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Grundlagen und Methoden für den Instrumentalunterricht
Author: Ivo Ignaz Berg
Musikalische Spannung ist eine der zentralen Kategorien eines authentischen Musizierens und Musikerlebens. Doch so intensiv ihre Wirkungen sein können, so schwer ist sie tatsächlich greifbar: obwohl an strukturellen Vorgängen festzumachen entzieht sie sich weitestgehend einer rationalen Festlegung und bleibt Metapher. Hieraus aber erwächst die besondere Herausforderung und ebenso das hohe didaktische Potential im Hinblick auf ihre Vermittlung im Instrumentalunterricht: als Phänomen zwischen Struktur und Ausdruck verknüpft musikalische Spannung oftmals getrennte Unterrichtsinhalte und mündet in ein Unterrichtsbild, das vom Fluss der Musik getragen wird.
Eine Kulturgeschichte
Zuerst diente Basketball der Ertüchtigung junger Christen. Dann wurde die Sportart zum Großstadtspektakel und schließlich zum globalisierten Geschäft. Diese erste Kulturgeschichte des Basketballs erzählt von Mannschaftsgeist und Individualismus, von Improvisationskunst und Turnschuhmarketing. Sie porträtiert Basketball-Intellektuelle wie Bill Bradley, John Edgar Wideman und Kareem Abdul- Jabbar, erkundet Seltsamkeiten wie die 2.750-Wurf Performance des 'Dr. Free Throw' und führt von der Epoche brutaler Rassentrennung bis zur Präsidentschaft des basketballbegeisterten Barack Obama. So beleuchtet sie eine Auseinandersetzung, die wichtiger war als jeder sportliche Vergleich: das Spiel um die Zukunft Amerikas.
Zur Genesis der Moderne bei Baudelaire und Flaubert
Ein einheitlicher Stilbegriff ist in der Moderne kaum zu finden. Aber ist die Geschichte des Stils deshalb zu Ende? Ist eine Moderne ohne Stil überhaupt denkbar? Historisch und systematisch weist die vorliegende Studie im 19. Jahrhundert einen epochemachenden Wendepunkt des Stilbegriffs nach. An pointierten Analysen aus der ästhetischen Theorie und insbesondere dem prosapoetischen Spätwerk von Charles Baudelaire und Gustave Flaubert werden die Einschreibungen der Autoren in antike und moderne Stilparadigmen herausgearbeitet, die Spuren des Stil(u)s aber auch in philosophisch-theologische Quellen von Platon, Paulus, Augustinus oder Pascal über Kant, de Sade bis Poe und Nietzsche verfolgt und so eine bisher verstellt gebliebene Poetik des Stils rekonstruiert, die den modernen Stilbegriff neu bestimmt. Eindrücklich lässt sich an der Arbeit der Autoren am Stil zeigen, wie sich die Moderne mit einer einzigartig anderen Genealogie verbindet, die das klassische, logozentrische, abendländisch-aufgeklärte Ursprungsdenken lapidar durchkreuzt, der Moderne buchstäblich neue Quellen, Intertexte und Ursprünge, erschließt. Die hier umfassend untersuchten Stilreflexionen von Baudelaire und Flaubert eröffnen einen neuartigen Zugang zu Werk und Denken der zwei wichtigsten Autoren der französischen Moderne – und ergänzen die subjektfixierte Theorie der Moderne um eine andere Dimension.
Das Denkbild des Heiligen im anthropologischen und ästhetischen Diskurs der Moderne
Author: Alexander Kuba
Attribute wie heilig, sakral und vor allem tabu bezeichnen ein ambivalentes Phänomen, das sich die Moderne mit dem Bedeutungsspektrum des lateinischen ›sacer‹ erklärt hat: ehrwürdig und unantastbar, aber auch verworfen und unberührbar, strikt von der Sphäre des ›profanum‹ getrennt und irreduzibel anders.
Doch das lateinische Wort ›sacer‹ hat seine Verständlichkeit verloren. Die Moderne überblendet es mit einem ethnologischen Tabubegriff, der die Leitdifferenz heilig/profan mit der Binnendifferenz rein/unrein verbindet und so die Faszinationsgeschichte eines anziehenden Schreckens schreibt, der sich im Deutschen nicht durch ein einzelnes Wort wiedergeben lässt. Von William Robertson Smith, James George Frazer, Sigmund Freud und Rudolf Otto über Émile Durkheim, Marcel Mauss und Claude Lévi-Strauss bis zu Georges Bataille und Antonin Artaud zeichnet das Buch diesen Diskurs nach.
