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Ostasiens Trafalgar. 2. überarbeitete Auflage
Author: Frank Jacob
Die Seeschlacht von Tsushima brachte die Entscheidung im Russisch-Japanischen Krieg von 1904/05. Sie hatte einen prägenden Einfluss auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Dieses Buch schildert nicht nur die Hintergründe und den Verlauf der Schlacht, sondern auch, wie die Ereignisse in Ostasien die Weltgeschichte mitbestimmten.
Christliche Annäherungen. 3. Auflage
Gehört der Islam zu Europa? Wie soll sich der Westen zum Islam verhalten? Nicht nur der Westen, auch die christliche Theologie tut sich schwer mit dem Islam. Sie schwankt zwischen einem rein religionskundlichen Blick von außen und einer sich rechtfertigenden Abwehrhaltung, die im Grunde nur die Überlegenheit des eigenen Glaubens beweisen will.
Beide Alternativen sind verfehlt. Christliche Theologie ist vielmehr aufgerufen, ehrlich herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sie den muslimischen Glauben würdigen kann, ohne ihre eigenen Wahrheiten zu verraten. Wie und unter welchen Umständen kann beispielsweise die Rezitation des Korans auch aus christlicher Sicht als Wort Gottes verstanden werden, und können auch Christen in Muhammed einen Menschen sehen, der in den Spuren der Propheten wandelt?
Das vorliegende Buch will genau das leisten: Eine christliche Würdigung des Islams, die gerade die Verschiedenheit beider Religionen als Wert zu entdecken vermag. Es möchte so zu einer Begegnung mit dem Islam einladen, die nicht nur Verstehen, sondern Liebe will – einer Begegnung, die uns hilft, uns selbst im Anderen neu zu entdecken und tiefer zu verstehen.
Author: Simone Derix
Immenses Vermögen, transnationale Mobilität, ein globales Familiennetzwerk und erbitterte Konflikte sind die Kennzeichen der Familie Thyssen im 20. Jahrhundert. Ihr Vermögen bietet den zentralen Schlüssel für das Leben der Thyssens seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Es ermöglichte extravagante Lebensweisen in Europa, den USA und Südamerika. Es stand im Zentrum heftiger Konflikte innerhalb der Familie, ihm galt in Kriegs - und Krisenzeiten aber auch die gemeinsame Sorge. Um es zu erhalten und zu mehren, entwickelten die Thyssens Strategien, ihr Vermögen international möglichst unsichtbar zu streuen. Sie nahmen dabei Praktiken vorweg, die in manchem dem globalen Finanzkapitalismus der Gegenwart nahe kamen. Erstmals nimmt die Studie das ganze Spektrum der Beteiligten im Zusammenspiel von Familie und Vermögen in den Blick – von den männlichen und weiblichen Thyssens über ihre Hausangestellten bis hin zu ihren zahlreichen Rechts - und Finanzberatern .
Wehrwissenschaft und Medizinverbrechen im "Ahnenerbe" der SS
Im Nürnberger Ärzteprozess wurde Wolfram Sievers für die unter seiner Verantwortung im Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung begangenen Medizinverbrechen zum Tode verurteilt.
Nun liegt erstmals eine Gesamtdarstellung dieser aus dem „Ahnenerbe“ der SS hervorgegangenen Einrichtung vor. Nahezu ausschließlich auf der Grundlage von Archivquellen rekonstruiert der Autor die Arbeit aller Bereiche des Instituts für wehrwissenschaftliche Zweckforschung. Dabei werden nicht nur bisher unbekannte Abteilungen vorgestellt, sondern auch zahlreiche weitere neue Erkenntnisse präsentiert: Die bislang ungeklärte Identität der Opfer von Kampfstoff-Versuchen wird ebenso aufgedeckt wie die Beteiligung des Instituts an der Entwicklung von B- und C-Waffen oder die Aneignung von Immobilien teils prominenter Voreigentümer.
„Das wichtigste Buch über das SS-Ahnenerbe seit Jahrzehnten. Vergleichbar profunde Studien wünscht man sich auch zu anderen Teilen des SS-Imperiums.“ (Sven Felix Kellerhoff, Geschichtsredakteur DIE WELT)
»Stahlverein« und »Baron-Konzern« im Zweiten Weltkrieg
Author: Thomas Urban
Thomas Urban untersucht den Zwangsarbeitereinsatz bei Thyssen erstmals in großer Breite – von den Hüttenwerken und einer Zeche im rheinischen Ruhrgebiet bis zu zwei Werften in Norddeutschland. Der Name Thyssen steht für eine der bekanntesten deutschen Unternehmerfamilien. Doch welche Rolle spielten die Unternehmen beim »Arbeitseinsatz« im Zweiten Weltkrieg? Neben dem Ausmaß und der Eingliederung von Zwangsarbeit in die Kriegsproduktion widmet sich der Autor vor allem dem Handeln der Akteure – vom Eigentümer Baron Thyssen-Bornemisza über Vorstände und Meister bis hin zum Lagerpersonal. Dabei wird deutlich, dass die Verantwortlichkeiten im »Stahlverein« und »Baron-Konzern« höchst individuell waren und dass Täter durch die Entnazifizierung nach 1945 zu bloßen »Mitläufern« wurden.
