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Christliche Annäherungen. 3. Auflage
Gehört der Islam zu Europa? Wie soll sich der Westen zum Islam verhalten? Nicht nur der Westen, auch die christliche Theologie tut sich schwer mit dem Islam. Sie schwankt zwischen einem rein religionskundlichen Blick von außen und einer sich rechtfertigenden Abwehrhaltung, die im Grunde nur die Überlegenheit des eigenen Glaubens beweisen will.
Beide Alternativen sind verfehlt. Christliche Theologie ist vielmehr aufgerufen, ehrlich herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sie den muslimischen Glauben würdigen kann, ohne ihre eigenen Wahrheiten zu verraten. Wie und unter welchen Umständen kann beispielsweise die Rezitation des Korans auch aus christlicher Sicht als Wort Gottes verstanden werden, und können auch Christen in Muhammed einen Menschen sehen, der in den Spuren der Propheten wandelt?
Das vorliegende Buch will genau das leisten: Eine christliche Würdigung des Islams, die gerade die Verschiedenheit beider Religionen als Wert zu entdecken vermag. Es möchte so zu einer Begegnung mit dem Islam einladen, die nicht nur Verstehen, sondern Liebe will – einer Begegnung, die uns hilft, uns selbst im Anderen neu zu entdecken und tiefer zu verstehen.
Wehrwissenschaft und Medizinverbrechen im "Ahnenerbe" der SS
Im Nürnberger Ärzteprozess wurde Wolfram Sievers für die unter seiner Verantwortung im Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung begangenen Medizinverbrechen zum Tode verurteilt.
Nun liegt erstmals eine Gesamtdarstellung dieser aus dem „Ahnenerbe“ der SS hervorgegangenen Einrichtung vor. Nahezu ausschließlich auf der Grundlage von Archivquellen rekonstruiert der Autor die Arbeit aller Bereiche des Instituts für wehrwissenschaftliche Zweckforschung. Dabei werden nicht nur bisher unbekannte Abteilungen vorgestellt, sondern auch zahlreiche weitere neue Erkenntnisse präsentiert: Die bislang ungeklärte Identität der Opfer von Kampfstoff-Versuchen wird ebenso aufgedeckt wie die Beteiligung des Instituts an der Entwicklung von B- und C-Waffen oder die Aneignung von Immobilien teils prominenter Voreigentümer.

Das wichtigste Buch über das SS-Ahnenerbe seit Jahrzehnten. Vergleichbar profunde Studien wünscht man sich auch zu anderen Teilen des SS-Imperiums.“ (Sven Felix Kellerhoff, Geschichtsredakteur DIE WELT)
New Directions for Effective Practices
Volume Editors: Nicola Yelland, Greg A. Neal, and Eva Dakich
This book brings together a number of academics who have conducted research and written about effective practices and pedagogies that incorporate the use of information and communications technologies (ICT). The book is intended for graduate and undergraduate students in Teacher Education programmes, as well as teachers and those who are interested in contemporary educational issues. The authors in this book have been engaged in rethinking education with ICT. Implicit in this, is the view that we need to reconceptualise our pedagogies and practices in order to make schools relevant to the lives of the young people who inhabit them. The chapters in this book are based on empirically grounded research work. The chapters illustrate the various dimensions of innovative practices with ICT that can extend teachers’ pedagogies and engage learners so that they are able to extend their potential for knowledge building in new and dynamic ways.
This volume presents an object-oriented approach for developing interactive graphical device models and for delivering instruction and performance aiding with such models. The volume attempts to illustrate, via a series of examples, why and how the particular design given satisfies relatively intensive and diverse instructional and performance-aiding demands with surprising ease.
The early chapters focus on the fundamental design concepts upon which all applications stand, including a consistent design of the basic elements - objects - from which all models are produced; a clear separation between the model of the target domain and the instructional processes; and, wherever possible, automatic generation of user interactions, based on the structure and content of the model.