Zur Ehrenrettung der apokalyptischen Phantasie
Warum hat der Dritte Weltkrieg nicht stattgefunden? Das ist die Leitfrage des vorliegenden Buches. Es beschreibt die Rolle der apokalyptischen Phantasie, die sich und uns das Schlimmste ausmalt, um es zu verhüten. Dabei erleben wir die Einbildungskraft zunächst auf Aufholjagd. Der Erste Weltkrieg war als totaler Krieg ein nie dagewesenes Ereignis, das erst in den Raum des Vor- und Darstellbaren ineintransportiert werden mußte. Das leistete insbesondere die deutsche und englische Kriegsdichtung, die gleichsam als Augenzeugenbericht direkt auf dem Kriegsschauplatz entstand, und die spätere Aufarbeitung im Roman (Im Westen nichts Neues) und Kino (Westfront). Zur Verhinderung des Zweiten Weltkriegs reichten die so aufgebauten ästhetischen Widerstandspotentiale allerdings nicht aus. Erst der sich in Reaktion auf die neuerliche Erfahrung entgrenzter Gewalt ausbildende Darstellungsmodus des schwarzen Humors (Catch-22, Dr. Strangelove) war effektiver. Die entsprechend trostlose, doch fieberhafte und multimediale Ausmalung des atomaren Weltuntergangs, die Welle (post)apokalyptischer Phantasien in den Romanen, Filmen, Theaterstücken, Songs insbesondere der 1970er und 1980er Jahre, so eine zentrale These der Untersuchung, hat ihn verhindert. Einen Grund zum Feiern gibt es trotzdem nicht. Die Arsenale sind weiterhin gefüllt. Auch die Militärstrategen sind phantasiebegabt und manövrieren ohne Unterlaß. Der Kampf der Kriegsspiele und Simulationen geht weiter.
Critical Perspectives on Jonathan Littell’s The Kindly Ones
Volume Editors: Aurélie Barjonet and Liran Razinsky
Originally written in French, The Kindly Ones (2006) is the first major work of the Jewish-American author Jonathan Littell. Its extraordinary critical and commercial success, spawning a series of heated debates, has made this publication one of the most significant literary phenomena of recent years.
Taking the Holocaust as its central topic, The Kindly Ones is a disturbing novel: disturbing in its use of explicit sexual descriptions, in its construction of a perverted psychic world, in its combination of accurate historical descriptions and myths, and in its repeated suggestion that Nazism does not, in fact, lie outside the spectrum of humanness. Due to its striking monumental proportions and the author’s provocative choice to recount historical events from the perpetrator’s perspective, this opus marks a significant shift within Holocaust literature.
In this volume, fourteen leading literary scholars and historians from eight different countries closely study this unsettling work. They examine the disconcerting aspects of the novel including the use of the Nazi viewpoint, analyze the aesthetics of the novel and its contradictions, and explore its relations with several literary traditions. They outline Littell’s use of historical details and materials and study the novel’s reception. This compilation of essays is essential to anyone intrigued by The Kindly Ones or by the Holocaust and who wishes to gain a better understanding of them.
Denkfiguren zwischen Literatur und Philosophie in Walter Benjamins "Einbahnstraße" und "Berliner Kindheit"
Author: Eva Axer
Aura und Eros markieren in Walter Benjamins Denken ein Spannungsfeld philosophischer Fragestellungen, anthropologischer Überlegungen und politischer Intervention. Dass in diesem Kontext zu Benjamins theoretischem Repertoire auch literarische Motive gehören, wurde bislang kaum gesehen. Anhand detaillierter Lektüren von Benjamins »Einbahnstraße«, der »Berliner Kindheit um neunzehnhundert« sowie seinen Essays zur Krise der Erfahrung in der Moderne zeichnet Eva Axer Benjamins Auseinandersetzung insbesondere mit dem Kosmiker Ludwig Klages nach. Im Zentrum steht dabei Benjamins Versuch, den Begriff der Erfahrung in Abgrenzung zu lebensphilosophischen Strömungen zu besetzen. Das Buch rekonstruiert, wie Benjamin literarische Motive und biographische Figuren in die Darstellung seiner philosophischen Konzepte einbezieht und andererseits Momente seiner Sprachphilosophie auf die literarischen Darstellungen überträgt. Das Buch wirft somit gleichermaßen neues Licht auf Benjamins Darstellungsverfahren und Denkfiguren.
Wie Sie Ihr Kind spielerisch fördern
Das Spielen von Kindern ist mehr als Zeitvertreib! Durch Spielen lernen Kinder und entdecken so sich und ihre Welt. Ergebnisse aus der Forschung belegen, dass sich frühkindliche Förderung positiv auf den Schulerfolg auswirkt.
Aber wie können Sie Ihr Kind von Anfang an in seiner Entwicklung optimal unterstützen, ohne es dabei zu überfordern? Dieser HELP-Band begleitet Sie und Ihr Kind in den ersten Lebensjahren bis zum Grundschulalter, damit eine um-fassende Förderung gelingt. Dabei steht das Spiel als wichtigste Beschäftigung im Mittelpunkt.
Mit einfachen Spielen sollen Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert werden. Nach Altersstufen gegliederte Kapitel führen zunächst in die kindliche Entwicklung ein und präsentieren konkrete Spielanleitungen zur Förderung von Motorik, Sprache, Sozialverhalten, Kreativität und Wahrnehmungsfähigkeit. Viele nützliche Tipps für den Alltag und ein lockeres, farbiges Layout runden den Band ab.
Kirche in der späten Moderne
Das Ringen um die Gestalt von Kirche ist seit jeher auch ein Ringen um die Gestalt des kirchlichen Amtes.
Für eine spätmoderne plurale Gesellschaft versteht sich die Anerkennung des Amtes nicht von selbst. Vielmehr wird nach seiner Legitimation gefragt. Hier spielt der Begriff der Autorität eine Schlüsselrolle. Wie also legitimiert sich kirchliches Amt? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Amt und Autorität - nicht nur historisch und soziologisch, sondern gerade auch theologisch?