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Kunst

Neu bearbeitet und herausgegeben von Stefan Majetschak

Serie:

Clive Bell

Ediert von Stefan Majetschak

Das Buch „Kunst“ von Clive Bell, das 1914 erschien, ist ein Klassiker der Kunsttheorie, der noch heute starke Beachtung findet und moderne Strömungen der Kunsttheorie inspiriert.
Clive Bell war als bedeutender Kunstkritiker Mitglied der legendären Bloomsbury Group, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die kulturelle Modernisierung Englands vorantrieb. Bell geht es in seinem Buch um die Frage, welche Eigenschaft ein Werk zu einem Kunstwerk macht. Seine Antwort: Es ist die „signifikante Form“, die allen Kunstwerken gemeinsam ist und die unser ästhetisches Gefühl auslöst. Diese auf die Form bezogene essentialistische Kunstauffassung ist nicht unwidersprochen geblieben, ist aber bis heute ein wichtiges Dokument einer formalistischen Ästhetik, die zu ihrer Zeit den post-impressionistischen Malern wie Cézanne, Matisse und Picasso in der angelsächsischen Welt zum Durchbruch verhalf.
Die zuletzt im Jahr 1922 erschienene deutsche Übersetzung von Paul Westheim wird hier in einer vollständig überarbeiteten Fassung neu vorgelegt.

Grenzgänge in der Philosophie

Denken darstellen

Ediert von Alexander Fischer and Annett Wienmeister

Nichtsprachliche Darstellungsformen in der Kunst finden als Medien der Vergegenwärtigung und Vermittlung philosophischer Fragestellungen gesteigerte Aufmerksamkeit. Dieser Band widmet sich aus erkenntnistheoretischer Perspektive der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Darstellungen philosophischen Denkens.

Experten der Disziplinen Kunsttheorie und Philosophie wie Elke Bippus, Horst Bredekamp, Dieter Mersch, Klaus Sachs-Hombach u. a. setzen dabei einen Fokus auf Bilder, Filme, Ausstellungspraktiken und Architektur. Die einzelnen Texte sind auch durch Graphic Recordings des Zeichners Sebastian Lörscher festgehalten, wodurch die Forschungsbeiträge selbst im Dialog mit einer künstlerischen Darstellungsform stehen.

Serie:

Christian Funke

In Ästhetik, Politik und schiitische Repräsentation im zeitgenössischen Iran zeigt Christian Funke die Verflechtungen von Politik, Protest und schiitischer Materialität in der Islamischen Republik auf. Das Buch legt anschaulich und vielschichtig dar, wie die Proteste von 2009 und die ›Grüne Bewegung‹ mit umfassenderen Diskursen über Demokratie, Identität, Geschichte und Gegenwart sowie Religion und Politik verknüpft waren.

Funkes Argument fußt auf Interviews und intensiver Feldforschung und umfasst ein breites Themenfeld von Farben über Banknoten bis hin zu städtischer Raumordnung. Funke bietet einen neuen Ansatz zur Theorie und Methodologie von Religionsästhetik und wirft ein neues Licht auf die › Grüne Bewegung‹ , indem er die islamischen Ressourcen freilegt, mittels derer sich ihr Protest artikulierte.

In Aesthetics, Politics, and Shiʿi Representation in Contemporary Iran Christian Funke explores the entangled relationship between politics, protest and Shiʿi materiality in the Islamic Republic. He shows how the post-election protests of 2009 and the ‘Green Movement’ were part of larger discourses on democracy, identity, the present and the past, and religion and politics.

Funke’s argument is based on extensive fieldwork and interviews. He covers a broad array of topics, ranging from the interpretation of colours to the use of banknotes to the emergence of an urban spatial order. Funke offers a novel approach to the methodology and theory of material religion and by revealing the Islamic undercurrents in the ‘Green Movement’, his book provides a new and more appropriate picture of protest and religion in Iran.


Trunkenheit

Kulturen des Rausches

Serie:

Ediert von Thomas Strässle and Simon Zumsteg

Die Trunkenheit kennt viele Formen, unter denen die alkoholische nur eine, wenn auch die bekannteste ist. Es gibt daneben die “trockene Trunkenheit” beim Tabakkonsum, die “geistliche Trunkenheit” im religiösen Rausch und eine ganze Reihe von Zuständen gesteigerter bis überbordender Emotionalität wie die “Liebestrunkenheit”, die “Glückstrunkenheit” oder die “Freudentrunkenheit”. Trunkene Zustände sind ebenso exzessiv wie exzentrisch, und als solche sind sie Zustände anderer Ordnung, in denen vorübergehend außer Kraft gesetzt ist, was ansonsten gilt – um einer Eigengesetzlichkeit willen, die sich aus sich selbst heraus entfaltet. Darin liegt auch das gemeinsame Moment der Trunkenheit mit einer breiten Palette an verwandten Begriffen wie “Rausch”, “Ekstase”, “Dionysisches”, “Taumel”, “Trance” oder “Schwindel”, in denen ebenfalls eine kontemplative, reflexive oder emotionale Distanz zugunsten einer Steigerung der autopoietischen Intensität eingezogen wird. Um diese Grundfigur und auf diesem Begriffsfeld kreisen die Beiträge, die der vorliegende Band versammelt.