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Der Essay als Universalgattung des Zeitalters

Diskurse, Themen und Positionen zwischen Jahrhundertwende und Nachkriegszeit

Serie:

Ediert von Michael Ansel, Jürgen Egyptien and Hans-Edwin Friedrich

Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Essay-Forschung wieder in Bewegung geraten. Während ältere Untersuchungen auf einen Überblick der Gattungsgeschichte fixiert waren, hat sich nunmehr das Postulat einer notwendigen Historisierung der Essayproduktion durchgesetzt. Zugleich ist die Einsicht in die besondere Bedeutung des Reflexionsmediums Essay für die gattungsauflösende literarische Moderne und die durch vielfältige Medieninnovationen geprägte Postmoderne gewachsen. Daher begreift der Sammelband, der sich bewusst von gängigen literaturgeschichtlichen Epochengliederungen abgrenzt, den bis heute in fast unüberschaubarer Vielfältigkeit auftretenden Essay als Universalgattung des Zeitalters. Präsentiert werden neben bereits bekannte(re)n Autoren auch solche, deren einschlägiges Werk bislang kaum Aufmerksamkeit erregt hat. Die behandelten Essays werden unter vier systematischen Fragestellungen diskutiert: Gattung und Form, kognitive Aspekte, Themenspektrum und institutionelle Verortung sowie Medialität.

Postmoderne Literatur in deutscher Sprache

Eine Ästhetik des Widerstands?

Serie:

Ediert von Henk Harbers

Der Band enthält 15 Artikel zur Frage nach postmodernen Schreibweisen in der deutschsprachigen Literatur. Anders als viele eher theoretisierende Beiträge auf diesem Gebiet besteht die Mehrzahl der hier versammelten Aufsätze aus konkreten Textanalysen. Es gibt Beiträge zur bundesdeutschen Literatur aus den letzten vier Jahrzehnten, zur Literatur der DDR, der Schweiz und in Österreich, zu feministischer und interkultureller Literatur. Die Leitfrage ist fast allen Beiträgen lautet: Gibt es ein postmodernes Schreiben, das ein kritisches, politisches und ethisches Engagement nicht ausschließt und das an Vorstellungen von subjektiver Authentizität festhält?