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Serie:

Ediert von Martin Dabrowski, Judith Wolf and Karlies Abmeier

Umweltpolitik im Bereich von Energie, Boden und Wachstum gehört zu den Kernfragen nationaler und internationaler Politik. Wie können globale, gerechte und nachhaltige Lösungen aussehen?
In diesem Sammelband der Reihe „Sozialethik konkret“ wird die vielschichtige Problematik einer globalen und gerechten Umweltpolitik aufgegriffen und aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutiert. Im Diskurs der verschiedenen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und konkrete Ausgestaltungen der Umweltpolitik erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.

Autonome Praxis und intelligible Welt

Die transzendental-praktische Freiheit in Kants Lehre vom höchsten Gut

Serie:

Walid Faizzada

In Autonome Praxis und intelligible Welt: Die transzendental-praktische Freiheit in Kants Lehre vom höchsten Gut Walid Faizzada reconstructs Kant’s theory of freedom in light of modern debates about determinism and free will. Faizzada argues that the Kantian position is neither a kind of compatibilism nor incompatibilism. The theory of freedom includes the specific concept of intellectual causality as the power to act by principles and for practical reasons. The most innovative feature constitutes the self-determination of rational agents regarding the idea of the noumenal world. Kant’s philosophical approach to freedom culminates in the concept of so-called transcendental-practical freedom which prepares the ground for morality.

Der „innere Gerichtshof“ der Vernunft

Normativität, Rationalität und Gewissen in der Philosophie Immanuel Kants und im Deutschen Idealismus

Serie:

Ediert von Saša Josifovic and Arthur Kok

The 11 contributions in Der „innere Gerichtshof“ der Vernunft: Normativität, Rationalität und Gewissen in der Philosophie Immanuel Kants und im Deutschen Idealismus explore Immanuel Kant’s description of the human conscience as an “internal court of justice”. Kant’s theory of conscience is discussed in the context of practical philosophy, philosophy of religion and its historical development after Kant, especially in Hegel’s philosophy.

Approaching general concepts such as "normativity" and "rationality" from the perspective of Kantian philosophy and German Idealism, the book goes beyond the limited scope of contemporary theories of action that often take these concepts for granted. In particular, Kant’s theory of conscience invites different perspectives that are both critical and more fruitful.

Fichte und seine Zeit

Kontext, Konfrontationen, Rezeptionen

Serie:

Ediert von Matteo Vincenzo d'Alfonso, Carla De Pascale, Erich Fuchs and Marco Ivaldo

Mit dem Ausdruck „Fichte und seine Zeit“ können die letzten Jahre des 18. und das erste Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bis zur Völkerschlacht von 1813 überschrieben werden: die ertragreichsten Jahre im Schaffen und Wirken Fichtes. Fichte erarbeitete das System der Wissenschaftslehre keineswegs in Selbstisolierung und ohne Rücksicht auf die spekulativen Anregungen, die er von dem ihn prägenden geistigen und kulturellen Milieu erhielt. Die Jahre des Übergangs vom 18. zum 19. Jahrhundert sind auch diejenigen, in welche man die Geburt der ‚romantischen Bewegung‘ ansetzt, deren Vaterschaft man wohl Fichte zusprechen muss, obzwar er bald von vielen seiner Schülern verleugnet wurde. Diese Jahre machen zugleich einen entscheidenden Zeitabschnitt in der deutschen Geschichte aus, welcher große Veränderungen – sowohl in staatlich-institutioneller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht – mit sich gebracht hat und der mit den Eroberungskriegen Napoleons zu Ende geht, welche eine Zäsur in der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts bewirkt haben. Die Absicht vorliegenden Buches ist es, das Geflecht der unterschiedlichen Fragestellungen, die mit dem Stichwort „Fichte und seine Zeit“ verbunden sind, in Betracht zu nehmen und ihre internen Zusammenhänge und ihre Geschlossenheit deutlich zu machen. Das Ziel ist daher, nicht nur die einzelnen Themen in ihrem Entstehen, Aufblühen, Sich-Entfalten zu verfolgen, sondern näher zu verstehen, wie Fichtes Gedanke gerade dank dem intellektuellen und wissenschaftlichen Austausch und der Auseinandersetzung mit ‚seiner Zeit‘ bzw. seinen Zeitgenossen gereift und selbstbewusst geworden ist.

