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Serie:

Ediert von Bernd Stiegler, Reto Sorg, Kurt Lüscher and Peter Stocker

Der Band veranschaulicht in 13 systematisch angelegten Beiträgen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen,wie sehr Robert Walsers Schreiben von vaszillierenden Erscheinungsformen des Ambivalenten geprägt ist. Er bildet ein besonderes Kompendium zu seinem Werk und soll außerdem zu einem differenzierten Verständnis eines kulturwissenschaftlich zentralen Begriffs beitragen.
Schon Walter Benjamin erkannte bei Robert Walser den produktiven Widerspruch von »Geschwätzigkeit« und »Sprachscham« und dass »jeder Satz nur die Aufgabe hat, den vorigen vergessen zu machen«. Im Rückblick erscheint Walsers Werk als literarische Umschreibung des »Endes der Eindeutigkeit« (Zygmunt Bauman) und damit letztlich als eine Positionsbestimmung der Moderne. Im Gegensatz zu dialektischen Denkmustern, die Entscheidung oder Synthese anstreben, entwickelt dieser Schriftsteller beweglich-gleitende Ausdrucksweisen. Seine Figuren, oftmals widerspenstig und unterwürfi g, verkörpern das Vage und Brüchige persönlicher Identität.

Serie:

Thomas Backhuys, Charikleia Armoni, Robert W. Daniel, Jannik Korte, Klaus Maresch, Gesa Schenke, Alkestis A. Spinou and Wolfgang Wegner

Gerechter Krieg

Ideengeschichtliche, rechtsphilosophische und ethische Beiträge

Serie:

Ediert von Michael Quante and Dieter Janssen

Spätestens seit der Beteiligung deutscher Soldaten am Kosovo-Krieg im Jahr 1999 hat ein verstärktes Nachdenken über die Problematik der Ethik militärischer Einsätze auch in Deutschland begonnen. Angesichts der Greuel und Massaker in vielen Teilen der Welt hat sich ein strikter, jede Form der Gewaltausübung ablehnender Pazifismus als unbefriedigende Haltung gegenüber diesen Schrecken erwiesen. Es stellt sich jedoch die Frage, was eine sinnvolle Alternative sein könnte. Die Wiederbesinnung auf Theorien gerechter Krieg e stellte sich als eine der möglichen Antworten heraus. Mit Beiträgen von: Matteo Fornari, Otfried Höffe, Dieter Janssen, James Turner Johnson, Ulrike Kleemeier, Frank Köhler, Barbara Merker, Michael Quante, Ludwig Siep, Suzanne Uniacke.

Herausforderung Islam

Christliche Annäherungen

Klaus von Stosch

Gehört der Islam zu Europa? Wie soll sich der Westen zum Islam verhalten? Nicht nur der Westen, auch die christliche Theologie tut sich schwer mit dem Islam. Sie schwankt zwischen einem rein religionskundlichen Blick von außen und einer sich rechtfertigenden Abwehrhaltung, die im Grunde nur die Überlegenheit des eigenen Glaubens beweisen will.

Beide Alternativen sind verfehlt. Christliche Theologie ist vielmehr aufgerufen, ehrlich herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sie den muslimischen Glauben würdigen kann, ohne ihre eigenen Wahrheiten zu verraten. Wie und unter welchen Umständen kann beispielsweise die Rezitation des Korans auch aus christlicher Sicht als Wort Gottes verstanden werden, und können auch Christen in Muhammed einen Menschen sehen, der in den Spuren der Propheten wandelt?

Das vorliegende Buch will genau das leisten: Eine christliche Würdigung des Islams, die gerade die Verschiedenheit beider Religionen als Wert zu entdecken vermag. Es möchte so zu einer Begegnung mit dem Islam einladen, die nicht nur Verstehen, sondern Liebe will – einer Begegnung, die uns hilft, uns selbst im Anderen neu zu entdecken und tiefer zu verstehen.

Zeugen für Christus

Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts

Ediert von Helmut Moll

Logik und Rhetorik der Erkenntnis

Zum Verhältnis von wissenschaftlicher und ästhetischer Weltauffassung

Serie:

Gottfried Gabriel

Logik versus Rhetorik – Das Buch rückt einen Konflikt in den Blick, der das Selbstverständnis des abendländischen Denkens wesentlich mitgeprägt hat. Vor diesem Hintergrund läßt sich die gegenwärtige (an F.Nietzsche orientierte) 'postmoderne' Rückkehr der Rhetorik als ein Aufbegehren gegen logisches Denken in 'scharf begrenzten Begriffen' (G. Frege) begreifen. Mit der rhetorischen Wende geht eine Kritik des Rationalitätsbegriffs einher, in der die anthropologische Frage nach dem angemessenen Verhältnis des Menschen zur Welt – im Widerstreit von wissenschaftlicher und ästhetischer Weltauffassung – aufgeworfen wird. In historisch-systematischen Untersuchungen zu Themen wie 'Logisches und analogisches Denken', 'Nonsense-Poesie', 'Rätsel', 'Witz und Scharfsinn', 'Fakten und Fiktionen', 'Beispiel und Begriff' wird den Motiven beider Weltauffassungen nachgegangen mit dem Ziel, den Widerstreit aufzuheben und logische und rhetorische Erkenntnisformen als einander ergänzend zur Anerkennung zu bringen.

Serie:

Ediert von Thomas Spitzley

Dass Willensschwäche ein Problem sein kann, weiß wohl jeder; aber warum und inwiefern ist Willensschwäche ein philosophisches Problem und was ist Willensschwäche eigentlich genau? Traditionellerweise ist Willensschwäche in der Moralphilosophie und in der Handlungstheorie diskutiert worden: Wie kann es sein, dass ich einem Moralurteil aufrichtig zustimme und doch nicht entsprechend handle, und wie kann es sein, dass ich nicht diejenige Handlungsalternative wähle, für die ich die besseren Gründe habe, sondern eine andere? Klassische Antworten auf diese Fragen stammen in der Antike von Platon und Aristoteles und in jüngerer Zeit von R. M. Hare und D. Davidson. Neben diesen vier klassischen Texten enthält der Band sechs weitere Texte aus den vergangenen 25 Jahren. Darin werden nicht nur alternative Erklärungen vorgeschlagen, sondern das Phänomen der Willensschwäche wird auch in einem größeren, über Fragen der Handlungstheorie und Moralphilosophie hinausgehenden Kontext erörtert und von anderen, verwandten Phänomenen abgegrenzt. Den Abschluss des Bandes bilden zwei Texte, in denen (nicht ganz ernst gemeinte, aber durchaus erhellende) Therapievorschläge gemacht werden