction of African theoretical and philosophical underpinnings. This situation raises fundamental questions about the future of education in Africa and this volume explores and answers these questions relating to curriculum theory, theorising and the theoriser by breaking traditions and experimenting on alternative approaches and pathways.

Contributors are: Aruna Ankiah-Gangadeen, Lynn Biggs, Eunice Champion, Taryn Isaacs De Vega, Kehdinga George Fomunyam, Nadaraj Govender, Angela James, Simon Bheki Khoza, NomaChina Kubashe, Nehemiah Latolla, Jacqui Lück, Dumisa Celumusa Mabuza, Simeon Maile, Suriamurthee Maistry, Makhulu A. Makumane, Emily Ndlovu Mangwaya, Cedric Bheki Mpungose, Zvisinei Moyo, Pascal Nadal, Blanche Ntombizodwa Ndlovu, Chris Ndlovu, Nellie Ngcongo-James, Dee (Deirdre) Pratt, Mukhtar Raban, Nolundi Radana, Makhosazana Edith Shoba, Mahlapahlapana Themane, Molaodi Tshelane, and Denise Zinn.