Part I: The Pre-Islamic Period
Editor: Valerie Hansen
This is the first of two collections by top scholars working on the history of the Silk Road. This collection’s main focus is the first millennium CE when the Silk Road trade was at its height. Most of the entries are organized chronologically and geographically, concentrating on the sites (like Niya and Loulan) which flourished in the third and fourth centuries, then Turfan and Samarkand (500-800), and closes with the period after 800, when Tang China withdrew its troops from the region and the local peoples reverted to a largely barter economy. Coverage ends in 1000, when the first cities on the western edge of the Taklamakan converted to Islam. Introductory texts provide general overviews of the trade (including classic pre- and post-war studies), followed by a brief survey of the ancient trade routes. Of particular interest in this collection are the Silk Road’s most famous group of travellers, the Sogdians, a people from the region of Samarkand (in today's Uzbekistan) thanks to Chinese archaeologists who have recently uncovered several tombs that allow us to see how the Sogdians gradually adjusted to Chinese culture, decorating their tombs with detailed scenes of everyday life.
New Directions for Effective Practices
Volume Editors: Nicola Yelland, Greg A. Neal, and Eva Dakich
This book brings together a number of academics who have conducted research and written about effective practices and pedagogies that incorporate the use of information and communications technologies (ICT). The book is intended for graduate and undergraduate students in Teacher Education programmes, as well as teachers and those who are interested in contemporary educational issues. The authors in this book have been engaged in rethinking education with ICT. Implicit in this, is the view that we need to reconceptualise our pedagogies and practices in order to make schools relevant to the lives of the young people who inhabit them. The chapters in this book are based on empirically grounded research work. The chapters illustrate the various dimensions of innovative practices with ICT that can extend teachers’ pedagogies and engage learners so that they are able to extend their potential for knowledge building in new and dynamic ways.
This volume presents an object-oriented approach for developing interactive graphical device models and for delivering instruction and performance aiding with such models. The volume attempts to illustrate, via a series of examples, why and how the particular design given satisfies relatively intensive and diverse instructional and performance-aiding demands with surprising ease.
The early chapters focus on the fundamental design concepts upon which all applications stand, including a consistent design of the basic elements - objects - from which all models are produced; a clear separation between the model of the target domain and the instructional processes; and, wherever possible, automatic generation of user interactions, based on the structure and content of the model.
Each of the later chapters focus on one particular application area, including explication of complex system functions, diagnostic instruction and guidance, procedural guidance, scenario-based instruction, and simulation-based technical documentation.
The volume is intended to serve instructional designers, curriculum developers, and software implementers, an ambitious scope that is hopefully achieved via the early presentation of critical “nuts-and-bolts”, followed by discussions of specific training and aiding environments that can be more selectively considered. The more complex examples presented in the volume are available for active operation and analysis in a Web site developed for the reader’s use.
Critical Essays on Education and Social Class
This book examines the international hopes for equality in education over the past 60 years by looking at the current evidence and theory on social class and schooling. For more than half a century the relation between social class and education has been the subject of intense debate and political struggle, as well as the focus for the aspirations of millions of citizens and their children in Western democracies. This book will be relevant to teachers, advanced undergraduates and graduate students in the areas of the history, sociology and politics of education as well as policy analysis and applied social theory.
Probleme des Sozialexternalismus und Perspektiven einer individualistischen Theorie
Author: Gerson Reuter
In der zeitgenössischen Sprachphilosophie ist die Annahme weit verbreitet, dass Bedeutungen und andere sprachliche (und auch mentale) Phänomene eine wesentlich soziale Dimension besitzen. Mit Behauptungen dieser Art ist nicht lediglich gemeint, dass Sprachen nun einmal in sozialen Zusammenhängen gelernt und üblicherweise von vielen Personen geteilt werden. Sogenannten sozialexternalistischen Theorien zufolge müssen wichtige sprachliche und mentale Phänomene - sei es unser sprachlicher Weltbezug oder auch die Gehalte unserer Gedanken - vielmehr von Beginn an in eine soziale Perspektive gerückt werden. Angenommen wird somit offenbar auch, dass eine Bedeutungstheorie, die nicht bereits mit der Wahl ihrer Grundbegriffe diese Perspektive einnimmt, ihre Gegenstände verfehlt. Das vorliegende Buch verfolgt vornehmlich zwei Ziele. Zum einen sollen auf der Grundlage einiger Unterscheidungen zwischen verschiedenen Arten von bedeutungstheoretischen Behauptungen und Erklärungen einflussreiche sozialexternalistische Positionen und Argumente im Detail untersucht und ihre Schwächen aufgedeckt werden. Zum anderen dient dieser kritische Durchgang aber auch der Profilierung einer individualistischen Alternative, in deren Zentrum die Kompetenzen, Verwendungsabsichten und Interpretationswünsche einzelner Sprecher stehen. Gezeigt werden soll insbesondere, dass eine individualistische Theorie genügend Ressourcen besitzt, um zumindest manche sozialexternalistische Ideen zu integrieren.