Each of the later chapters focus on one particular application area, including explication of complex system functions, diagnostic instruction and guidance, procedural guidance, scenario-based instruction, and simulation-based technical documentation.
The volume is intended to serve instructional designers, curriculum developers, and software implementers, an ambitious scope that is hopefully achieved via the early presentation of critical “nuts-and-bolts”, followed by discussions of specific training and aiding environments that can be more selectively considered. The more complex examples presented in the volume are available for active operation and analysis in a Web site developed for the reader’s use.
Critical Essays on Education and Social Class
This book examines the international hopes for equality in education over the past 60 years by looking at the current evidence and theory on social class and schooling. For more than half a century the relation between social class and education has been the subject of intense debate and political struggle, as well as the focus for the aspirations of millions of citizens and their children in Western democracies. This book will be relevant to teachers, advanced undergraduates and graduate students in the areas of the history, sociology and politics of education as well as policy analysis and applied social theory.
Probleme des Sozialexternalismus und Perspektiven einer individualistischen Theorie
Author: Gerson Reuter
In der zeitgenössischen Sprachphilosophie ist die Annahme weit verbreitet, dass Bedeutungen und andere sprachliche (und auch mentale) Phänomene eine wesentlich soziale Dimension besitzen. Mit Behauptungen dieser Art ist nicht lediglich gemeint, dass Sprachen nun einmal in sozialen Zusammenhängen gelernt und üblicherweise von vielen Personen geteilt werden. Sogenannten sozialexternalistischen Theorien zufolge müssen wichtige sprachliche und mentale Phänomene - sei es unser sprachlicher Weltbezug oder auch die Gehalte unserer Gedanken - vielmehr von Beginn an in eine soziale Perspektive gerückt werden. Angenommen wird somit offenbar auch, dass eine Bedeutungstheorie, die nicht bereits mit der Wahl ihrer Grundbegriffe diese Perspektive einnimmt, ihre Gegenstände verfehlt. Das vorliegende Buch verfolgt vornehmlich zwei Ziele. Zum einen sollen auf der Grundlage einiger Unterscheidungen zwischen verschiedenen Arten von bedeutungstheoretischen Behauptungen und Erklärungen einflussreiche sozialexternalistische Positionen und Argumente im Detail untersucht und ihre Schwächen aufgedeckt werden. Zum anderen dient dieser kritische Durchgang aber auch der Profilierung einer individualistischen Alternative, in deren Zentrum die Kompetenzen, Verwendungsabsichten und Interpretationswünsche einzelner Sprecher stehen. Gezeigt werden soll insbesondere, dass eine individualistische Theorie genügend Ressourcen besitzt, um zumindest manche sozialexternalistische Ideen zu integrieren.
Der Leib-Seele-Dualismus und das naturwissenschaftliche Weltbild
Author: Bernhard Lauth
Der cartesische Dualismus ist heute eine extrem unpopuläre Position. Das gilt sowohl für die Neurowissenschaften und die Psychologie als auch für den Grossteil der philosophischen Literatur zur Philosophie des Geistes. Lauth zeigt, dass es - schon bei Descartes selbst - durchaus divergierende Lesarten des Leib-Seele-Dualismus gibt, die sich sehr deutlich durch ihre ontologischen Voraussetzungen und Konsequenzen unterscheiden. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine dualistische Ontologie in unser modernes naturwissenschaftliches Weltbild integriert werden kann.