Die Beiträge stammen von Elena Alessiato (Greifswald/Turin), Marco Bazzan (Toulouse), Carla De Pascale (Bologna), , Faustino Fabbianelli (Parma), Luca Fonnesu (Pavia), Erich Fuchs (Eichenau/München), Jonas Gralle (Freiburg), Laurent Guyot (Toulouse), Tamás Hankovszky (Budapest), Silvan Imhof (Bern), Marco Ivaldo (Neapel), Jindřich Karàsek (Prag), Hans Georg von Manz (München), Monica Marchetto (Palermo), Hitoshi Minobe (Tokyo), Alessandro Novembre (Lecce), Ernst-Otto Onnasch (Utrecht), Francisco Prata Gaspar (São Paulo/München), Manuel Roy (Montréal), Irene Sacchi (Berlin), Stefan Schick (Pentling/Regensburg), Jürgen Stahl (Leipzig), Nobukuni Suzuki (Tokyo), Hartmut Traub (Mühlheim/Ruhr), Martin Vrabec (Hradec Kralove)


Immanenz & Einheit

Festschrift zum 70. Geburtstag von Rolf Kühn

Serie:

Ediert von Markus Enders

Auf der Grundlage des Werkes von Michel Henry untersuchen die in der Festschrift „Immanenz und Einheit“ gesammelten Beiträge das Verhältnis von Immanenz und Einheit unter allgemein systematischen und praktischen Gesichtspunkten. Dabei wird zunächst die Grundlegung dieses Verhältnisses in der abendländischen Metaphysik und in der Phänomenologie, insbesondere im philosophischen Denken Henrys, in den Blick genommen. Darauf aufbauend werden durch Vergleiche zwischen Henrys Philosophie einerseits und den Ansätzen Meister Eckharts, Fichtes, der christlichen Theologie und fernöstlicher Religionen andererseits religionsphilosophische Perspektiven dieses Verhältnisses aufgezeigt. Schließlich werden die ethischen Konsequenzen des Verhältnisses von Immanenz und Einheit analysiert und dessen existentiell-lebenspraktische Bedeutung herausgestellt. Daher bietet die Festschrift einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des für die Philosophie Michel Henrys so bedeutenden Verhältnisses von Immanenz und Einheit.

Based on the oeuvre of Michel Henry, the contributions collected in the Festschrift „Immanenz und Einheit“ examine the relation between immanence and unity under general systematic and practical aspects. First, the foundation of this relation in occidental metaphysics and in phenomenology, especially in the thinking of Michel Henry, is analysed. Then, the view of Michel Henry is compared with those of Meister Eckhard, Fichte, Christian theology and eastern religions in order to develop the perspectives of this relation for the Philosophy of Religion. Furthermore, the consequences of the relation between immanence and unity for ethics and its existential significance are considered. Thus, the Festschrift offers a significant contribution to the understanding of the relationship between immanence and unity which is especially relevant for the thinking of Michel Henry.

Ethik und Ästhetik bei Fichte und Sartre

Eine vergleichende Studie über den Zusammenhang von Ethik und Ästhetik in der Transzendentalphilosophie Fichtes und dem Existenzialismus Sartres

Serie:

Lucia Theresia Heumann

Fichte wie auch später Sartre gewinnen vergleichbare Resultate auf der theoretischen Ebene hinsichtlich der ethischen Fundierung der Intersubjektivität im Selbstbewusstsein. Die Rolle der Ästhetik wird von beiden Denkern aufgrund ethischer Implikationen so bestimmt, dass sie die durch sie bestimmte Intersubjektivität auf praktischer Ebene zum Vorschein bringt. Die Ästhetik stellt bei beiden Autoren nicht einen Selbstzweck dar, sondern spielt eine herausragende Rolle für die Bildung der Menschen. Sartre wie auch Fichte brauchen die Ästhetik, um die Ethik zu fundieren. Während Sartre ein unmittelbar lebensbezogenes ästhetisches Denken hat, in dem er ethische Aspekte in seiner Literatur anhand konkreter Beispiele verarbeitet, geht es Fichte in seinen Ausführungen zur Ästhetik vornehmlich um die Frage nach der Bedingung der Möglichkeit des ästhetischen Bewusstseins und darum, dieses als Voraussetzung des ethischen Bewusstseins zu bestimmen.
Sartres Ethik offenbart sich vor allem in seinem ästhetischen Schaffen. Dem ästhetischen Moment in Sartres Ethik kommt die zentrale Aufgabe für die Entwicklung des ethischen Individualismus des Menschen und der gesamten Menschheit zu. Die Analogie zu Fichtes transzendentalkritischem Idealismus liegt in der Fundierungsrolle der Ästhetik für die Ethik in beiden philosophischen Konzeptionen, woraus eine aussagefähige Ethik in Sartres Existenzphilosophie resultiert. So zeigt sich In Sartres Literatur der direkte Wechselbezug zwischen praktischer Ethik und produktiver Ästhetik. Die Funktion der Ästhetik wird von Sartre dadurch bestimmt, dass in seinem Konzept mittels der Ästhetik die Vermittlung zwischen theoretischer und praktischer Vernunft geleistet wird.