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Historical, Legal and Philosophical Perspectives
The essays in this volume explore the ways rights were available to those in the margins of society. By tracing pivotal judicial concepts such as ‘right of necessity’ and ‘subjective rights’ back to their medieval versions, and by situating them in unexpected contexts such as the Franciscans’ theory of poverty and colonization or today’s immigration and border control, this volume invites its readers to consider whether individual rights were in fact, or at least in theory, available to the marginalized. By focusing not only on the economically impoverished but also those who were disenfranchised because of disability, gender, race, religion or infidelity, this book also sheds light on the relationship between the early history of individual rights and social justice at the margins.

Contributors are: Wim Decock, Heikki Haara, Virpi Mäkinen, Alejandra Mancilla, Julia McClure, Ilse Paakkinen, Mikko Posti, Jonathan Robinson, John Salter, Pamela Slotte, and Jussi Varkemaa.
Aktuelle christologische Debatten im Horizont koranischer Perspektiven
Das Persongeheimnis Jesu Christi ist eine der meist diskutierten Glaubenswahrheiten des Christentums. Wie kann gedacht werden, dass Jesus zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch ist? Die Autorin zeigt, wie die koranische Rede vom Propheten Jesus als Wort und Geist von Gott helfen kann, zu einem vertieften Verständnis der Person Jesu zu gelangen und Jesus Christus als geisterfülltes Wort Gottes zu verstehen. Damit soll nicht nur die innerchristliche Diskussion zwischen Logos- und Geistchristologie weitergeführt werden. Es zeigt sich zudem, wie die Beschäftigung mit einer anderen Religion dazu verhelfen kann, Glaubenswahrheiten aus der eigenen Tradition wieder neu zu entdecken.
Welche Spuren haben die russischen Revolutionen von 1917 in Deutschland und dem übrigen Europa hinterlassen? In diesem Band begeben sich WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen auf die Suche.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Transferprozessen, Vermittelnden, Netzwerken, Aufnahmekontexten, Adaptionen bis hin zu (kollektiven) Identitätsbildungsprozessen. Wie werden revolutionäre politische Ideen oder ästhetische Konzepte und Kunstauffassungen nach Westeuropa vermittelt, durch welche Medien oder Akteure? Wie und in welchen Kreisen werden diese Ideen und Diskurse europaweit aufgenommen? Darüber hinaus wird gefragt, inwiefern sich diese Transferprozesse auf Konstruktionen nationaler bzw. kultureller Identitäten oder Identitätszuschreibungen auswirkten. Wie transformierten sich beispielsweise Zuschreibungen an „Russland“ und „Russen“ im Zuge der Revolutionsereignisse aus deutscher Perspektive?
Editor: Andrei A. Orlov
The essays collected in Jewish Roots of Eastern Christian Mysticism intend to honor Alexander Golitzin, a scholar known for his keen attention to the Jewish matrix of Eastern Orthodox spirituality. Following Golitzin's insights, this Festschrift explores influences of Jewish apocalypticism and mysticism on certain early and late Christian authors, including Irenaeus, Origen, Evagrius of Pontus, Pseudo-Dionysius, and Symeon the New Theologian. Special attention is given to Jewish theophanic traditions regarding the beatific vision of the divine Glory (Kavod), which profoundly shaped Eastern Christian theology and liturgy. This volume demonstrates that recent developments in the study of apocalyptic literature, the Qumran Scrolls, Gnosticism, and later Jewish mysticism throw new and welcome light on the sources and continuities of Orthodox theology, liturgy, and spirituality
“Key Documents on the Reform of the UN Security Council 1991-2019” brings together primary source documents reflecting the political, legal and academic discussions of the United Nations Security Council reform, in particular the Council’s membership and decision-making, as they have taken place since 1991. Earlier discussions from the late 1940s through 1991 are covered insofar as they offer a useful contribution to the current debate. This extensive collection, curated by a leading authority, is intended to be representative of the debate as a whole without bias, faithfully reflecting the positions of various stakeholders, global participants and civil society. This important work will be an indispensable resource for researchers and students, bringing together hundreds of documents produced during more than three decades by governments, UN bodies, universities, think tanks and individual authors in a single, comprehensive volume.
Moraldiskurse in der Literatur der Gruppe 47
Author: Nicole Weber
‚Skandale‹ um geheim gehaltene Verstrickungen in den Nationalsozialismus haben u. a. mit Grass, Andersch oder Walser zentrale Mitglieder der Gruppe 47 betroffen. Die Studie fragt erstmals systematisch nach der Bedeutung dieser Einflüsse für die literarischen Texte der Gruppe. Ausgehend vom gegenwärtigen Bild der Gruppe 47, von Theorien narrativer Ethik und der Geschichtsforschung zur ›NS-Moral‹ untersucht die Studie diskursive Verknüpfungen von Moral und Zugehörigkeit in den wichtigsten Texten der Gruppe 47. Qualitative und quantitative Analysen zeigen die Vorherrschaft eines partikularen Moralverständnisses sowie in mehreren Texten einen Zusammenhang dieser Moralvorstellungen mit literarischem Antisemitismus. Daneben finden sich – u. a. in Bezugnahmen auf Bubers dialogisches Prinzip, das gerade die Hinwendung zum ›radikal Anderen‹ als ethisches Handeln konzipiert – auch alternative Ethiken; allerdings oft in Texten marginalisierter oder als untypisch geltender Mitglieder wie Bachmann und Celan.