Author: Rainer Trapp
Die Arbeit betrachtet Fallkonstellationen - wie "ticking-bomb"- oder bestimmte Geiselentführungsszenarien -, in denen ein Täter schuldhaft irgendwelche unschuldigen Opfer in eine Lage gebracht hat, die ihren baldigen Tod zur Folge hätte, sofern der Täter nicht durch die Preisgabe geeigneter und zugleich unverzichtbarer Information ("Wo tickt die Bombe?", "Wo ist die Geisel versteckt?" u. ä.) an der Rettung der Opfer mitzuwirken bereit ist. Für Fälle, in denen der Täter dies ablehnt, definiert sie - in scharfer Abgrenzung zum Rechtsbegriff der Folter - den Begriff der "selbstverschuldeten Rettungsbefragung (SRB)" u. a. durch den Ausschluss anderer Befragungszwecke als demjenigen der Opferrettung, durch enge Grenzen der zulässigen Zwangsanwendung sowie insbesondere durch richterliche Kontrolle und die Dokumentation der Befragung in Ton und Bild. Neben einem Abriss der Geschichte "echter" Folter und ihrer diversen "klassischen" Zwecke, der Begründung der These, dass die aufklärerischen Ideen, die im 18. Jh. zur Abschaffung der Folter führten, keineswegs das strikte SRB-Verbot mit einschlossen, sowie einer kontraktualistischen Rechtfertigung von Menschenrechten, gemäss der SRB ethisch und rechtlich eindeutig zulässig wären, besteht der grösste Teil des Buches in der minutiösen Analyse und Zurückweisung aller dem Autor bislang bekannt gewordenen Einwände gegen die Legalisierung von SRB.
Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen
Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen sind Begriffe aus einem politisch wie (rechts)ethisch hoch brisanten und strittigen Feld. Die Debatten über Methoden und Möglichkeiten fairer Leistungsbegrenzungen in der solidarisch finanzierten Gesundheitsversorgung werden auch in der Bundesrepublik Deutschland seit einiger Zeit kontrovers geführt. Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen zurück auf die Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin im Jahr 2004, bei der sich Philosophen, Juristen, Ökonomen, und Mediziner mit Problemen einer gerechten Verteilung von Ressourcen im Gesundheitswesen auseinander gesetzt haben. Das Spektrum der im Band behandelten Fragen reicht von philosophischen und rechtstheoretischen Grundlagenfragen der medizinischen Verteilungsgerechtigkeit bis zu konkreten praxisorientierten Überlegungen zu Priorisierungsverfahren, Verteilungskriterien und Implementation in der klinischen Versorgung.
Aufklärung der Menschheitsfragen der gegenwärtigen Jurisprudenz?
Der 200. Todestag Immanuel Kants im Jahr 2004 bot dem Institut für Grundlagen des Rechts der Juristenfakultät Leipzig den willkommenen Anlass, diesem grossen Denker eine Sommerakademie zu widmen und der Frage nachzugehen, ob Kants Lehre vom richtigen Recht einen Beitrag leistet zur Aufklärung der Menschheitsfragen, die die gegenwärtige Jurisprudenz beschäftigen. In seiner Metaphysik der Sitten strebt Kant an, für nahezu alle Gebiete des Rechts vorpositive Prinzipien zu entwickeln. Ziel dieses Buches ist es, die von Kant hierzu gefundenen Antworten mit aktuellen Problemen der heutigen Rechtswissenschaft zu konfrontieren. Stellung bezogen wird nicht nur zum „Kopftuchstreit“, der einen Grenzfall zwischen Recht und Moral berührt, sondern auch zur Frage der Personenqualität des Embryos. Weiterhin wird nach Anknüpfungspunkten für ein Urheberrecht im Privatrecht Kants und für eine gerechte Reaktion auf die Überzeugungs- und Gewissenstat im Strafrecht seiner Rechtslehre gefragt. Neue Dimensionen rechtlicher Solidarität jenseits der Fixierung auf den Sozialstaat werden ebenso erschlossen, wie die Berechtigung einer humanitären Intervention kritisch hinterfragt wird. Die Beiträge sind verfasst von Christoph Enders, Michael Kahlo, Michael Köhler, Diethelm Klesczewski, Wolf-Rüdiger Molkentin und Gerald Süchting. Abgeschlossen wird der Band mit einem Beitrag von Steffen Dietzsch, in dem er seine unlängst erschienene Biographie Kants um ein Kapitel über dessen Verhältnis zur Königsberger juristischen Fakultät bereichert.