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Der Tod der schönen Antike
1862 erscheint Gustave Flauberts Roman Salammbô. Ort und Handlung sind in ferner Vergangenheit angesiedelt. Karthago ist ein blinder Fleck auf der Landkarte der historischen Überlieferung. Gerade deswegen wählt Flaubert diese Stadt.
Nordafrikanische Landschaften, Stadtansichten der Seerepublik Karthago, pompöser Reichtum und kulturelle Artifizialität in Speisen, Sitten und Kleidung, monumentale Schlachten, grausame Bilder des Krieges und der ausschweifenden Gewalt an Mensch und Tier bilden die Szenen des neuen Romans. »Leute von schlechtem Geschmack« sind nach Flaubert solche, die »verschönern, reinigen und sich illusionieren, die verändern, kratzen und wegnehmen« und gleichwohl meinen, sie seien Klassiker. Die Aufsprengung der normativen Antike-Ansicht bedeutet für Flaubert, Klischees und abgenutzte Phrasen aufzubrechen neue Sprachformen zu erfinden. Er eröffnet damit den Blick auf eine archaische Antike und auf das Phänomen der Gewalt in der Moderne.
Klassifikation und Klassenkampf um 1700
Author: Stephan Gregory
Klassifikation und Klassenkampf: Class Trouble begibt sich zu den unruhigen Ursprüngen der modernen Klassengesellschaft. Woher kommen die modernen Klassengesellschaften? Es wäre zu einfach, den Kapitalismus oder die Eigenlogik sozialer Systeme dafür verantwortlich zu machen. Wie Class Trouble am Beispiel Englands zeigt, waren es sehr unterschiedliche und heftig umstrittene Diskurse und Praktiken, aus denen im 17. und frühen 18. Jahrhundert die Idee einer in Klassen geteilten Gesellschaft entstand. Der Fokus der Untersuchung liegt auf den Medien und Verfahren, durch die sich das Prinzip der Klassenteilung effektiv durchsetzte. Neben den bevölkerungspolitischen Sortiertechniken der Politischen Arithmetik sind es vor allem die ›Neuen Medien‹ von 1700 (Kaffeehaus, Club, Zeitung, Zeitschrift), die als Agenturen einer klassifikatorischen Neuaufteilung des Sozialen verstanden werden können.
This volume addresses a gap in previous research and to explore Nordic textbooks chronologically and empirically from the Protestant Reformation to our present time. The chapters are written by scholars from universities in Finland, Denmark, Sweden and Norway, countries that distinguish themselves for a rich tradition of textbook research. The authors represent different academic traditions and use a wide range of scholarly methods and perspectives. The overall objective is to highlight how textbooks reflect national educational policies and legislation. The various chapters cast light on everyday life in school and demonstrate how textbooks have contributed to nation-building and to strengthening the nations’ core values and other major political projects.

Contributors are: Karl Christian Alvestad, Norunn Askeland, Kjell Lars Berge, Peter Bernhardsson, Kerstin Bornholdt, Mads B. Claudi, Henrik Edgren, Morten Fink-Jensen, Stig Toke Gissel, Thomas Illum Hansen, Pirjo Hiidenmaa, Marthe Hommerstad, Axel Hörstedt, Kari-Anne Jørgensen-Vittersø, Tujia Laine, Esbjörn Larsson, Ragnhild Elisabeth Lund, Christina Matthiesen, Eva Maagerø, Tuva Skjelbred Nodeland, Kari H. Nordberg, Merethe Roos, Henriette Hogga Siljan, Johan Laurits Tønnesson and Janne Varjo.