"Ausländerehen" in Deutschland 1870–1945
Author: Christoph Lorke
Heiraten über nationale und kulturelle Grenzen hinweg: Solche Liebesbeziehungen, die heute immer häufiger vorkommen, wurden in der Vergangenheit aus unterschiedlichen Gründen auf vielfältige Weise problematisiert. Sie erregten immer wieder die Aufmerksamkeit von Politik, Institutionen und der Öffentlichkeit. Die verschiedenen Formen von Argwohn und Skepsis bieten ein faszinierendes Panorama von Einstellungen und Werthaltungen und ihrem Wandel im Laufe der Zeit.
Das Buch erzählt erstmals die Geschichte der (erfolgten und verhinderten) Eheschließungen Deutscher mit Nichtdeutschen. Dabei konzentriert es sich auf die Zeit zwischen Kaiserreich und dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieser Zeitraum offenbart, wie umstritten solche intimen Grenzüberschreitungen immer wieder sein konnten. Bürokratische Hürden und ausländerrechtliche Regelungen, zunehmend aber auch eugenisch-rassistische und ethnozentristische Ordnungsvorstellungen haben die Chancen solcher Ehevorhaben stark beeinflusst. Deutlich wird aber auch: Solche Eheschließungen veränderten die Wirklichkeit und Wahrnehmung von Aufnahmegesellschaften und stellen Gewesenes vor verschiedene Herausforderungen.

Wisdom on the Move explores the complexity and flexibility of wisdom traditions in Late Antiquity and beyond. This book studies how sayings, maxims and expressions of spiritual insight travelled across linguistic and cultural borders, between different religions and milieus, and how this multicultural process reshaped these sayings and anecdotes. Wisdom on the Move takes the reader on a journey through late antique religious traditions, from manuscript fragments and folios via the monastic cradle of Egypt, across linguistic and cultural barriers, through Jewish and Biblical wisdom, monastic sayings, and Muslim interpretations. Particular attention is paid to the monastic Apophthegmata Patrum, arguably the most important genre of wisdom literature in the early Christian world.
Author: Aschot Hayruni
Der Orientalist und evangelische Theologe Johannes Lepsius (1858–1926) trat seit den systematischen Massakern (1894–96) an Armeniern im Osmanischen Reich als bedeutender Unterstützer der Verfolgten hervor. Ein von ihm bzw. seiner Deutschen Orient-Mission mitbegründetes Hilfswerk und seine publizistische Tätigkeit zielten auf eine breitangelegte Hilfe für die bedrohten Armenier. J. Lepsius setzte sich im Ersten Weltkrieg auch für eine deutsche Intervention zur Verhinderung des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich ein. Nach dem Scheitern dieser Bemühungen alarmierte er die internationale Öffentlichkeit durch zahlreiche Interviews und Publikationen. Daneben unterstützte er weiterhin Überlebende über sein Hilfswerk, das nach seinem Tod von seiner Missionsgesellschaft noch beinahe weitere zwei Jahrzehnte ununterbrochen fortgeführt wurde.
Die umfassende Darstellung basiert auf zahlreichen neuerschlossenen Quellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der publizistischen Tätigkeit von Lepsius und seinen Mitarbeiter/innen, die einerseits darauf abzielte, den Völkermord abzuwenden, andererseits auch die Öffentlichkeit in Deutschland und Europa über die Lage der Armenier zu informieren und zu Hilfsaktionen zur Rettung von Überlebenden der Todesmärsche und Massaker zu mobilisieren.
Das lukanische Doppelwerk im Kontext paganer Bildungsdiskurse
Author: Matthias Becker
Der Verfasser des lukanischen Doppelwerks zählt unangefochten zu den gebildetsten neutestamentlichen Autoren. Doch inwiefern lassen sich seine Texte auch in die paganen Gebildetendiskurse seiner Zeit einordnen?
Matthias Becker geht dieser Frage auf breiter Quellenbasis nach, indem er erstmals das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte zu den Schriften des Redners und philosophischen Wanderpredigers Dion von Prusa in Beziehung setzt. Mittels vergleichender Begriffs - und Motivanalysen, verschränkter Lektüren und eines heuristischen Leserkonstrukts arbeitet die Studie diskursive Überschneidungen hinsichtlich rhetorischer, ethischer und theologischer Themen heraus. So wird nicht nur ein neuer Blick auf die Inkulturation des lukanischen Christentums möglich. Die Partizipation an zeitgenössischen Bildungsdiskursen lässt vielmehr auch die Konturen einer Bildungsreligion erkennen, die sich im Doppelwerk ein frühes Denkmal setzt.